Fünf neue Verfassungsrichter müssen in den nächsten anderthalb Jahren gewählt werden. Jetzt startet die heiße Phase der Kandidatensuche. Die kleinen Parteien wehren sich gegen die Kungeleien von Union und SPD.
Sie können sehr lästig sein - zumindest aus Sicht der Regierung. Denn die Richter des Bundesverfassungsgerichts grätschen den Politikern immer öfter dazwischen. Zuletzt beim Lissabon-Vertrag: Deutschlands höchste Richter verdonnerten die damalige Große Koalition zu Nachbesserungen, bevor das neue EU-Vertragswerk ratifiziert werden konnte. Nun wartet Schwarz-Gelb gespannt auf das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung. Womöglich werden die Ausputzer aus Karlsruhe die vorgeschriebene massenhafte Speicherung von Telefonverbindungsdaten für verfassungswidrig erklären.
Auf die Politiker müssen sie keine Rücksicht nehmen: Die Verfassungsrichter werden für zwölf Jahre ernannt, Wiederwahl ausgeschlossen. Das macht unabhängig. Umso wichtiger ist es Politikern, die richtigen Kandidaten auf frei werdende Richterstellen zu bugsieren. Neben erstklassiger Qualifizierung kommt es darauf an, ob er - oder deutlich seltener sie - die parteikonforme Weltanschauung mitbringt.
Gleich mehrere neue Kandidaten müssen in den nächsten anderthalb Jahren gefunden werden, denn die Amtszeit von 5 der 16 Richter läuft aus. Als erster geht im Februar Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier.
In den nächsten Wochen geht das Postengeschacher in die heiße Phase. In der Vergangenheit wurden bei Richterwahlen immer wieder Personalpakete geschnürt, die von mühsam ausgehandelten Kompromissen zwischen Union und SPD geprägt waren. Die kleinen Parteien murren, weil sie kaum Einfluss haben. Regelmäßig machen die Spitzen von CDU/CSU und SPD die Kandidaten unter sich aus, anschließend werden diese vom Wahlausschuss des Bundestags und vom Bundesrat mit Zweidrittelmehrheit gewählt.
"Wenn kleinere Parteien einen Verfassungsrichter vorschlagen dürfen, dann ist das ein Gnadenakt", klagt Christian Ahrendt, Rechtsexperte der FDP-Fraktion. Wie 2001: Damals konnten die Grünen als Juniorpartner in der rot-grünen Regierung ihren Kandidaten durchsetzen. Angesichts der Menge frei werdender Posten versuchen die kleinen Parteien jetzt, Druck zu machen. "Das Bundesverfassungsgericht ist das einzige Verfassungsorgan, dessen Mitglieder nicht vom Plenum gewählt werden. Das ist unangemessen", so Ahrendt. "Es ist Zeit, dieses Hinterzimmerverfahren zu beenden."
Auch Grüne und Linke wollen, dass neue Verfassungsrichter vom Bundestag und nicht nur von einem Ausschuss gewählt werden. Die Grünen hatten in der vorigen Legislaturperiode dazu einen Gesetzentwurf vorgelegt.
Die CDU will von Reformen aber nichts hören. "Das Verfahren hat sich bewährt. Einige der vorgeschlagenen Verbesserungen wären eher Verschlimmbesserungen", so Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU), Mitglied im Richterwahlausschuss. Auch unter Anwälten herrscht Skepsis: "Eine Wahl durch das Plenum, wie es manche fordern, wäre unsinnig", sagt Martin Huff, Geschäftsführer der Anwaltskammer Köln. "Am Ende käme dasselbe Ergebnis heraus. Schließlich gibt es im Vorfeld Absprachen zwischen den Parteien."
Die Kungelei hinter verschlossenen Türen soll verhindern, dass Kandidaten durch einen offenen Streit verbrannt werden. Dass das nicht immer klappt, wurde zuletzt 2008 deutlich, als ein Nachfolger für den damaligen Vizepräsidenten des Gerichts gesucht wurde: Der ursprüngliche Kandidat der Sozialdemokraten, der Staatsrechtler Horst Dreier, scheiterte nach monatelangen Querelen am Widerstand von CDU und CSU. Grund war unter anderem Dreiers liberale Einstellung zur Stammzellforschung. An seiner Stelle rückte der Freiburger Universitätsprofessor Andreas Voßkuhle nach, der jetzt der Tradition entsprechend das Präsidentenamt von Papier übernehmen wird.
Dieses Mal soll alles harmonisch laufen. Medienberichte, nach denen Voßkuhle wegen des Wahldebakels der SPD einem Wunschkandidaten der Regierung den Vortritt lassen soll, kommen nicht gut an. "Wir wollen die langjährige Übung - und die Vereinbarung mit der SPD - einhalten und Voßkuhle zum neuen Präsidenten des Gerichts wählen", so Krings. Das dürfte die SPD beruhigen. Für die kleinen Parteien ist es ein schwacher Trost.
Verfassungsgericht Senate Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe ist in zwei Senate mit je acht Richtern aufgeteilt. Beide Senate befassen sich zwar mit Verfassungsbeschwerden - Anfang des Jahres entscheiden die Richter etwa über die Höhe der Hartz-IV-Regelsätze für Kinder. Die beiden Senate des höchsten deutschen Gerichts haben aber unterschiedliche Zuständigkeiten. Grundrechte Der Erste Senat wird auch Grundrechtssenat genannt. Unter anderem fallen die Massenklagen gegen die Vorratsdatenspeicherung in seinen Entscheidungsbereich. Der Protest richtet sich gegen die seit 2008 geltende Vorschrift für Telefonunternehmen, alle Telefon- und Handyverbindungsdaten ein halbes Jahr lang zu speichern. Der Erste Senat entscheidet auch in Steuerfragen. Staatsorganisation Der Zweite Senat ist für die Staatsorganisation zuständig, darunter können beispielsweise auch Parteiverbotsverfahren fallen. Die jüngste spektakuläre Entscheidung war das Urteil zum Lissabon-Vertrag.
"Warum hast Du nichts dagegen getan?" Diese Frage haben viele verunsicherte Zeitgenossen den Deutschen nach dem Holocaust gestellt. Muss man diese Frage aber nicht vielleicht auch heute wieder stellen?
Sicherlich steht der Welt derzeit kein erneuter Holocaust bevor. Sicherlich ist der drohende Abbau demokratischer Rechte in Deutschland, Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) auch nicht ansatzweise vergleichbar mit dem millionenfachen Mord an Juden, Roma und Sinti, Homosexuellen, Sozialisten und Kommunisten oder Behinderten.
Dennoch ist es Zeit, darüber nachzudenken, was jede Bürgerin und jeder Bürger tun muss, damit Demokratie auch in Deutschland nicht mehr und mehr zu einer leeren Phrase degeneriert. Unter Verweis auf die Bekämpfung des Terrorismus wurden die Freiheitsrechte und der Datenschutz in den letzten Jahren scheibchenweise immer weiter eingeschränkt.
Demokratie besitzt eine Eigenschaft, die sie zu einem zerbrechlichen und zugleich kostbaren Gut macht: Sie muss immer wieder neu erkämpft werden.
Dabei kommt eine weitere Eigenschaft menschlichen Lernens und Handelns zum Zuge, die auch die beste Unterweisung in demokratischem Verhalten nicht ersetzen kann: Seine Erfahrungen muss jeder Mensch selber machen und daraus seine ganz persönlichen Lehren ziehen.
Die Lehren aus der Shoa und dem schrecklichen Krieg haben Großeltern und Eltern vielleicht noch ihren Kindern und Enkeln vermitteln können, doch spätestens die darauffolgenden Generationen werden nicht mehr wissen, wie grausam diese Zeit für die Menschen gewesen ist. Ihnen fehlt die Anschauung von Menschen, die sie selber kennen und achten.
Neue Erfahrungen und neue Betrachtungsweisen treten zunehmend an die Stelle des beschwörenden Versprechens "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus".
Scheibchenweise wurde dieses Versprechen inzwischen ausgehöhlt. Doch immerhin sprechen sich noch immer rund 70 Prozent der Deutschen bei Befragungen gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan aus.
Auch bei den Parteien im Deutschen Bundestag bröckelt die Zustimmung dazu allmählich. Auch dem Letzten scheint mittlerweile klar geworden zu sein, dass dieser schmutzige Krieg am Hindukusch nicht zu gewinnen ist.
"Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen", sagt ein Sprichwort. So werden das wohl auch diejenigen sehen, die in Afghanistan mit deutschen Besatzungssoldaten konfrontiert sind. Die Gefahr terroristischer Anschläge in Deutschland ist letztlich hausgemacht.
Dennoch ziehen die meisten Politiker nicht die Schlussfolgerung, die deutschen Soldaten sofort aus Afghanistan abzuziehen. Vielmehr dient die Bedrohung durch "gefährliche Terroristen" den sogenannten "Sicherheits-Politikern" als Vorwand, die Freiheits- und Bürgerrechte immer weiter einzuschränken.
Dagegen wie auch gegen das soziale Unrecht in Deutschland müssten sich eigentlich Millionen von Menschen erheben. Doch Deutschland dämmert im Dornröschenschlaf weiter vor sich hin.
Trotz der einschneidenden Erfahrungen mit der Geheimen Staatspolizei (GeStaPo) des Nazi-Terrorregimes und trotz der Erfahrungen vieler ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger mit dem Staatssicherheitsdienst (StaSi) der DDR erdulden die meisten die zunehmende Schnüffelei in ihrer Privatsphäre, ihren persönlichen Daten und die zunehmende Überwachung öffentlicher Straßen und Plätze mit Video-Anlagen. Vorratsdatenspeicherung und präventiv ausgerichtete Polizeigesetze der Länder sollten eigentlich ein Alarmsignal sein, dass sich die Bundesrepublik mehr und mehr zu einem Überwachungsstaat entwickelt.
Doch erst wenn die Bürgerinnen und Bürger irgendwann selbst zu Opfern dieses Überwachungsstaats geworden sind, dann werden sie alle einzeln aufschreien. Vielleicht ist es dann aber schon zu spät.
Franz-Josef Hanke - 03.01.2010
01.12.2009
Auf www.0815-info.de gefunden
von Volker Bräutigam
Wieviele Menschen wurden in Afghanistan bereits umgebracht?
Jüngst, bei Kundus, ließ Oberst Klein mindestens 142 Männer, Frauen und Kinder massakrieren, nach neuesten Hinweisen sogar 184: 179 Zivilisten und 5 Taliban. „Viel weniger, nicht einmal 30!“, logen Generalität und Kriegsminister Jung noch Wochen nach dem Bombardement. Und: „Keine Zivilisten unter den Toten. Nur Taliban!“ Obwohl die Taliban doch ebenfalls Zivilisten sind, wenngleich bewaffnet. Objektiv: Widerstandskämpfer im eigenen Land, keine militärische Truppe, keine Armee. Guttenberg trug das Massaker trotz allem wochenlang mit („...militärisch gerechtfertigt“). Die Hauptschuldigen am Bundeswehr-Gemetzel, am Bruch des humanitären Völkerrechts (vormals: Kriegsvölkerrecht) und des Grundgesetzes verbürgten derweil als Parlamentarier, dass das Blutvergießen nicht aufhört. Ihre Bellizisten-Fraktion stellt eine parteiübergreifende Mehrheit.
Jahrelang hielt die Regierung das Ausmaß der Mordbrennerei in Afghanistan geheim. Bis – ausgerechnet! – ein Springer-Schmierblatt die Vertuschungsgeschichte über das Bombardement bei Kundus auffliegen ließ. Die politischen Folgen beschäftigen seither die Republik, waren und sind Thema im Parlament und in den Medien. Ethische und rechtliche Fragen nicht: Wie konnte es dazu kommen und wer ist dafür verantwortlich, dass die Bundeswehr, obwohl laut Grundgesetz ausschließlich zur Landesverteidigung da, in eine Aggressionsarmee umgemodelt wurde, die tausende Kilometer fern der Heimat brutale Bombardements und Schießbefehle ausführt?
Das Unterdrücken dieser Kernfrage haben wir unseren staatstragenden Massenmedien zu verdanken, denn hätten sie nicht brav „gespurt“, wäre die Kriegstreiber-Fraktion im Bundestag erheblich kleiner. Folgerichtig konzentrierten sich die Medien, voran die öffentlich-rechtlichen, auf Personalia bei der Kabinettsumbildung.
Warum wurden Minister Jungs und General Schneiderhans Lügen erst acht Wochen nach der Bundestagswahl aufgedeckt? Warum ausgerechnet vom übelsten Schmierblatt des Springer-Verlags? Der bis dahin erfolgreich geheim gehaltene „Tatort: Kundus“-Bericht der Feldjäger (Militärpolizei) kam nicht aufgrund erfolgreicher journalistischer Recherche in die BILD-Zeitung. Er wurde den Springerleuten zugespielt.
Mit Wissen und Wollen der Kanzlerin? Schon das Medium deutet darauf hin.
Vor der Bundestagswahl vertuschte Minister Jung die Ereignisse in Afghanistan nach Kräften – sicher ebenfalls nicht hinter dem Rücken seiner Chefin, nicht ohne ihre Billigung. Doch mit Erfolg: Die CDU gewann, Merkel blieb Kanzlerin. Jung wurde Arbeitsminister, weil es in seinem vorigen Laden schon brenzlig roch. Denn binnen kurzem wären weitere Ergebnisse der NATO-Untersuchung über das Kundus-Massaker gezielt „durchgereicht“ worden.
Bei der Heimlichtuerei zu bleiben war nicht nur aussichtslos, sondern auch nachteilig: Ein starkes Druckmittel in der Hand des supermächtigen Verbündeten in Washington. Obama will noch mehr deutsche Soldaten am Hindukusch. Und im Bundestag stand die Debatte über die Mandatsverlängerung für die Bundeswehr in Afghanistan an. Merkel ließ den ohnehin wenig geschätzten Franz Josef Jung im Regen stehen. Der enge Vertraute des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch war lange genug dessen Horchposten in ihrem Bundeskabinett gewesen. Nun mutierte er zum Watschenmann für die Groschenblatt-Schmierer im Sold der Merkel-Busenfreundin Friede Springer.
Bei der Nachfolgeregelung hatte Merkel zwar den parteiinternen Länderproporz zu wahren. Den Hessen Jung ersetzt jetzt aber nur eine bis dato weithin unbekannte hessische Abgeordnete aus der CDU-Bundestagsfraktion. Größere Kaliber aus dem Koch-Umfeld in Wiesbaden blieben außen vor. Eine Ohrfeige für den Merkel-Widersacher. Ihm widerfährt, was vordem vielen anderen Merkel-Kritikern und -Hinderlichen widerfuhr: politischen Schwergewichten wie Helmut Kohl, Wolfgang Schäuble, Friedrich Merz, Jürgen Rüttgers, Heiner Geißler, Volker Rühe - und Leichtgewichten, wie z.B. Ruprecht Polenz oder Günter Oettinger. Merkels „Abschussliste“ ist lang, sehr lang.
Nun lässt sie den neuen, bezüglich Glaubwürdigkeit bereits umstrittenen Kriegsminister Guttenberg um sein Saubermann-Image strampeln. Er wird noch merken, dass die Kanzlerin ihn in ein Amt schob, in dem entweder ein Karriereknick oder charakterliches Versagen oder beides zugleich wahrscheinlich sind. Wo man korrupt wird, wie Franz Josef Strauß. Oder scheitert, wie Volker Rühe. Oder zum notorischen Lügner verkommt und zum Gespött wird, wie Rudolf Scharping - und wie Franz Josef Jung.
Mord und Totschlag am Hindukusch werden indes wohl nicht einmal justiziabel. Alle Strafanzeigen landen beim Generalbundesanwalt. Der ist weisungsgebunden. Er darf nicht vor Gericht bringen, was die Kanzlerin nicht dort sehen will. Es bleibt vorerst dabei: Das humanitäre Völkerrecht wird missachtet. Der Bruch des Grundgesetzes wird hingenommen. Die Kumpanei mit dem zionistischen Israel, zur Staatsräson überhöht, wird mit geschenkten deutschen Vernichtungswaffen unterfüttert. Die Bundesregierung tritt als bösartiger Treppenterrier der USA und des Kapitals auf, im Mittleren Osten und in Afrika. Merkel regiert und lässt töten – eiskalt.
Schon Mahatma Gandhi sagte: „Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.“. Wiederholt sich die Geschichte oder erfindet sich die Welt immer wieder neu?
Bei einem Rückblick in das Jahr 1925, als sich aus einer Vielzahl verschiedener Firmen das weltweit größte Chemieunternehmen als Interessengemeinschaft Farbenindustrie Aktiengesellschaft zusammen schloss, ahnte noch niemand, welches Grauen in die Welt kommen würde. Gründerfirmen, wie BASF, Bayer, Agfa, die Farbwerke Höchst und weitere Unternehmen, bündelten ihre Interessen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, einer Tochtergesellschaft namens "IG Auschwitz", im polnischen Auschwitz und einem Patent, mit dem aus der Luft gewonnener Stickstoff, Ammoniak und damit Sprengstoff hergestellt werden kann. Damit hatte die IG Farben einen großen Anteil am Zweiten Weltkrieg. Die Untersuchung, die 1946 von der US-Regierung durchgeführt wurde, kam sogar zu der eindeutigen Schlussfolgerung, dass ohne IG Farben der Zweite Weltkrieg schlichtweg unmöglich gewesen wäre.
Kann es heute - fast 85 Jahre später - tatsächlich sein, dass diese Firma unter einem anderen Namen wieder ins Leben gerufen wurde? 'Croplife', der Zusammenschluss von Firmen wie Monsanto, Syngenta, Bayer, BASF, Dow Chemical und anderen Pestizid- und Gentechnik-Multis, deren Geschichten teilweise mit heftigen Skandalen behaftet sind und gegen die schon diverse Prozesse geführt wurden und werden, erweckt nicht gerade den vertrauensseligsten Eindruck. Ganz im Gegenteil: Die Sorge ist groß, dass sich die Geschichte zumindest in diesem Punkt wiederholen könnte. Die Zusammenarbeit mit der CIAA ("Confédération des industries agro-alimentaires de l'UE"), der Konföderation der Nahrungs- und Getränkeindustrie der EU, steigert die Sorge derer, die Namen wie BASF, Bayer, Monsanto und Syngenta fürchten. Durch Skandale um PCB, Bt10-Gen-Mais, Baumwolle, Terminator-Saatgut, Mon810, Roundup-Ready, VIOXX, Gen-Reis und sogar Vitamin B, genießen die Teilhaber Croplifes und ihre unnachgiebigen Lobbyisten nicht den besten Ruf. Konrad Adenauer sagte: "Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre." und nun ist es an uns, zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt.
14.10.2009
Krise? Welche Krise? Immer locker bleiben – ist doch schon vorbei
29 Prozent der Befragten bedauern, dass sie nun weniger Geld für Restaurantbesuche zur Verfügung haben
Autofahren: 12%
Kinobesuche: 9%
Cafébesuche: 9%
Möbelkauf: 8%
Fitnesscenter: 4%
Zeitungen und Zeitschriften kaufen: 4%
In exklusiven Geschäften einkaufen: 4%
Sportveranstaltungen besuchen: 4%
Musikkauf (Downloads, CDs ect.): 3%
Kauf von Lebensmitteln der Premium-Marken: 3%
Meine Güte, was eine Ansammlung von Lächerlichkeiten. Die armen Kurzarbeiter, haben nicht mehr genug Kohle, um sich neue Möbel kaufen oder ins Fitnesscenter gehen zu können. Diese Menschen ahnen wirklich rein gar nichts davon, welche wahren Probleme auf sie zukommen werden – nicht können, sondern werden.
Noch lustiger sind die Zukunftsprognosen dieser Studie:
Nur 14 Prozent jedoch glauben, dass sie diese Einschnitte längerfristig durchhalten müssen. Hoffnung ergibt sich daraus vor allem für die Gastronomen. Denn die Restaurantbesuche vermissen die sparenden deutschen nach der Untersuchung am stärksten. „Damit ist zu erwarten, dass die Restaurants auch als erste von einer Erholung profitieren werden.
Woher kommt das denn, dass nur jeder Siebte glaubt, dass er langfristig mit diesen “Einschränkungen” leben muss?
„Die politischen Maßnahmen wie die Abwrackprämie und die Kurzarbeit haben stark dazu beigetragen, dass Folgen der Krise abgefedert wurden und die Konsumenten sie als nicht so bedrohlich wahrgenommen haben“, sagte Schauwecker. Zudem wollten sechs Prozent der Deutschen ihre verschobenen Einkäufe noch in diesem, 42 Prozent aber im nächsten Jahr nachholen. 72 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre persönliche Situation „demnächst“ wieder verbessern werde.
Die Folgen der Krise wurden durch Abwracklüge und Kurzarbeit abgefedert? So kann man das natürlich auch bezeichnen. Richtiger wäre allerdings das Wort “hinausgezögert” statt “abgefedert”, denn nachdem all diese Propagandawerkzeuge nun auslaufen, wird die scheinbar beendete Krise demnächst ihre wahre Fratze offenbaren.
Wir sind – das geben auch “Wirtschaftsexperten” zu – zwar länger als erwartet durch das Tal geschritten, doch es geht ab jetzt nicht etwa wieder aufwärts, sondern vor uns mitten im Tal liegt eine tiefe und steile Schlucht, die bisher von den wenigsten Menschen wahrgenommen wird. Wie bei der Schweinereigrippe bedarf es wohl zunächst ein paar Vorreitern, die in die Schlucht hinabstürzen, damit die Masse versteht, was ihr wirklich bevorsteht.
Es ist ziemlicher Blödsinn darüber nachzudenken, was man demnächst nach der Krise wieder als erstes verkonsumieren wird, denn die Menschen werden viel eher darüber grübeln, was sie überhaupt essen werden. Es geht dann nicht mehr darum, ob und in welches Restaurant man geht, sondern an welcher Essensausgabeschlange sich angestellt wird.
Ist Ihnen diese Vorstellung zu krass? Dann glauben Sie mal schön brav weiter, was Ihnen aus dem viereckigen Lügengenerator im Wohnzimmer entgegenschallt.
Es hilft wirklich alles nichts. Selbst die direkt Betroffenen, wie z. B. Kurzarbeiter der Automobilindustrie, raffen einfach nicht, dass sie sich derzeit nicht in einer Art gut bezahltem Dauerurlaub befinden, sondern sich in der Vorstufe zur Armut die Zeit mit den völlig falschen Dingen vertreiben.
Aber wie gehabt gilt, wer nicht hören will muss fühlen. Schmerzen sind ja immer sehr lehrreich. Möglicherweise helfen diese dem ein oder anderen dabei, langsam die Augen aufzumachen.
Man kann natürlich nicht allen diesen Leuten den Vorwurf des nicht hören Wollens machen, da viele gar nicht mitbekommen, dass es auch andere Meinungen gibt als im Fernsehen. Wer diesem System vertraut, der wird es nicht in Frage stellen – wozu auch, bisher scheint es doch immer zu stimmen, was behauptet wird.
Schaun wir mal, wie sich die nächsten Wochen entwickeln und welche Meldungen die Medien von sich geben werden – vielleicht schwenken einige um, wenn die Massenentlassungen beginnen oder ähnliche “unvorhergesehene” Dinge passieren.
Es ist im Moment sehr schwer, Systemanhänger auf die Wahrheit aufmerksam zu machen, weil viele wirklich der Auffassung sind, dass sich die Lage jetzt verbessern wird. Man kann das derzeit tagtäglich überall lesen und hören und der Normalo glaubt diese Pseudomotivation selbstverständlich auch.
Kommt Zeit – kommt Wahrheit. Bleiben wir geduldig und arbeiten uns Stück für Stück voran, um wenigstens ein paar der Schafe ins eigene Denken zu entführen. Kleinvieh macht schließlich auch Mist.
24.09.2009
Die friedliche Demonstration damals in der DDR und der Terror in der heutigen BRD
Reflexionen einer desillusionierten Wessi zu 20 Jahren Mauerfall
Über den „Unrechtsstaat DDR“
Von Sabine Schiffer
Der Gewinner der deutschen Einheit ist der Metro-Konzern. Der Verlierer das Ossi. Schlimmer dran noch ist das weibliche Ossi. Für Frauen gibt es entsprechend dem Rollenmodell des Westens vor allem Arbeitslosigkeit und Depression. Auf die fehlende Anerkennung ihrer Lebensleistung waren die Ost-Frauen ebenso wenig vorbereitet wie die Ostmänner. Und darauf, dass ihre Geschichte benutzt wird, um den Westen zu rehabilitieren, auch nicht.
Anstatt ursprünglich „Wir sind das Volk“…
NRhZ-Archiv
Dazu Hans Fricke aus Rostock: „Je mehr wir uns - dem 20. Jahrestag der Einverleibung der DDR durch die BRD, als „Tag der deutschen Einheit“ ausgegeben - nähern, umso zahlreicher werden Konferenzen, Symposien, Wanderausstellungen, Fernsehproduktionen, Festakte und dergleichen, die die Bevölkerung davon überzeugen sollen, dass dem 3. Oktober 1990 eine Revolution vorausgegangen sei, auch wenn der soziale Inhalt des Geschehens die Anwendung dieses Begriffes ausschließt. Denn eine Revolution hat stets gesellschaftlichen Fortschritt im Interesse des Volkes zur Voraussetzung und nicht Rückkehr zu einer historisch überlebten, auf gnadenlose Ausbeutung der Mehrheit des Volkes durch eine parasitäre Minderheit beruhenden Gesellschaftsordnung, der nachweislich Kriege und Krisen wesenseigen sind. Die stabsmäßig geplante umfassende Vorbereitung der Jubiläen in diesem und im nächsten Jahr lassen keinen Zweifel daran, dass man weder Kosten noch Mühen scheuen wird, um eine perfekte Gehirnwäsche zu erreichen.“ (1)
Statt „blühender Landschaften“ herrscht Enttäuschung. Auch die Nachricht, dass nun im Osten mehr Autos als im Westen fahren, mag nicht recht trösten. Und schon gar nicht die, dass in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr überproportional viele junge Leute aus Ostdeutschland eingesetzt sind und sterben. Dabei werden die durch das kürzlich eingeweihte Bundeswehrdenkmal in Berlin immerhin mit geehrt, im Gegensatz zu den NVA-Soldaten, deren Geschichte offensichtlich keine Rolle spielen darf. Der Theologe Friedrich Schorlemmer beklagte den „Kampf um die Deutungshoheit über die DDR“, der eine „Verschleierungs- und Verschiebungsdebatte“ führe, in einem Interview mit der Ostsee-Zeitung. Das hätte Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm besser gelesen, anstatt sich im Berliner Tagesspiegel zu der Forderung zu versteigen, der „Verwahrlosung“ der Ostdeutschen mit dem christlichen Glauben begegnen zu wollen.
„Aufarbeitung der SED-Diktatur“
Vielleicht würde es ein bisschen Anerkennung schon tun, Arroganz jedoch polarisiert nur noch mehr. Gerade jetzt, wo klar wird, dass auch der Kapitalismus gescheitert ist, braucht man den Verweis auf den „Unrechtsstaat DDR“ umso mehr. Darum gibt die Bundesrepublik auch viel Geld aus, um die Erinnerung daran lebendig zu halten. Neben der Bundesstiftung zur „Aufarbeitung der SED-Diktatur“ richtet unter anderem auch Ministerpräsident Roland Koch über seine Landeszentrale für politische Bildung eine Stelle für eben diese Aufarbeitung ein. Welchem Zweck dient diese Fokussierung der DDR-Geschichte in Hessen? Wozu benötigt man den Verweis auf die Missstände anderswo?
Karikatur zur "Wende" und deren Kanzler Kohl von Rainer Hachfeld
Foto: Sabine Schiffer
Was war geschehen? Das Ende der DDR zeugt von der Erkenntnis was passieren kann, wenn eine grunddemokratische Bewegung, die ihr Land reformieren will, überrollt wird von „kapitalen“ Interessen – westlichen Wirtschaftsinteressen. Nicht nur Helmut Kohl war Ende der 80er Jahre politisch am Ende – manche erinnern sich noch an sein dilettantisches Herumeiern um die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl – auch der Kapitalismus als System zeigte erste Risse, denn krebszellenartiges Wachstum verlangt stets nach mehr Konsum und Konsumenten. Welch ein Geschenk hat den beiden Hungrigen also die Bürgerbewegung der DDR gemacht, die montagabendlich für Veränderungen auf die Straße ging?! Dass die um echte Demokratie kämpften, war dem „demokratieverwöhnten“ Westen eher Schnuppe. Zu viele waren in der BRD daran gewöhnt, dass echte Mitsprache gegen Konsumkraft eingetauscht worden war.
Ausverkauf des „Volkseigentums“
Man hätte Deutschland und durchaus Volk vereinigen können, wenn man nicht von Anfang an die Strategie verfolgt hätte, die DDR zu dämonisieren – weit über die kritikwürdigen Fakten hinaus. So konnte man das eigene Tun verschleiern oder gegebenenfalls gar idealisieren: Die Einführung der D-Mark wurde als humanitärer Akt verkauft und nicht als Beginn der Übernahme und des Ausverkaufs der DDR, die immerhin eine Währung besaß, deren Wert mittels Gold gedeckt war. Kredite gab es nach der Wende vornehmlich für Wessis. So konnte etwa der Kreisbaubetrieb Altenburg nur einen solchen erhalten, indem man einen Wessi mit der Geschäftsführung beauftragte. Damit war klar, wem die Ostbetriebe, das gesamte als „Volkseigentum“ bezeichnete Staatseigentum und auch der Löwenanteil des Solidarzuschlags zufallen würden. Heute sind 85 Prozent des sog. Volkseigentums der DDR in Besitz bundesdeutscher Unternehmen, 10 Prozent in der Hand ausländischer Unternehmen und ganze fünf Prozent sind Eigentum Ostdeutscher. Die meisten Ostdeutschen können ihren Kindern also nichts Materielles vererben – etwas Ideelles sowieso nicht, allenfalls das Gefühl „Bürger zweiter Klasse“ zu sein, ohne erwähnenswerte Geschichte.
Edgar Most, Vizepräsident der DDR-Staatsbank und heute der Deutschen Bank zugehörig, entlarvt die Mär vom Staatsbankrott der DDR und verweist auf den aktiven Abwicklungsprozess der DDR-Wirtschaft nach dem Mord an Treuhandchef Rohwedder. Während Most zunächst dachte, dies sei aus Dummheit geschehen, ist er auf Grund seiner Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zur Einsicht gekommen, dass alles nach Plan geschah. Heute kann man derlei Informationen in der Jungen Welt, dem ehemaligen FDJ-Blatt finden. Aber wer glaubt im Westen einer solchen Zeitung schon, die wie das „SED-Zentralorgan“ Neues Deutschland auch 20 Jahre nach der sog. Einheit noch diskreditiert wird. Wer sie liest, weiß auch warum.
„Ostalgiker“
Mit dem Verschweigen wichtiger Informationen, konnte man – zumindest im Westen – den Mythos von der Solidarität mittels Solidarzuschlag als netten Bonus für die „armen Ossis“ aufrechterhalten. Dieser bewirkt bis heute, dass viele Menschen im Westen wenig Verständnis für die Desillusionierten im Osten aufbringen können. Dem Unterlegenen hört man folglich auch nicht zu, was er zu berichten hat – man etikettiert ihn als „Ostalgiker“, den man nicht ernst nehmen muss. Damit bleibt der Stachel immerwährender Teilung, der ein Gefühl der Gleichwertigkeit nicht nur politisch von vornherein ausschloss.
Direkt nach der Grenzöffnung setzte die Medienpropaganda das fort, was sie gewöhnt war: den stets negativen Blick nach Osten, wo es freilich genügend negative Funde gab – nicht nur die Stasi. Durch dieses Framing konnte man die anderen Funde leicht ignorieren, weil man sie nicht gewohnt war.
Ehrliche Vergleiche?
Das „menschenverachtende System der DDR“ wurde uns mittels ausgewählten Bildern aus dem Osten plausibel gemacht: da wurden uns schreckliche Bilder von Bitterfeld gezeigt und suggeriert, dass das „die“ DDR ausgemacht hätte. Ein anschauliches Beispiel, wie man mit Fakten lügen kann: für einen Wessi, der aus einem Braunkohleabbaugebiet kommt, dessen Tagebau vielen Dörfern und alten Menschen das Leben gekostet hat, der die Chemiekonzerne in Leverkusen und Ludwigshafen kennt, waren die Bilder aus Bitterfeld wenig überzeugend, weil zu wenig exklusiv. Gerade die Ökobilanz von Ost und West hätte einen Blick gelohnt, denn wenn die Entwicklung des superenergiesparenden Kühlschranks der A-Klasse bedeutet, dass man binnen 40 Jahren mindestens drei Geräte entsorgen musste, dann kam der Westen hier im Vergleich zur DDR gar nicht so gut weg.
Aber wer war und ist schon an ehrlichen Vergleichen interessiert. Dass keine politische Klasse an echter Demokratie interessiert ist, sieht man an der fehlenden direkten Demokratie. Die kann man sich schlicht nicht leisten, denn die Mehrheit im vereinigten Deutschland will die Militarisierung und die Kriege nicht. Da aber der Konsum über dem Recht steht, sind diese eben inklusiv. Sie sichern Ressourcen und wirtschaftliche Einflusssphären. Ohne Soldaten wird bald kein Ausrauben der Meere und fremder Länder mehr möglich sein, denn die Menschen dort beginnen sich zu wehren. Um sie weiterhin zu unterdrücken, brauchen wir kein kommunistisches Regime und auch keine sonstige Diktatur zu sein. Nur eine wirkliche Demokratie können wir uns auf dieser Grundlage eben auch nicht leisten – so will es der Wirtschaftlich-politische Komplex, der uns beherrscht. Und der installiert ganz neue Kontrollsysteme mit neuester Technik, die einer Stasi noch gar nicht zur Verfügung stand – wie dies Ilja Trojanow und Juli Zeh in ihrem Buch „Angriff auf die Freiheit“ beschreiben.
Die rechte Szene im Osten
Da immer mehr Menschen durchschauen, dass unsere Politik zusehends unglaubwürdiger wird, ist es gut, dass es die DDR gab. Denn die braucht man, um von den eigenen Fehlentwicklungen abzulenken. Die Exporte der rechtsradikalen Köpfe aus dem Westen in den Osten und der dort geschaffene Nährboden für radikales Gedankengut angesichts des Raubs von Land, Ressourcen, Geschichte und einem eigenen Wertgefühl werden gerne ignoriert. Stattdessen wird die wachsende rechte Szene im Osten als ein direkt aus der DDR resultierendes Problem ausgemacht – wie so viele andere Probleme auch. Als kürzlich in einem Dresdner Gerichtssaal eine ägyptische Zeugin von einem russlanddeutschen Moslemhasser ermordet wurde, war man schnell zur Stelle, den Islamhass als Problem nach Russland oder aber mindestens nach Ostdeutschland zu verlagern – eine beliebte westdeutsche Übung, die etwa auch im Zusammenhang mit der Ermordung von Kleinkindern einmal den Weg in die Medien fand. Dieser selbstidealisierende Reflex zeugt nicht nur davon, dass man sich nicht als Ganzes empfindet, sondern mental Deutschland stets in Ost und West einteilt – er hilft, dass Probleme „verortet“, aber nicht angegangen werden.
Ideale Projektionsfläche
Der von Kreditnehmern aus dem Westen heruntergewirtschaftete Osten scheint die ideale Projektionsfläche für alle möglichen Probleme zu bilden. Als hätte es die 20 Jahre gemeinsame Geschichte und die Polarisierungen seither nicht gegeben. Um die Mythen zu festigen, gibt es zudem „verdiente Kronzeugen“ wie Vera Lengsfeld, Freya Klier und Angela Merkel. Die Köpfe der demokratischen Bewegung, die Gründer des Demokratischen Aufbruch, des Forums 22 u.a. leben heute im fernen Ausland. Wenige Aufrichtige sind geblieben und ertragen die Umdeutungen oder versuchen gar, etwas dagegen zu stellen – mit mäßigem Erfolg. Dabei wäre es dringend an der Zeit, die Geflohenen zu fragen, warum sie dem angeblich angestrebten Zustand den Rücken gekehrt haben. Natürlich galten sie unter ihren Landsleuten zunächst als Verräter. Aber ist es wirklich unmöglich, glaubhaft zu machen, dass man die DDR reformieren und nicht abschaffen wollte? Nun, sie hätten es nicht leicht, wenn demgegenüber mit viel Geld und Aufwand Ausstellungen auf dem Alexanderplatz in Berlin realisiert werden, die jeder Friedenstaube in der DDR den Impetus der „Regimegegnerschaft“ verleihen. Auch die heutige Friedensbewegung könnte einmal so umgedeutet werden, dabei trifft auf sie das gleiche zu, wie auf die Reformer in der DDR – man beruft sich auf die eigenen Grundsätze und will sie verwirklicht sehen. Auch darum ist es wichtig, eine ehrliche Aufarbeitung der Geschichte anzustreben:
Zu einer ehrlichen Erinnerungs- und Gedenkkultur würde es auch gehören, die nachstehenden berühmt gewordenen Worte des damaligen Vorsitzenden der KPD, Max Reimann, nicht verschämt unter den Teppich der Geschichte der Bundesrepublik zu kehren: „Wir unterschreiben nicht! Es wird jedoch der Tag kommen, wo die Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben.“ (PK)
Anmerkung:
(1) Hans Fricke, Autor, u.a. von „Davor Dabei Danach: Ein ehemaliger Kommandeur der Grenztruppen der DDR berichtet“
Hierzu auch der Filmclip „Wir sind das Volk!“ – aus einem Dokumentarfilm mit der Leipziger Fotografin und Künstlerin Karin Wieckhorst auf einer der Montagsdemonstrationen im Herbst 1989.
Sabine Schiffer ist Gründerin des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen und hat diesen Beitrag bereits im Schweizer Vorwärts veröffentlicht.
24.09.2009
Aus der Sueddeutschen Zeitung
Legal, illegal, völlig egal
Wahlrecht
22.09.2009, 18:59
Von Heribert Prantl
Unser Wahlrecht ist "willkürlich", "widersinnig" und "verfassungswidrig". Das sagen nicht Spinner im Internet, sondern das Bundesverfassungsgericht. Trotzdem wählen wir am Sonntag so den neuen Bundestag. Die Folge: Der Boden, auf dem die nächste Regierung stehen wird, ist grausam schief.
Grossbild
Ein Mitarbeiter des Kreisverwaltungsreferats versiegelt in München, Wahlurnen für die Bundestagswahl. (Foto: AP)
Das deutsche Wahlrecht ist in zentralen Teilen erstens "willkürlich", zweitens "widersinnig" und daher drittens "verfassungswidrig". Das sagen nicht Spinner im Internet, das sagt die höchste juristische Autorität im Land: das Bundesverfassungsgericht. Trotzdem wird am Sonntag nach diesem Wahlrecht der neue Bundestag gewählt.
Gnadenfrist bis 2011
Seit dem Karlsruher Urteil vom 3. Juli 2008 steht fest, dass das deutsche Wahlrecht nicht Recht ist. Aber die höchsten Richter haben Gnade vor Recht ergehen lassen - und dem Wahlrecht eine Gnaden- und Galgenfrist bis 2011 gewährt; sie wollten der Politik die Chance nicht nur zu einer Kleinreparatur, sondern zu einer umfassenden Sanierung geben. Bisher hat die Politik diese Chance nicht genutzt. Der Entwurf zu einem neuen Wahlgesetz, das die Grünen vorgelegt hatten, wurde Anfang Juli im Bundestag von der CDU/CSU und (nach einigem Schwanken) auch von der SPD abgelehnt.
Das Verfassungsgericht hat es billigend in Kauf genommen, dass auf verfassungswidrige Weise gewählt wird. Gleichwohl: An der Legalität, also an der formalen Gesetzesmäßigkeit der Wahl, ist nicht zu zweifeln - wegen der gewährten Galgenfrist. Am Galgen aber hängt die Legitimität, die allgemeine Anerkennung der Wahl und damit der neuen Regierung.
Mit Überhangmandaten zur Kanzlermehrheit
Wer das Urteil studiert, stellt fest: Die Richter haben nicht bedacht, dass mit Hilfe des verfassungswidrigen Wahlrechts, also mit Hilfe von Überhangmandaten und den Berechnungsmethoden, die damit zusammenhängen, unter Umständen die Kanzlermehrheit gebildet werden kann. Genauso sieht es derzeit aus: Nach den Umfragen könnte sich eine schwarz-gelbe Regierung auf - womöglich bis zu zwanzig - Überhangmandate stützen. Die SPD regt sich aber darüber jetzt zu Unrecht auf: Sie hat nichts getan, um das Wahlrecht noch vor der Bundestagswahl zu reformieren.
Bitte klicken Sie auf das Bild, um den Wahl-O-Mat zu starten:
Überhangmandate waren schon immer Überdrussmandate - vor allem für die Partei, die gerade nicht davon profitierte. Sie entstehen, wenn eine Partei in einem Bundesland mehr Direktkandidaten durchbringt, als sie nach der Zahl ihrer Zweitstimmen eigentlich an Mandaten gewonnen hat. Da die Direktmandate der Partei nicht weggenommen werden können, erhöht sich die Zahl ihrer Abgeordneten um die Überhangmandate.
Kein Sitzausgleich im Bundestag
Wer zum Taschenrechner greift und ausrechnet, wie viele Zweitstimmen auf ein Mandat entfallen, stellt von Partei zu Partei große Unterschiede fest. Beim Stimmgewicht, das pro Sitz nötig ist, können sich Unterschiede von vielen tausend Stimmen ergeben. In Landeswahlgesetzen ist ein Ausgleich dafür vorgesehen: Es findet ein Verhältnisausgleich durch Zuteilung zusätzlicher Sitze an andere Parteien statt. Entsprechende Ausgleichsregelungen gibt es im Bund nicht.
Die Exaltiertheiten des Wahlrechts können gar dazu führen, dass eine große Partei besser dasteht, wenn sie weniger Stimmen hat, weil sie dann womöglich mehr Sitze erhält. Das führt die Prinzipien der Demokratie ad absurdum. Deshalb urteilte Karlsruhe: Das ist verfassungswidrig.
Doping
Zu dieser Erkenntnis gelangte das Gericht freilich erst nach vier Anläufen: Schon 1957, 1963 und 1968 hatte es über das Wahlrecht zu entscheiden. Zwar sah das Gericht jedes Mal "Verzerrungen", hielt sie aber für noch tolerabel. Die Zahl der Überhangmandate war auch jeweils ziemlich gering: Bei der Wahl 1987 gab es nur ein einziges. 1994 stieg die Zahl (auch infolge sehr klein geschnittener Wahlkreise im Osten) dann aber auf 16. Das Gericht würgte, und kam zu einer Patt-Entscheidung. Das Wahlrecht blieb mit knapper Not bestehen, hatte aber nun einen giftigen Beigeschmack.
Der Gesetzgeber reagierte nicht - wohl deswegen nicht, weil sich abwechselnd CDU/CSU und SPD mit diesem Gift dopen: Überhangmandate haben sowohl Kohl als auch Schröder die Kanzlerschaft gesichert.
Rundgang durchs Kanzleramt
Bitte klicken Sie auf das Bild, um den Rundgang zu starten:
2008 dann der Donnerschlag: Die Richter erklärten das Wahlrecht endlich an allen Schwachpunkten für verfassungswidrig. Eigentlich hätte der 2005 gewählte Bundestag aufgelöst werden müssen. Aber wer hätte dann ein neues Wahlgesetz geschaffen? Die Richter erklärten die Wahl von 2005 daher nicht für nichtig, sondern gaben dem Gesetzgeber auf, sich an die Arbeit zu machen - und gaben ihm dafür sehr viel Zeit, nämlich bis zum 30. Juni 2011. Ex-Verfassungsrichter Mahrenholz kritisierte das scharf: Es gehe ja nicht um Details des Steuerrechts, sondern um den Kern der Demokratie.
Die Toxizität des Wahlrechts wird sich am Sonntag krass zeigen: Das Splitting zwischen Erst- und Zweitstimmen, das zu den Überhangmandaten führt, wird im Fünf-Parteien-System weiter steigen. Immer mehr Wähler geben Erst- und Zweitstimme bei verschiedenen Parteien ab. 1957 waren das nur 6,4 Prozent der Wähler, 1990 bereits 15,6 Prozent, 2005 schon 24 Prozent.
Das Wahlrecht ist darauf nicht eingestellt. Es ist zu 100 Prozent verfassungswidrig; denn, so das Gericht: "Eine Eingrenzung der Wahlfehler, die durch Anwendung der verfassungswidrigen Normen entstanden sind, ist kaum möglich." Die giftigen Normen vergiften das gesamte Gesetz. Es muss komplett überarbeitet werden. Der Boden, auf dem die nächste Regierung stehen wird, ist grausam schief.
03.09.2009
Auf Politik Global veröffentlicht
Machtübernahme der
EU-Zentraldiktatur auch in Deutschland
Dieser Artikel ist die Folgenachricht zum vorangegangenen Artikel, bei dem Herr Prof. Dr. K.A. Schachtschneider anhand der EMRK (Zusatzbestimmungen zum Lissabon-Vertrag) nachgewiesen hatte, daß künftig die Ordnungsorgane in Deutschland mit der Bevölkerung Mohrhuhn spielen dürfen - es darf abgeknallt werden und gegebenenfalls können auch Streitkräfte von Nachbarstaaten aus der EU "zu Hilfe" gerufen werden, damit es nicht offensichtlich ist, daß die Bundeswehr auch auf die eigene Bevölkerung schießt.
Im März vergangenen Jahres hatte ich mich der Körperverletzung des LESENS des Lissabon-Vertrages NEBST der EMRK unterzogen - ein wahrer Gewaltakt ! Und anschließend noch das Lesen der Organklage von Herrn Dr. Schachtschneider und die begleitende Begründung der Zulässigkeit der Klage von Herrn Prof. Dr. Murswiek / Uni Freiburg. Beide Klagen zusammen waren alleine 460 Seiten. Ich wollte ganz einfach wissen, bis zu welchem Maße die EU zu einer Menschen verachtenden Diktatur wird - zu einem totalitären Gebilde, in dem die Staaten ihre Souveränität aufgeben und Mord durch staatliche Organe durch EU-Gesetze und Ausführungsbestimmungen (EMRK) legalisiert wird.
Noch - aber auch nur NOCH - können wir dagegen protestieren. Aber das kann sich SEHR, SEHR SCHNELL ändern. Die Truppen, um in anderen Ländern einzugreifen, auch einzugreifen, weil Widerstand gegen die Ratifizierung des Lissabon-Vertrages besteht - oder ein Land aus dem EU-Vertrag aussteigen will - stehen bereits in Italien bereit. Es ist eine 3000 Mann starke Eingreiftruppe um bei aus dem Ruder laufenden Protesten mit Waffengewalt einzugreifen.
Au wei, bin ich froh, nicht mehr in der OMF-BRD zu leben. In Deutschland ist ein totalitäres Gebilde dabei die Macht zu ergreifen.
EuroGendFor - Die europäische Sondereingreiftruppe für zukünftige Bürgerkriege
Auf europäischer Ebene bereitet man sich längst intensiv auf die Bekämpfung von Aufständen vor, die - betrachtet man die vorgesehenen Maßnahmen - durchaus bürgerkriegsähnliche Ausmaße annehmen könnten. Dazu wurde nach dem Bericht eines gewöhnlich sehr zuverlässigen Informaten unter der Kurzbezeichnung "EUROGENDFOR" (European Gendarmerie Force) eine streng geheime, aber bereits 3.000 Mann starke Sondereingreiftruppe gebildet, deren Führungsstab in Italien ansässig ist.
Sie geht auf eine Initiative der früheren französischen Verteidigungsministerin (jetzt ist sie Innenministerin) Michèle Alliot-Marie zurück, deren Land schon seit einigen Jahren unter immer wieder auflodernden Straßenschlachten zu leiden hat. Die mit geheimdienstlichen Kompetenzen ausgestattete Eingreiftruppe soll nun in enger Zusammenarbeit mit den europäischen Militärs die "Sicherheit in europäischen Krisengebieten" gewährleisten. Noch sind nicht alle europäischen Staaten der EUROGENDFOR-Vereinbarung beigetreten, doch es werden immer mehr. Im Krisenfall ist dann mit folgendem Ablauf zu rechnen: Zunächst werden die örtlichen Polizeikräfte versuchen, Herr der Lage zu werden. Gelingt ihnen dies nicht, kommt ihnen EUROGENDFOR zu Hilfe, deren Kräfte auch vor einem von ihnen aktiv betriebenen Schußwechsel nicht zurückschrecken dürften. So soll dennoch der Eindruck vermieden werden, daß die nationale Armee eines EU-Landes auf die eigenen Bürger schießen würde. Erst wenn auch diese Maßnahme nicht den gewünschten Erfolg zeigt, soll "richtiges" Militär eingesetzt werden. Dabei ist auch vorgesehen, Truppen aus dem "befreundeten" Ausland heranzuziehen, um auf die eigene aufständische Bevölkerung schießen zu lassen.
Doch es geht noch weiter: In den EUROGENDFOR-Gründungsdokumenten ist auch die grundsätzliche Möglichkeit vorgesehen, in EU-Staaten einzugreifen, die den Vertrag von Lissabon entweder nicht ratifiziert haben oder die wieder "aussteigen" möchten. Über den Einsatz soll im Ernstfall ein "Kriegsrat" entscheiden, der sich im wesentlichen aus den Verteidigungs- und Innenministern der teilnehmenden Staaten zusammensetzt. Ihr "Arbeitsauftrag" ist in § 4 des EUROGENDFOR-Gründungsvertrages eindeutig umschrieben: "Schutz der Bevölkerung und des Eigentums und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung beim Auftreten öffentlicher Unruhen."
Sobald die EUROGENDFOR-Truppe einmal aktiv geworden ist, ist es um die nationale Selbstbestimmung des betroffenen Landes zunächst geschehen, weil z.B. alle Gebäude, die die Mitglieder der Eingreiftruppe im Rahmen ihres Einsatzes in Beschlag nehmen, für Vertreter der lokalen, nationalen Behörden nicht mehr zugänglich sind. Auch im Bereich der Aufstandsbekämpfung soll damit nationales Recht so weit es geht außer Kraft gesetzt werden.
Auszug aus den wöchentlich erscheinenden Infoblatt Vertrauliche Mitteilungen - aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage, Nr. 3836
Sorry mit dem (C) Copyright - aber das geht alle Bürger in Deutschland etwas an - notfalls Klagen bitte nach Russland.
Schon als das LKA mir Domain UND Server schließen wollte - und sich nur an den Domains austoben konnte, die dann in ein freies Land transferiert wurden, hatte ich nicht "klein beigegeben", sondern nun erst recht mit aller Konsequenz Aufklärung betrieben.
Dabei wäre es natürlich nett, wenn sich auch die Schwarzleser ein Abonnement besorgten, denn die Kosten im Exil laufen nicht nur für den Server weiter, sondern auch für das ganze personelle "Drumherum". Wie dringend jedoch Aufklärung ist, läßt sich auch anhand des vorangegangenen Artikels ersehen - wenn sogar Staatsrechtler Herr Prof. Dr. Schachtschneider der Universität Erlangen zum WIDERSTAND aufruft. Da derartige Nachrichten jedoch von kapitalem Interesse sind, habe ich absichtlich darauf verzichtet, diese Artikel nur Abonnenten zugänglich zu machen.
Es geht um die Sache ! Es geht um Deutschland !!!
Jetzt am kommenden Samstag, den 5. September 2009 besteht die wohl letzte Möglichkeit in einem friedlichen aber aufklärenden Protestmarsch zu zeigen, daß die Scheinregierung der OMF BRD keinerlei Legitimität besitzt - und daß WIDERSTAND in jeder nur erdenktlichen Form notwendig ist.
Darüber hinaus ist es erforderlich, daß JEDER Deutsche bei der Wahl seinen Stimmzettel abgibt und mit dem ganz großen Kreuz "an"kreuzt, d.h. von links oben nach rechts unten und von rechts oben nach links unten und ALLE Parteien durchstreicht. Faul und träge vor dem Fernseher sitzen zu bleiben und nicht das GROSSE KREUZ des Durchstreichens aller Parteien zu machen, bedeutet, daß er die Betrüger-"Regierung", die zu Billionen ( 1.600.000.000.000 Euro) innerhalb weniger Wochen das Geld ausländischen Banken in die Taschen stopfte - soviel, wie die OMF-BRD innerhalb von 60 Jahren an Schulden anhäufte, gutheißt.
Wer eine dieser auf dem Wahlzettel vorhandenen vom System der Fremdherrschaft zugelassenen Parteien unterstützt, macht sich des Landesverrats mitschuldig.
Zur Zählung der als "ungültig abgegebenen Stimmen" werde ich noch eine Liste von Adressen mitteilen, wo entweder die jeweiligen Büros benannt werden können - oder eben direkt Büros benennen. Bitte nehmt zur Wahl einen Fotoapparat oder ein Foto-Handy mit um Euren Stimmzettel zu fotografieren. Auf elektronischem Weg - Fotos mit max. 150 - 180 kB kann auch Politik-Global eure Nachweise des Gewählt-Habens über eine noch zu bekannt gegeben werdende Mail-Adresse entgegennehmen. Es gilt, alle nicht gültigen Stimmen zu zählen - und ggfs. die Wahlleitung des Wahlbetrugs anzuklagen, wenn diese Stimmen unterdrückt werden sollten. "Where is my vote" wurde von den zionistischen anglo-amerikanischen Diensten im Iran aufgebaut. Lassen wir Deutsche uns nicht behandeln wie Esel !
Bitte verbreitet diese Nachricht nach Kräften - es ist die LETZTE Gelegenheit, das in der OMF BRD tätige totalitäre Regime zu entlarven - nach Eingang in die EU hört Deutschland auf zu existieren. http://politikglobal.net
2. Sept. 2009
Wenn Deutsche sagen, aber jetzt wähle ich "die Grünen", dann sitzen sie genau so der Propaganda auf, wie all die DUMMEN, die CDU oder SPD oder FDP wählen. Diese Parteien sind nichts anderes als eine Art bestochener Betriebsräte, die ihre Angestellten der Firma BRD-GmbH verraten und verkaufen ! Zum Grossen Kreuz über den gesamten Stimmzettel gibt es KEINE Alternative ! Wer sein Kreuz auf dem Stimmzettel bei auch nur einer Partei macht, legalisiert damit das gesamte betrügerische System und gibt zu erkennen, daß er (sie) den Betrug noch immer nicht erkannt hat.
31.08.2009
Auch ich bin der gleichen Auffassung und gehe diesen Weg seit mehreren Jahren
Wir haben das Recht auf Widerstand
gegen die Scheinregierung
der sogenannten "BRD"
Dies ist nicht nur die Auffassung von Politik-Global, sondern reflektiert die Aussage des Staatsrechtlers Prof. Dr. Schachtschneider, sowie etlicher anderer Staatsrechtler.
Diesen Widerstand gegen die sogenannte "BRD" auszuüben und gegen ihre Scheinregierung unter der Merkel-Junta empfiehlt es sich, den Widerstand passiv auszuüben - so wie es Gandhi in Indien gegen England erfolgreich praktizierte. Nachem der Bundestag blind gehorsam den Beitritt zur EU und dem Lissabonvertrag durchpeitschte - gegen den Willen der Bevölkerung ! - haben sich die Abgeordneten selbst ad absurdum geführt und als eine gegen das Volk agierende Söldnertruppe unter west-alliierter Fremdherrschaft.
Am besten gebe ich hier jedoch wortgetreu das Interview zwischen 'Focus-Money' und Prof. Dr. K.A. Schachtschneider wieder, denn auch er rät ganz offiziell zum Widerstand !
„Tyrannis oder Despotie“
Karl Albrecht Schachtschneider, emeritierter Professor an der Universität Nürnberg-Erlangen über die Einführung der Todesstrafe durch den Lissabon-Vertrag
Von Oliver Janich FOCUS-MONEY: Herr Professor Schachtschneider, laut ihrer Klageschrift gegen den EU-Vertrag von Lissabon vor dem Bundesverfassungsgericht ermöglicht der Vertrag die Wiedereinführung der Todesstrafe und das Töten von Menschen. Das klingt ungeheuerlich. Worauf gründet sich Ihre Argumentation?
Karl Albrecht Schachtschneider: Die Grundrechtecharta ermöglicht ausdrücklich in den aufgenommenen „Erläuterungen“ und deren „Negativdefinitionen“ zu den Grundrechten, entgegen der durch das Menschenwürdeprinzip gebotenen Abschaffung der Todesstrafe in Deutschland (Art. 102 GG), Österreich und anderswo, die Wiedereinführung der Todesstrafe im Kriegsfall oder bei unmittelbar drohender Kriegsgefahr, aber auch die Tötung von Menschen, um einen Aufstand oder einen Aufruhr niederzuschlagen.
MONEY: Aber verbietet die Charta nicht die Todesstrafe?
Schachtschneider: Maßgeblich dafür ist nicht Art. 2 Abs. 2 der Charta, der die Verurteilung zur Todesstrafe und die Hinrichtung verbietet, sondern die in das Vertragswerk aufgenommene Erklärung zu diesem Artikel, die aus der Menschenrechtskonvention von 1950 stammt. Nach Art. 6 Abs. 1 UAbs. 3 EUV in der Lissabonner Fassung werden die Rechte, Freiheiten und Grundsätze der Charta gemäß den allgemeinen Bestimmungen von Titel VII der Charta, in dem die Auslegung und Anwendung derselben geregelt ist, und unter gebührender Berücksichtigung der in der Charta angeführten „Erläuterungen“, in denen die Quellen dieser Bestimmungen angegeben sind, ausgelegt.
MONEY: Warum so umständlich?
Schachtschneider: Eben um diese Tatsache zu verschleiern. Den Abgeordneten wird ja nur der ohnehin schwer verständliche und viel zu lange Vertragstext vorgelegt.
MONEY: Aber ist es nun eindeutig, dass das Töten von Menschen erlaubt ist, wenn der Vertrag in Kraft tritt?
Schachtschneider: Ja, die Grundrechtecharta wurde 2001 in Nizza deklariert. Aber da nicht alle Länder einverstanden waren, war sie bisher nicht völkerrechtlich verbindlich. Wenn der Vertrag in Kraft tritt, wird auch die Grundrechtecharta verbindlich.
MONEY: Aber die entsprechende Passage steht ja nur in den Erläuterungen ...
Schachtschneider: Diese sind nach Art. 52 Abs. 3 und 7 der Grundrechtecharta verbindlich. Sie können die entsprechende Erklärung der Erläuterung im Amtsblatt der Europäischen Union nachlesen (siehe Ausriss). Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Außerdem: Wozu sollte man das reinschreiben, wenn man es nicht haben will?
MONEY: Hat das Bundesverfassungsgericht Ihrer Interpretation mit der Anerkennung des Lissabon-Vertrags nicht eine Absage erteilt?
Schachtschneider: Überhaupt nicht. Es hat sich zu der Frage gar nicht geäußert.
MONEY: Ist das üblich?
Schachtschneider: Das ist sogar der Normalfall. Wenn sich das Bundesverfassungsgericht eines Problems nicht annehmen will, äußert es sich einfach nicht dazu.
MONEY: Ist das rechtlich möglich?
Schachtschneider: Das ist rechtlich mehr als bedenklich, aber Praxis.
MONEY:Die Todesstrafe kann laut Erläuterung im Fall eines Krieges oder einer Kriegsgefahr eingeführt werden. Ein sehr theoretischer Fall.
Schachtschneider: Wirklich? Befinden wir uns nicht in Afghanistan im Krieg? Wer definiert den Krieg? Was ist eine Kriegsgefahr? Was war mit dem Jugoslawien-Krieg?
MONEY: Aber ist es nicht normal, dass in Kriegen und Kriegszeiten zum Beispiel Deserteure hingerichtet werden?
Schachtschneider:In Diktaturen schon.
MONEY:Noch beängstigender ist, dass ohne Gesetz und ohne richterlichen Beschluss bei Aufstand und Aufruhr getötet werden darf. Wer definiert das?
Schachtschneider: Eben. Nach meiner Meinung könnten die Montagsdemonstrationen in Leipzig als Aufruhr definiert werden, wie praktisch jede nicht genehmigte Demonstration. Oder nehmen Sie die Krawalle in Griechenland oder kürzlich die Demonstrationen in Köln und Hamburg. Sie brauchen ja nur ein paar „Autonome“, die Steine schmeißen.
MONEY: Es gibt Politiker und Juristen, die argumentieren, dass die Grundrechte eines Landes durch den EU-Vertrag nur verbessert, aber nicht verschlechtert werden können.
Schachtschneider: Die Grundrechtecharta der Europäischen Union (GrCh) enthält keinen Vorrang oder Vorbehalt der nationalen Grundrechte oder ein grundrechtliches Günstigkeitsprinzip. Wer das behauptet, beweist seine Unkenntnis des Gemeinschaftsrechts.
MONEY: Wie das?
Schachtschneider: Dort wird mit dem Art. 53 der Grundrechte-charta argumentiert. Aber genau der gibt das nicht her. Dort heißt es: „Keine Bestimmung dieser Charta ist als Einschränkung oder Verletzung der Menschenrechte und Grundfreiheiten auszulegen, die in dem jeweiligen Anwendungsbereich ... sowie durch die Verfassungen der Mitgliedstaaten anerkannt werden.“ Wesentlich ist der Passus „in dem jeweiligen Anwendungsbereich“. Wenn nämlich Gemeinschaftsrecht anzuwenden ist, sind die Grundrechte der Europäischen Union maßgeblich (Art. 51 Abs. 1 GrCh), wenn nationales Recht anzuwenden ist, die nationalen Grundrechte. Beide Grundrechtetexte sind niemals gleichzeitig anzuwenden.
MONEY: Aber der europäische Gerichtshof könnte doch feststellen, dass in diesem Fall das nationale Recht Vorrang hat.
Schachtschneider: Genau das hat der EuGH noch nie getan. Er fühlt sich immer zuständig. Außerdem ist das Verbot der Todesstrafe kein Grundrecht. Insofern zieht das Argument, die Grundrechte dürfen nicht verschlechtert werden, nicht.
MONEY: Ein anderes Argument aus Kreisen der EU-Kommission lautet, der Passus wäre drin, um auch Staaten wie die Türkei aufnehmen zu können.
Schachtschneider: Das ist doch grotesk. Als Gemeinschaft müssten wir doch sagen, wir nehmen keine Länder auf, in denen Menschen getötet werden dürfen, und nicht umgekehrt.
MONEY: Ist den Politikern denn bewusst, was sie da beschließen?
Schachtschneider: Vielleicht nicht allen. Mindestens aber der CDU/CSU-Fraktion. Ich habe extra eine nur fünfseitige Zusammenfassung meiner Klage verteilen lassen, damit die Abgeordneten nicht zu viel lesen müssen. Auch der SPD dürfte die Problematik bekannt sein, weil einer ihrer Abgeordneten, nämlich Professor Meyer, in Nizza versucht hat, die Regelungen zu verhindern.
MONEY: Können Sie sich einen Grund vorstellen, warum so etwas beschlossen wird?
Schachtschneider:Offensichtlich rechnen die Regierungen mit Aufruhr. Die Skepsis gegenüber den Regierungen und dem Apparat der EU wird immer größer. Die Finanz- und Wirtschaftskrise verschärft den Druck auf die Bevölkerung.
MONEY:Also will man sie niederschießen dürfen?
Schachtschneider:So sieht es aus.
MONEY: Was kann man dagegen tun?
Schachtschneider:Meiner Meinung nach berechtigt das EU-Vertragswerk, auch weil damit die Demokratie ausgehöhlt ist, zum Widerstand.
MONEY: Welche Form von Widerstand meinen Sie?
Schachtschneider:Zum Beispiel Demonstrationen und alle Formen des öffentlichen Widerspruchs, der Weg Gandhis.
MONEY: ... die dann als Aufruhr gedeutet werden können. Das klingt nach diktatorischen Verhältnissen.
Schachtschneider: Das Wort Diktatur ist fachlich schief, aber sehr gebräuchlich. Der Begriff ist seit der Römischen Republik als befristete Notstandsverfassung definiert. Ich würde eher von Despotie, die zur Tyrannis ausarten kann, sprechen. Im Übrigen: Wenn im Oktober die Iren dem Vertrag von Lissabon zustimmen, ist die Abschaffung der Todesstrafe beseitigt.
P.S. Die Hervorhebungen im Text des Interviews durch Unterstreichung erfolgten durch Politi-Global
Bislang wurden schon Freiheitsrechte abgebaut
Die gesamte Terrorismus-Debatte, die auch nach Deutschland transportiert wurde und vom sogenannten Innenminister Schäuble willigst und bereitwilligst aufgegriffen wurde, diente einzig dem Zweck der Stärkung einer despotischen Staatsmacht gegen den Bürger. Begonnen hatte dies noch unter Minister Schily mit der in der Frankfurter Allgemeine veröffentlichten Pressezensur, veröffentlicht im November 2001 nach dem inszenierten "Terrorangriff" auf das WTC unter der Überschrift: "Wir verabschieden uns von der freien Berichterstattung.
Immer unter dem Schein-Begriff Terrorismus wurde der Bevölkerung Angst suggeriert und ähnlich den Knebelungsgesetzen in den USA, dem "Patriots Act" und dem "Homeland Defense Act", wurden auch in der sogenannten "BRD" unter alliierter Fremdherrschaft die Gesetze der Überwachung verschärft, Biometrische Pässe und Ausweispapiere herausgegeben, der Telefon-, Fax-, Brief- und E-Mail-Verkehr überwacht, aufgezeichnet und kontrolliert - bis hin zur Wohnraumüberwachung und elektronischen Gedankenüberwachung (möglich über Ermittlung der Eigenresonanz der DNA und bidirektionelle Datenübermittlung - siehe PG-Bericht dazu).
Außerdem versucht dieser Schäuble schon seit geraumer Zeit dem Beispiel der USA zu folgen, um einen Einsatz der Bundeswehr innerhalb Deutschlands gegen die eigene Bevölkerung erlaubt zu bekommen. Die Chips gibt es vorerst nur auch auf der Karte der Krankenkassen ... ab September.
Die EU besteht als Projekt einer weltweit reichenden Zentral-Diktatur, bzw. brutalsten Tyrannei. Die Verlagerung der Machtverhältnisse von den USA nach Brüssel ist lediglich ein geplantes aber mittelfristig anvisiertes Ziel. Hierzu hatte das Haus Rothschild bereits vor Jahren den 'Global Security Fund' (GSF) mit einer Summe von 60 Billionen Euro ausgestattet. Brüssel selbst ist als eine Kopie des Zentral Komitees der S.U. geplant, so wie dies von Herrn Bukovski aufgedeckt wurde.
Die tyrannische Tendenz war bereits anläßlich des Gipfels in Lissabon erkennbar, als EU-Parlamentspräsident Pöttering die irische Delegation in Lissabon völlig unbeherrscht anbrüllte, was sie sich den eigentlich erlaubten. Dies war flagrantes Beispiel, mit welcher Sorte "Mensch" wir es in der EU künftig zu tun bekommen - und es war ein Vorgeschmack darauf, daß demokratisch vorgebrachte Einwände künftig keinerlei Berechtigung mehr haben werden.
Ein weiteres Beispiel ist hier die Schweiz, der mit aller Macht die biometrischen Pässe aufgezwungen wurden, denn ein freies Land inmitten der EU ist für ein totalitäres Regime nicht hinnehmbar. Inzwischen werden auch in der Schweiz Telefonate, E-Mails, Internet-Seitenaufrufe genau so überwacht und kontrolliert, wie in der Diktatur der sogenannten "BRD". Der Schweiz werden Konten-Daten abgepresst und es liegen Pläne vor, die auch für Eidgenossen Bewegungseinschränkungen sogar in der Schweiz vorsehen. Schließlich gibt es "Edel"-Menschen, die die Schweiz als eines ihrer Rückzugsgebiete auserkoren haben - jedenfalls hat die Rothschild Continuation AG schon längst ihren Sitz in Zug/Kanton Zug.
Es ist nun offiziel: dem Lissabon-Vertrag wurde
vom Bundestag zugestimmt
Widerstandslos wurde im "Bundestag" mittels imperativem Mandat dem Lissabon-Vertrag zugestimmt. Wer die Abgeordneten dort noch bislang als Volksverteter betrachtet hatte, darf nun gewiß sein - sie sind fast alle nur Volks-VERRÄTER.
Wenn nun im Wahlkreis dieser Volksverräter jeder mitmachte und Ihnen weder Brötchen noch sonst etwas im Supermarkt verkaufte, ihnen die Belieferung mit Strom, Gas und Wasser verweigerte, ihnen Benzin an der Tankstelle verweigert, dann wäre dies EIN Weg nach dem Beispiel Ghandis - ein gewaltloser Weg - aber ein wirkungsvoller Weg.
Wer nun noch für sich selbst auf den Konsum hochsteuerbarer Ware verzichtet (Benzin, Zigaretten, Alkohol) trifft die Regierung schon wesentloich härter - und wer dann noch seine Einkäufe so einrichtet, daß er nur das unbedingt Notwendigste einkauf, das mit 19% MwSt belegt ist, zwingt die Regierung erhebliche Einschnitte hinzunehmen. Und wer GEZ und Kfz-Steuer nicht mehr bezahlt ...
Ich erachte die Kommentarmöglichkeit als eine sinnvolle Möglichkeit mit weiteren Vorschlägen aufzuwarten, WIE diese sogenannte "BRD" in die Knie gezwungen werden kann. Dafür bitte ich um rege Beteiligung und um viele Vorschläge. DIESE Schein-Regierung muß unbedingt weg !
Damit ist dies hier ein direkter Aufrug zum Widerstand gegen die "BRD"
04.08.2009
Von RP-Online übernommen
Mittelschicht – Melkkuh der Nation
VON REINHOLD MICHELS - zuletzt aktualisiert: 03.08.2009 - 20:11 (RP) Viel ist in der Politik von Hartz-IV-Empfängern und von Reichen die Rede. Die Mitte hingegen wird in Wahlkämpfen heftig umworben, ansonsten seit Jahren belastet.
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"Niemals wird so viel gelogen wie nach der Jagd, während des Krieges und vor der Wahl." (Otto von Bismarck)
Also ist Vorsicht geboten, denn die Bundestagswahl ist nah; noch 55 Tage bis zum 27. September. Zur Skepsis geradezu berufen sind diejenigen Wahlberechtigten, die weder arm noch reich sind, vielmehr das repräsentieren, was man bürgerliche Mitte nennt: ordentlich bis gut verdienende Angestellte und Facharbeiter, Handwerker, Kleinunternehmer, mittlere und höhere Beamte, das Gros der Freiberufler. Sie alle hören jetzt wieder konzentrierte Parteien-Chöre über die Bedeutung der Mitte für die Gesellschaft, über die Notwendigkeit, die tragende Säule Mittelschicht stabil zu halten.
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Steinmeier umwirbt die "Neue Mitte"
Die Steinmeier-SPD umwirbt wieder wie einst im sozialdemokratischen Mai mit dem Wählerfänger Gerhard Schröder die "Neue Mitte". Die FDP hat sich, seit ihr der Selbstauskunft-Ausrutscher "Partei der Besserverdienenden" Image-Nachteile bescherte, zur einzig wahren Advokatin der Mitte erklärt. Die Merkel-CDU lässt plakatieren "Die Mitte. Deutschlands Stärke".
Mitte leidet unter Politik der Ausplünderung
Dass sie Deutschlands Stärke ausmachen, dessen sind sich die Angehörigen der Mittelschicht bewusst. Ebenso ist ihnen klar, dass sie seit Jahren schon die Melkkühe der Nation darstellen. Von wegen Goldene Mitte. Der Wirtschaftsjournalist Marc Beise schreibt dazu, in dieser Gesellschaft werde Politik so gedacht: Gebt den Armen, nehmt den Reichen. Man könnte hinzufügen: und belastet die Mitte. Beise formuliert drastisch: Lange bereits leide die Mitte unter einer Politik der Ausplünderung. Die vom Abstieg bedrohte Mittelschicht habe keine Lobby. Tatsächlich lassen sich Berichte über Armut und Massenarbeitslosigkeit einerseits, über das Leben der Reichen und Superreichen andererseits ungleich besser vermarkten als das ach so normale Leben und Leiden der Mittelschicht.
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Ihr seid der Frosch, der schon krebsrot ist
In Beises Buch über die ausgeplünderte Mittelschicht gibt es folgenden Tiervergleich: Ein alter Mann sitzt vor seiner Hütte am See und entdeckt am Ufer einen Frosch. Er nimmt ihn, wirft ihn in einen Topf mit kochendem Wasser. Der Frosch springt sofort heraus. Beim nächsten Mal setzt der alte Mann den Frosch in einen Topf mit kaltem Wasser und erwärmt dasselbe sachte. Der Frosch bleibt arglos im Topf, das Wasser wird immer wärmer und wärmer, bis der Frosch gar gekocht ist. Das will die Geschichte den Bürgern der Mitte sagen: Ihr seid der Frosch, der schon krebsrot ist, während der Staat fleißig immer wieder neue Scheite ins Feuer legt.
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Besonders ungnädig ist der Abgaben-Staat
Besonders ungnädig mit seinen Leistungsträgern geht der Abgaben-Staat um. Wer unverheiratet und kinderlos ist und 4.000 Euro brutto verdient, bekommt laut Beise nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben rund 2.270 Euro ausbezahlt. Ein anderes Beispiel für die leistungshemmenden Einfluss des Steuerrechts auf diejenigen, die froh sind, wenn ihr Girokonto am Monatsende eine schwarze Null ausweist: Wer 36.000 Euro im Jahr verdient, also 50 Prozent mehr als jemand, der 24.000 Euro hat, zahlt um 100 Prozent mehr Steuern als dieser.
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Beise kommt demnach zu dem Schluss, dass sämtliche Steuerveränderungen seit 1990 zu einer deutlich spürbaren Belastungsverschiebung zu Gunsten der Bezieher niedriger und sehr hoher Einkommen geführt hätten. Verlierer dagegen seien die Bezieher mittlerer Einkommen, bei denen die tariflichen Entlastungen nicht langten, um die heimlichen Steuererhöhungen zum Beispiel durch die "kalte Progression" und die Soli-Einführung auszugleichen.
Stichwort "kalte Progression": 1957 wurde der Spitzensteuersatz von 53 Prozent erst beim Siebzehnfachen des Jahreseinkommens eines Durchschnittsverdieners fällig. Heute greift der Spitzensteuersatz von inzwischen 45 Prozent ab dem Eineinhalbfachen des Durchschnittseinkommens von 35 000 Euro.
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Beise wettert über das "restlos diskreditierte Steuerrecht": Insbesondere dort finde der Betrug des Jahrhunderts statt. Obwohl die Steuerzahler durch diverse Senkungen der Steuersätze entlastet worden seien, worauf die Politik stets verweise, sei insbesondere die Mittelschicht durch gleichzeitige Streichung von Steuervergünstigungen und Abgabenerhöhungen weiter belastet worden. Davon jedoch sei wenig die Rede, viel hingegen von Strafsteuern für Reiche und weiteren Entlastungen für Ärmere. Ausgerechnet jener Schicht, die den breiten Wohlstand der Gesellschaft fördere, rücke die Politik seit Jahren auf den Leib.
Wenn die Angehörigen der Mittelschicht das Gefühl bekämen, dass sich ihre Anstrengung nicht lohne, dann schwinde auch die Produktivität. Beise plädiert für sinnvolle Steuerentlastungen der Leistungsträger in der Mitte der Gesellschaft. Die Rede ist von 30 bis 40 Milliarden Euro. Eine solche Steuerentlastung bedeute ein Konjunkturprogramm durch Wirtschaftswachstum. Die neue Staatsverschuldung infolge der Krise lasse sich nicht allein durch Sparen abbauen, das gehe nur über größeres Wachstum. Die arg gerupfte Mittelschicht werde sich zusätzlich anstrengen, wenn sich diese Anstrengung für sie auch wieder spürbar lohne.
Konzernen hat die Politik geholfen, den Habenichtsen will sie mehr geben. Von der Mittelschicht und ihren Nöten ist wenig die Rede, so als sei das eine Luxusdiskussion für bürgerliche Salons. Beise: "Man kann die Mittelschicht schröpfen, klar. Sie wehrt sich nicht, auch klar. Aber Vorsicht: Der Langmut kann täuschen. Tatsächlich verabschiedet sich die Mittelschicht bereits von diesem Staat, sie tut das auf ihre Weise: leise und unauffällig."
Deutsche Ministerien beauftragen PR-Agenturen fix-fertige Radiosendungen zu produzieren,
die dann den Stationen zur Ausstrahlung gegeben werden. Der Zuhörer wird getäuscht und meint, es handelt sich um eine eigene journalistische Arbeit der Redaktion, dabei ist es Propaganda der Regierung die gegen Bezahlung verbreitet wird, aus Steuergeldern!
So wurden im Auftrag von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt Reportagen als Radiosendungen durch die PR-Agentur Schlenker produziert, die als unabhängiger Journalismus getarnt von Radiosendern gegen Bezahlung ausgestrahlt werden. Die Hörerinnen und Hörer werden bewusst getäuscht. Sie meinen es sind echte unabhängige Beiträge, dabei wird nur die gewünschte Propaganda der Regierung verkauft.
Auf der Webseite der Agentur steht: "Mit uns als Profis haben Sie Spaß daran! Wir sind eine der führenden Public Relations-Agenturen speziell für Hörfunk und bringen seit 20 Jahren unsere Kunden in ganz Deutschland "on-air". Durch gezielte Sonderwerbeformen und Below-the-line-Maßnahmen sorgen wir dafür, dass man von Ihnen hört."
Below-the-line-Werbung ist eine "nette" Umschreibung für versteckte Werbung, die der Normalbürger nicht als solche wahrnimmt, im Gegensatz zu "Above-the-line Werbung" die für jeden erkennbar ist. Ganz schlimm ist es wenn man vorgibt es handelt sich um unabhängigen Journalismus, dabei ist es gekaufte Meinungsmache, also eine Täuschung und ein gemeiner Trick.
Wenn es die Regierung macht, dann bezahlt der Bundesbürger seine eigene Gehirnwäsche und Verdummung!
Hier der Bericht von Report Mainz vom vergangegen Jahr über diese üblen Machenschaften:
Habt ihr die Reaktion von Trulla gesehen? Wann weiss man wenn Politiker lügen? Wenn sie den Mund aufmachen!
Aber nicht nur täuscht die Regierung die deutsche Bevölkerung, sondern mitbeteiligt sind selbstverständlich auch die Medien, die sich dafür prostituieren, ihre Zuhörer belügen und dafür Geld kassieren. Dieser bezahlte Copy/Paste-Journalismus wird genauso für Konzerne, Lobbyisten, Interessensverbände, Parteien, Geheimdienste und ausländischen Regierungen betrieben. Deshalb heissen sie ja auch Medienhuren!
Praktisch alles was aus den Qualitätsmedien kommt hat eine Absicht dahinter, ist Manipulation, Lügen, Propaganda, Meinungsmache und deshalb mit Vorsicht zu geniessen. Ab und zu rutscht ihnen ein Beitrag durch, so wie dieser, der etwas aufdeckt.
Mit den gleichen Methoden wurden "uns" die Kriege im Balkan, Irak und Afghanistan verkauft, werden Gefahren und Bedrohungen erfunden, wird der Bundeswehreinsatz damit begründet ... alles erstunken und erlogen ... und wegen diesen Lügen sterben hunderttausende Menschen.
1948/49 in der SBZ eine Versammlung, die vom »Deutschen Volkskongress« (zweimal) gewählt wurde. Der 2. Deutsche Volksrat, der am 30. 5. 1949 den vom 1. Deutschen Volksrat am 19. 3. 1949 verabschiedeten Entwurf einer Verfassung einer »deutschen demokratischen Republik« angenommen hatte, konstituierte sich am 7. 10. 1949 als provisorische Volkskammer und rief am selben Tag die »DDR« aus.
Am 6. und 7. Dezember 1947 trat in Berlin der »Deutsche Volkskongress für Einheit und gerechten Frieden« zusammen, dessen Delegierte auf eine Initiative der SED hin aus Parteien und Massenorganisationen der sowjetischen Zone gewählt worden waren, zum geringen Teil auch aus den Westzonen stammten. Angesichts der erkennbaren Tendenz der Amerikaner und Briten, einen westdeutschen Teilstaat zu errichten, verlangte der Kongress - dabei die sowjetische Deutschlandpolitik unterstützend - die Vorbereitung eines Friedensvertrages sowie eine gesamtdeutsche Regierung »aus Vertretern aller demokratischen Parteien« und gründete die von der SED geführte »Volkskongressbewegung für Einheit und gerechten Frieden«. Der 2. Volkskongress, der am 17. und 18. März 1948 tagte, lehnte den Marshallplan ab, erkannte die Oder-Neiße-Linie an und beschloss ein Volksbegehren zur deutschen Einheit. Er wählte den 1. Deutschen Volksrat, der 400 Mitglieder, davon 100 aus den Westzonen, umfasste. Der Verfassungsausschuss des Volksrates unter der Leitung Otto Grotewohls erarbeitete auf der Grundlage eines SED-Entwurfs vom November 1946 den Entwurf einer »Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik«, der vom Volksrat am 22. Oktober 1948 gebilligt und am 19. März 1949 formell beschlossen wurde. Die 1400 Delegierten aus der sowjetischen Zone, die am 3. Deutschen Volkskongress (29. und 30. Mai 1949) teilnahmen, waren von der Bevölkerung am 15. und 16. Mai aufgrund einer Einheitsliste mit vorher festgelegtem Schlüssel, der der SED die Kontrolle über den Kongress garantierte, gewählt worden. Der Protest in der Bevölkerung zeigte sich allerdings in 31,5 % Nein-Stimmen sowie 6,7 % ungültigen Stimmen. Aus den Westzonen nahmen 610 Delegierte am 3. Volkskongress teil, der ganz im Zeichen der Reaktion auf die Verabschiedung des Bonner Grundgesetzes stand. Der Kongress nahm die Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik an und wählte den 2. Deutschen Volksrat, der am 7. Oktober 1949 zusammentrat, sich als provisorische Volkskammer der DDR konstituierte, ein »Manifest der Nationalen Front des demokratischen Deutschland« (in der die Volkskongressbewegung aufging) beschloss und Otto Grotewohl mit der Bildung einer Regierung beauftragte. Damit war die Gründung der DDR vollzogen.
Am 23.05.1949 wurde auf Befehl der westlichen Besatzungsmächte das völkerrechtswidrige Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland als Besatzungsrecht unter Ausschluß der völkerrechtsgültigen Deutschen Verfassung von 1871 i.V. mit der Weimarer Verfassung von 1919 ohne Geltungsbereich durch Veröffentlichung im BGBL S.1 ff in Kraft gesetzt.
07.09.1949 Gründung der Bundesrepublik Deutschland! Dies bedarf staatsrechtlicher Klärung. Die Frage, ob das Inkrafttreten eines Grundgesetzes ohne Volksentscheid anstelle einer Verfassung vor dem Inslebentreten des Staates möglich sei, ist zu verneinen. Wenn seit dem 18.07.1990 das Grundgesetz keinen Geltungsbereich mehr hat, kann und muß auch kein Artikel 146 mehr umgesetzt werden. Denn es gilt die auf dem 3. Deutschen Volkskongress volksgewählte gesamtdeutsche Verfassung vom 30.05.1949 (seit 07.10.1949 Verfassung der DDR). Also muß das Deutsche Volk begreifen, daß es heute den ganzen Neonazi-Brei und scheinheiliges Antifa-Getue aufs Auge gedrückt bekommt, um nicht die Forderungen des Potsdamer Abkommen erfüllen zu können. Das Deutsche Volk kann nur sich selbst dazu bringen, einen Friedensvertrag von den Besatzern zu verlangen und die dazu notwendigen Dinge verstehen und durchsetzen. Notwendigerweise sind die friedliebenden Völker dieser Erde in diesen Prozeß mit einzubeziehen (http://rsv.daten-web.de/Voelkerbrief.html). Es braucht vor einem Friedensvertrag keine neue Verfassung, denn das Völkerrecht von 1907 wurde vom Deutschen Reich 1910 auf Basis der Verfassung von 1871 mit dem Kaiser als Souverän anerkannt und ratifiziert. Auch sind weitere grundlegende Regeln in der gesamtdeutschen Verfassung vom 30.05.1949 mit dem Volke als Souverän verankert, die dann am 07.10.1949 DDR-Verfassung wurde. Im Artikel 1 (1) heißt es: “Deutschland ist eine unteilbare demokratische Republik; sie baut sich auf den deutschen Ländern auf. ... (4) Es gibt nur eine deutsche Staatsangehörigkeit.” Selbstverständlich muß sich das Deutsche Volk nach dem Friedensvertrag als Souverän endlich eine zeitgemäße Verfassung des Volkes geben. Dieser Friedensvertrag muß nach völkerrechtlichen Grundlagen und nicht nach dem Willen der Sieger gestaltet werden, so wie der Versailler-Vertrag, auf den auch die "Verfassung" von 1919 fußt, die bezeichnender Weise keinen Geltungsbereich bekommen hat, niemals vom Volk bestätigt wurde und somit nur Wahlmännerdemokratie darstellte. Die Situation von Versailles und eines Grundgesetzes fremder Mächte für ein souveränes Volk darf sich nicht wiederholen, in der abgekoppelte Politiker über das Volk entscheiden. Denn gerade das Versailler Diktat demonstriert in all seiner Brutalität die Macht der geschriebenen Worte mit katastrophaler Einwirkung auf das Leben eines ganzen Volkes durch Täuschung unserer Gedanken. Bewahren wir das Andenken an die Opfer der beiden Weltkriege, die die Hochfinanz und deren Agenten zu verantworten haben, suchen wir nach Lösungen für die Menschen der Gegenwart ohne dabei Separatisten zu werden, die sich von ihrem Vaterland abspalten. Dienen wir unserem Volke und dem ganzheitlich zu sehenden DEUTSCHEN REICH.
Da sich seit dem Putsch der Regierungsvertreter der DDR und der BRD 1990 gegen das Deutsche Volk selbiges weder nach dem Völkerrecht noch entsprechend dem Protokoll des Potsdamer Abkommens (Dreimächtekonferenz von Berlin auf Basis Kriegsrecht) vom 02.08.1945 gerührt hat, haben die Alliierten wiederholt die notwendige Initiative ergriffen und das 1. Bundesbereinigungsgesetz Art. 14, 49 u. 67 (1. BMJBBG, BGBl Teil I Nr. 18, S. 0866 vom 19. April 2006) sowie das 2. Bundesbereinigungsgesetz Art. 4 (2. BMJBBG veröffentlicht im BGBl. Teil I Nr. 59, S. 2614 vom 23.11.2007) über den Bundestag für das Personal der Bundesrepublik Deutschland und die Bewohner des Vereinigten Wirtschaftsgebietes gesetzlich vorgeschrieben.
Rechte der Besatzungsmächte bleiben erhalten!
Besatzungsrecht gilt: Mit dem zweiten Gesetz zur Bereinigung von Bundesrecht v. 23.11.2007 haben sich die Besatzungsmächte mit Art. 4 § 3 zu Ihren Rechten und Pflichten bekannt. Dies war notwendig, weil die Besatzungsmächte einschneidende Gesetzesänderungen durchgeführt haben. Diese Gesetzesänderungen wurden quasi vom Europ. Gerichtshof für Menschenrechte erzwungen. Dieser internationale Gerichtshof hat festgestellt, daß die BRD kein effektiver Rechtstaat mehr ist (Az.: EGMR 75529/01 v. 08.06.2006). Dafür sind die Besatzungsmächte zumindest mitverantwortlich. Um sich dieser Verantwortung für den Unrechtstaat zu entziehen, wurde die Verwaltungsbefugnis der BRD mittels 1. und 2. Bundesbereinigungsgesetz als gesetzliche Aufgabe der BRD entzogen. Damit hat man dem gesamten BRD-Justizwesen (Art. 92 -104 Grundgesetz der freiwilligen Gerichtsbarkeit ohne Geltungsbereich) die gesetzliche Befugnis und den staatlichen Auftrag Recht zu sprechen entzogen. Ausdrücklich davon ausgenommen ist das Kontrollratsgesetz Nr. 35 (Schiedsverfahren bei Arbeitsstreitigkeiten), BMJBBG Art. 4 § 1 (2).
1982 wurde das Staatshaftungsgesetz gelöscht und mit Aufhebung v. Art. 34 Grundgesetz der freiwilligen Gerichtsbarkeit ohne Geltungsbereich durch das 2. BMJBBG v. 23.11.2007 mit Art. 4 § 1 (1) auch die Staatshaftung und damit die "öffentlich-rechtlichen" Regelungen.
Weitere Offenkundigkeiten:
Es ist eine Offenkundigkeit, daß die entscheidenden BRD-Gesetze in Deutschland, wie Grundgesetz, GVG, StPO und ZPO keine gültigen Staatsgesetze sind und auch über keinen Geltungsbereich mehr verfügen. Es ist eine Offenkundigkeit, daß die Gerichte in Deutschland keine Staatsgerichte sind und auch über keinen Geltungsbereich mehr verfügen. Es ist eine Offenkundigkeit, daß die Richter in Deutschland keine gesetzlichen Richter mehr sind, sie sind Privatpersonen, die als Schiedsrichter bei Arbeitsstreitigkeiten u.a. ausgewählten Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit eingesetzt werden können.
Die kritiklose Staats- oder besser Obrigkeitshörigkeit (BRD ist ja kein Staat), die fehlende Ethik und die Mißachtung von Logik und Vernunft sind bis heute für die deutsche Justiz charakteristisch. Die mangelhafte Achtung des Rechts und die fehlende intellektuelle Redlichkeit ist nur durch die Wurzeln im "Führerstaat" zu erklären. Henryk Broders Charakterisierung der Justizangehörigen als "Freislers Erben" ist leider heute weitgehend berechtigt.
Eine rätselhafte Krankheit lässt in deutschen Ställen die Kälber verbluten. Veterinäre sind ratlos. Richten Impfungen, Gentechfutter oder gar die erste Muttermilch die Tiere zugrunde?
Was soll man nur machen, wenn aus den Kälbern Blut rinnt wie Wasser, wenn sie lethargisch und fiebrig werden und am nächsten Morgen tot daliegen, das Fell vom Blut verklebt?
"Unsere Kälber vom letzten Sommer sahen aus wie gegeißelt", erzählt Landwirt Robert Meyboom, noch immer ratlos und geschockt. "Die Tiere waren am ganzen Körper voller Bluttröpfchen, die Augen blutunterlaufen."
Alles habe der Tierarzt versucht, Vitamine verabreicht und blutgerinnende Mittel gegeben. Doch ohne Erfolg: "Nach zwei bis drei Tagen waren alle tot."
Im Oktober 2007 verblutete das erste Kalb in Meybooms Stall. Bis heute hat der Landwirt aus Wesel am Niederrhein sieben Tiere verloren. Das letzte ist erst vor wenigen Wochen qualvoll verreckt. "Blutschwitzer" nennen die Bauern die Opfer. Bei manchen der Kälber wirkt es, als laufe ihnen das Blut aus allen Hautporen.
Eine rätselhafte Krankheit geht um in Deutschlands Rinderställen. Zwei bis drei Wochen alte Kälber fangen massiv an zu bluten und sterben oftmals innerhalb von Stunden. Mehr als hundert Fälle sind bundesweit dokumentiert, die meisten davon in Bayern. Die Dunkelziffer jedoch soll weit höher liegen. Auch aus Belgien sind inzwischen Fälle gemeldet worden. Über die Ursachen rätseln die Experten.
"Die Krankheit ist derzeit noch reichlich mysteriös und verlangt dringend nach Aufklärung", sagt Wolfgang Klee von der Klinik für Wiederkäuer der Universität München in Oberschleißheim. "Sehr erschreckend" findet auch Ottmar Distl von der Tierärztlichen Hochschule Hannover das Kälberbluten: "Wir haben es selten mit Krankheiten zu tun, die bei so vielen betroffenen Tieren tödlich verlaufen."
Seit zwei Jahren schon beschäftigt die Tiermediziner das seltsame Sterben. Im vergangenen Jahr häuften sich die Berichte. "Betroffene Tiere bluten an verschiedenen Körperstellen, zum Teil aus unversehrt erscheinender Haut", sagt Klee. Blutungen in den Schleimhäuten hat er beobachtet. Sogar unter der weißen Augenhaut sammelt sich das Blut. Aus kleinsten Verletzungen sickert es rot. Die Tiere fiebern und gehen alsbald zugrunde.
In den Körpern entdecken die Experten dann massive Unterhaut- und Darmblutungen. Vor allem aber ist das Knochenmark schwer geschädigt.. Von "geleeartiger Beschaffenheit" berichten die Tiermediziner. Im Knochenmark jedoch werden die Blutzellen gebildet. Tatsächlich fehlen gerade die für die Blutgerinnung unerlässlichen Thrombozyten bei den kranken Tieren fast völlig. Das Blut kann nicht mehr stocken. Zudem sind die weißen Blutkörperchen stark vermindert. Die Tiere werden anfälliger für Infektionen.
Auf Weltnetzseite von Lutz Schäfer veröffentlicht. Genau wie hier beschrieben trifft es auch auf Sachen - Anhalt zu.
Und das hier gebe ich auch gern weiter, denn aufgeklärte Kollegen, diese absolute Minderheit, wissen, wovon sie reden. Herr Höffgen ist meinen Lesern ja kein Unbekannter:
ich beziehe mich auf Ihre Antwort vom 27.2.2009, die Sie im „Abgeordnetenwatch“ auf die Frage der geschätzten Mitstreiterin für eine saubere Justiz in Deutschland, Gudrun Hoffmann, gegeben haben.
Sie fordern uns auf, Ihnen Vorschläge zur Lösung zu machen. Das wollen wir gerne tun.
Dazu muss aber zuerst das Problem konkretisiert werden. Es ist im Kern ein Problem, auf das ich in eigener Sache wie auch in vielen Gesprächen mit anderen Justizgeschädigten gestoßen bin.
Strafanzeigen wegen Rechtsbeugung/Strafvereitelung gegen Richter/Staatsanwälte werden von den eigenen Kollegen bearbeitet. Das ist nicht zu beanstanden, wenn es nach den Vorgaben unserer Rechtsordnung geschieht. Genau hier liegt das Problem: Die Strafanzeigen werden möglichst heruntergespielt, sogar dümmlich bestritten, auf jeden Fall werden die Verfahren, falls überhaupt „ermittelt“ wird, sofort eingestellt. Die Folgen ordnungsgemäßer Bearbeitung wären nämlich für die Beschuldigten verheerend. Bei Verurteilung gemäß unserer Rechtsordnung müssten die Täter sich nach Verbüßung der Strafen (bei Strafvereitelung § 258a StGB mindestens 6 Monate bis 5 Jahre Haft, bei Rechtsbeugung § 336 StGB (Verbrechen) mindestens 1 Jahr bis 5 Jahre) nach einen neuen Job umsehen! (§ 358 StGB Nebenfolgen)
Dazu kommt die Ächtung durch die Gesellschaft, weil die Taten in hohem Grade die Gewissen- und Charakterlosigkeit der Täter beweisen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich ganz dringend die Frage: Warum gehen Volljuristen im sicheren Staatsdienst, die die Rechtsfolgen ihrer Taten besser kennen als jeder andere, ein solches immenses Risiko ein?
Diese Frage stelle ich zur Diskussion!
Ich denke, dass viele Justizgeschädigte uns die Motivlagen in ihren Fällen schildern werden.
Die Beantwortung ist jedoch für die folgenden Ausführungen nicht relevant!
Nach meiner Erfahrung bildet sich immer dann, wenn eine Justizperson sich durch eine falsche (willkürliche) Entscheidung eine Strafanzeige eingehandelt hat, eine „Bedarfsgemeinschaft zur Abschirmung“. Die Kollegen schmettern die Strafanzeigen ab, ohne konkret zu begründen warum. Die dagegen gerichtete Beschwerde bei der nächsten Instanz, der „Generalstaatsanwaltschaft“, wird ebenfalls abgeschmettert, wobei mir auffällt, dass die Ablehnungsbescheide umso dümmlicher ausfallen, je konkreter die Rechtsbeugung/Strafvereitelung vom Geschädigten dargelegt wird. Die Generalstaatsanwaltschaft wird ganz schnell Mitglied der Bedarfsgemeinschaft, man kann die Kollegen ja nicht auflaufen lassen. Das habe ich x mal erlebt! Diesbezügliches Material habe ich am 10.3. per e-mail, auch an Sie versandt.(Computerbeschlagnahme, Ihre Antwort im Abgeordnetenwatch vom 15.10.2008, Schreiben an Staatsanwalt Angerer)
Das Abschirmprogramm wird selbst unter Inkaufnahme weiterer Rechtsbeugungen durchgezogen, so fest halten die Bedarfsgemeinschaften zusammen!
Die geschilderten Bedarfsgemeinschaften reichen bis ganz oben, in meinem Fall sogar bis zum Bundesverfassungsgericht. Hier wurde eine Strafanzeige wegen Rechtsbeugung gegen eine Staatsanwältin Dietrich bei der StA Mainz mit Hilfe des damaligen FDP-Justizministers in Rheinland-Pfalz, Herbert Mertin, so erfolgreich versenkt, dass sie bis heute nicht gehoben werden konnte. (www.detmar-hoeffgen.de) Das Legalitätsprinzip wurde hier einfach mal ausgesetzt!
Weil das Schutzbündnis so erfolgreich funktioniert, darf sich jeder Richter/Staatsanwalt (bis jetzt) völlig sicher fühlen, dass ihm/ihr unter dem Schirm der Kollegen nichts passiert!
Es entspräche nicht der Lebenswirklichkeit, wenn der Eindruck entstünde, das oben Gesagte sei der Normalfall in der deutschen Justiz!
Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der Beamten, Richter und Staatsanwälte sich gesetzestreu verhalten. Ihnen werfe ich aber vor, dass sie sich einer Kultur des Wegsehens befleißigen, was zur Zerstörung des Rechtsstaates ganz erheblich beiträgt. „Ich weiß von nix“ ist unglaubwürdig, denn die Kantine eines Landgerichts ist ein Tratschladen erster Güte, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.
Hier geht es aber ausschließlich um die unmittelbaren Rechtsbrecher.
Sie machen krank, zerstören Existenzen, vergiften die Leben ganzer Familien, und nach den Gesetzen der Statistik sind sie auch für Selbstmorde verantwortlich. (Es wäre ein Thema kriminologischer Forschung, die zunehmende Zahl von Selbstmorden auf die Motive zu untersuchen. Nicht nur Hartz IV ist hier Ursache!)
Wir Wessis, besonders unser Berufstand, hat vor dem Mauerfall mit Recht und noch mehr Arroganz die „DDR“ als das erbärmlichste Staatsgebilde unter Gottes freiem Himmel bezeichnet. Das jetzige Deutschland steht ihm kaum noch nach. Es ist kaum ein Unterschied, ob ein Mensch an der Mauer von Staats wegen erschossen wird; oder ob er von Staats wegen dahin getrieben wird, sich selbst zu erschießen!
Ich mache folgenden Lösungsvorschlag:
Das Gerichtsverfassungsgesetz gibt den Justizministern im § 145 I, (Kommentar Theodor Kleinknecht Rdn. 2) eine Ersetzungsbefugnis. Das bedeutet, er kann einen Staatsanwalt mit der Untersuchung besonderer Fälle gesondert betrauen. (Zitat: Der Auftrag kann auch eine Gruppe von Strafsachen betreffen.)
Der könnte dann den Bedarfsgemeinschaften auf den Pelz rücken.
Das Problem ist auch hier: Er müsste gegen die eigenen Kollegen ermitteln, was ihn nicht gerade beliebt machen wird. Er muss fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen und darf sich durch Anfeindungen nicht beirren lassen. Kurz: Er muss ein Held sein!
Das wäre eine rechtsstaatlich einwandfreie Lösung!
Weiteres Problem: Allein in meinen beiden Fällen (Webseite und Computerbeschlagnahme) würde ca. einem Dutzend Personen aus der StA Mainz, der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und dem Justizministerium Mainz incl. des Ex-Justizministers Mertin (Ministeranklage nach Art. 131 RP-Verfassung) ein Ermittlungsverfahren angehängt werden.
Ob das unser Rechtsstaat aushält?? Wie viele Verfahren der anderen Justizgeschädigten müssen dann auch noch eingeleitet werden?
Das ist mein bescheidener Vorschlag zur Sache. Ich hoffe, Sie bekommen noch viele weitere.
Mit freundlichen Grüßen
14.03.2009
Auf der Seite von RA Lutz Schäfer gefunden und ich Unterstütze diese Aktion
Es geht los! Die Frösche sitzen im Topf und lassen sich grillen. Setzt endlich Zeichen, daß wir die Nase mehr als voll haben von dieser Verfassungshochverräterbrut, die auch noch die Chuzpe hat, bei der nächsten Wahl anzutreten! Macht endlich Action! Schade, daß ich gerade keinen LKW habe, ein paar T 34 in Berlin wären wesentlich besser, aber das kommt noch. Meine Solidarität habt ihr! Auf geht's! Subject: Betreff: LKW - Demo - erste Protestaktion 18.03.2009 - runter von der Autobahn
Es geht los
Betreff: LKW - Demo - erste Protestaktion 18.03.2009 - runter von der Autobahn
An alle die unsere Aktion unterstützen # Bitte diese Mail weiterleiten # Bitte helft uns (und auch Euch) und beteiligt euch an dieser Aktion
Auf Nachfragen der Presse hat unsere Regierung die Protestaktion vorab verharmlost und ignoriert die täglich eingehenden Prostest E-Mails sowie Protestfaxe. Man nimmt uns nicht ernst. Wollen wir uns das gefallen lassen???
Sind wir nicht das Volk und geht nicht alle Gewalt vom Volke aus???? Aus diesem Grund wollen wir ein deutliches Zeichen setzten und zum Warnstreik aufrufen.
Damit wollen wir uns endlich bei unserer Regierung Gehör verschaffen.
Seitens der Verbände wurden die Protestaktionen bislang ebenfalls ignoriert! Man belächelt diese Aktion und man ist sich sicherlich nicht über die Konsequenzen im Klaren. Es wird Zeit ein Zeichen zu setzten...
Daher haben wir uns entschlossen etwas zu unternehmen, was nachhaltig die öffentliche Aufmerksamkeit auf unsere Probleme lenken wird.
Es wird gerade ein Verein gegründet, der unsere Interessen auch politisch vertreten kann. Ein treuhänderisch verwaltetes Konto wird gerade eingerichtet.
Wir schwingen maximal die spitze Feder und versuchen unser Bestes allerdings sind wir nichts ohne eure Unterstützung.
Die Auswertung verschiedener Vorschläge hat folgendes ergeben:
Am Mittwoch, den 18.03.2009 werden wir alle unserer LKWs dazu auffordern und anweisen die bundesdeutschen Autobahnen zu verlassen, und auf Rastanlagen zu fahren.
Die Aktion beginnt um 11.45 Uhr, so dass wir zwischen 12.00 und 13.00 Uhr keine LKWs mehr auf unseren Autobahnen haben.
Nebenbei wird damit auch noch auf das Problem des Parkplatzmangels hingewiesen.
Kein Fahrer muss bei dieser Aktion strafrechtliche Konsequenzen befürchten.
Im Vorfeld würden wir final das Verkehrsministerium in "Verzug" setzten und sie nochmals zum Handeln auffordern. Parallel geht diese Info an die Presse.
Die Medien sollen auf die mögliche Behinderung aufmerksam machen.
Noch viel entscheidender ist, dass ihr alle in maximal möglicher Anzahl Euch an den Protestaufrufen beteiligt. Sei es als Email oder Fax, sei es aktiv mit dem LKW.
Denn hieran legen wir die Messlatte an, ob der von uns eingeschlagenen Weg erfolgreich sein wird.
Also fordern wir hiermit noch mal alle dazu auf, lasst uns erfolgreich sein und Zeichen setzten. Wir denken nicht, dass es an Solidarität mangeln wird. Wir zählen auf jeden Einzelnen.
Ein bekannter Aufbautenhersteller sowie Volvo haben ebenfalls schon geschlossene Solidarität geäußert und uns finanzielle Hilfe zugesichert.
Da es im Endeffekt alle betrifft, rufen wir geschlossen zur Solidarität und finanziellen Unterstützung auf..
Daher nehmt bitte alle an dieser Aktion teil und leitet diese Mail an alle möglichen Empfänger weiter.
Wenn diese Aktion ohne Aufmerksamkeit endet, dann brauchen wir erst gar nicht weiter machen, und wir werden weiterhin die Sklaven der Nation bleiben.
Dann ist es aus, und wir werden weiterhin müde von Berlin belächelt.
Also macht mit, es grüßt die:
BeWEGung
Horst Bee, Raimund, Lang, Nils Bohlmann, Eckardt Transporte, Dröscher Spedition, Björn Hellmers, Jörg Hoffmann, Sped. Zierke, K:Reichart, RA Freitag, Dieseldemo Rudi, Schaefer ist auch dabei. Welcher Laden hat denn mal die richtigen Aufkleber für unsere Schüsseln? Das wäre doch das Geschäft zum allgegenwärtigen Protest! Merkeln Sie immer noch nichts?
12.03.2009
Es geht los in Deutschland
12. März 2009 - Und wie die Realität aussieht, die inzwischen überall 'ankommt':
An das Bundesverkehrsministerium
Herr Tiefensee / Herr Engel
Sehr geehrter Herr Tiefensee,
Sehr geehrter Herr Engel,
Ihr Schreiben vom 23.02.2009 habe ich erhalten. Ihre 3 Seiten Floskeln sind das Papier nicht wert auf dem sie stehen. Kompensationsmaßnahmen, De Minis Beihilfen, Innovationsprogramme, degressive Abschreibung 25%, Betriebsvermögensgrenze 235.000,-€, Nichtbilanzierer, Abschreibungssätze KMU 45% oder 25% oder 20% Sonderabschreibung, paritätisch finanziert, Arbeitgeberentlastung 2 Mrd. Euro, …. bla bla bla,….usw. usw,… usw,…
Entschuldigen Sie Herr Engel,…. aber das hilft uns wirklich nicht weiter !
Jetzt will ich Ihnen mal unsere Fakten aufzeigen:
Wir haben in den Monaten Oktober, November und Dezember 2008 im Schnitt 69.000,- € Mautkosten gehabt !
Nach der Mauterhöhung müssen wir nun nur für Januar 112.000,- € bezahlen !!!!
Sie können rechnen ? DAS SIND 43.000,- € mehr im Monat !!!!!!!
Dabei ließen sich die Transportpreise aufgrund der Wirtschaftskrise nicht erhöhen !!!! Das heißt wir als Transportunternehmer müssen für die Mauterhöhung aufkommen !!!
WIE SOLL DAS GEHEN !!!
Die Geduld der Spediteure ist nun am Ende. Die Politik tut für uns gar nichts ! Herr Tiefensee macht nur leere Versprechungen, die er nicht einhält.
Das ist jetzt vorbei, wir werden diese Schikanen nicht weiter erdulden !!!! Es geht um unsere Existenz !
Tausende von Transportunternehmen stehen von dem finanziellen Ruin, Tausende von ehrlich arbeitenden LKW-Fahrern und Angestellten der Logistikbranchen stehen somit vor der Arbeitslosigkeit.
ABER wir können und werden auch kämpfen.
Daher rufe ich hiermit sämtliche Transporteure, Spediteure, Freunde, Kunden, Auftraggeber, Disponenten, und jedem der diese E-Mail liest zur Solidarität auf.
Herr Tiefensee, hiermit drohen wir drohen wir eine noch nie da gewesene Massendemonstration aller Transporteure und Spediteure an, wenn Sie uns nicht unverzüglich Unterstützen. Das heißt konkret:
1.) sofortige Rückgängigmachung der Mauterhöhung
2.) Erstattung der bereits gezahlten erhöhten Maut
Falls Sie diese Forderung nicht erfüllen, werden wir mal mit einigen LKWs nach Berlin kommen, und vor dem Reichstag ein Hupkonzert veranstalten, dass Sie sich wünschen werden, nie Bundesverkehrsminister geworden zu sein!
Wir warnen Sie, Sie sollten uns nicht unterschätzen. Wir haben ca. 1 Mio mautpflichtig angemeldete LKW in Deutschland !!! Und ca. 1,8 Mio. nicht mautpflichtige Kleintransporter !!! Das macht 2,8 Mio. insgesamt.
Können Sie sich annähernd vorstellen, was in Berlin für ein Chaos entsteht, wenn sich nur 1% der Spediteure mit Ihren LKW den Reichstag nähern. Das wären 28.000 LKW !!!
Und glauben Sie mir! Wir sind in dieser Masse gefährlich, wir haben nichts zu verlieren, außer unseren Arbeitsplatz !!!!!!
Auf diese 2,8 Millionen LKW-Fahrer kommen geschätzt ca. 20% sonstige Angestellte im Logistikbereich, die im Hintergrund für Planung, Frachtvermittlung, Zollabfertigungen Disposition, Abrechnung, Buchaltung, … ect. tätig sind.
Das heißt, wir sprechen über 3,3 Millionen Wähler,…. „Good by SPD“
In diesem Sinne Ihnen einen schönen Tag.
Ohne freundliche Grüße:
An alle Kunden, Partner, Trucker, Mitbewerber, Freunde, Auftraggeber,……
Wir können uns solidarisieren. Wir haben ein sehr großes Machtpotenzional. Das sollten wir ausnutzen. (die Italiener oder die Franzosen machen es uns doch vor)
Bitte beteiligt Euch alle an dieser Aktion.
Ich würde vorschlagen, dass Ihr alle Eure Solidarität bekundet, und zwar indem Ihr das auch dem Bundesverkehrministerium mitteilt, und zwar gibt es dazu folgende Möglichkeiten:
Fax: 030 / 186 15 7010 oder 030 / 186 15 50 6446
(druckt einfach diese Mail aus, schreibt drauf, das Ihr euch an einer Demonstration beteiligen werdet, mit Anzahl der LKW, und dann ab das Fax)
\n buero-IC3@bmwi.bund.de oder Mail: buero-IC3@bmwi.bund.de
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
(einfach eben diese Mail weiterleiten, ebenfalls mit dem Solidaritätsvermerk)
oder telefonisch: 030 / 186 15 6249 (oder Zentrale: 030 / 186 15-0)
Herr Engel, vom Bundesverkehrsministerium hat mir angeboten jederzeit für telefonische Auskünfte zur Verfügung zu stehen – das gleiche gilt sicherlich für euch auch.
Außerdem habe ich in dieser Mail etwas Presse und Fernsehen mir einkopiert,… wir wollen doch mal schauen, ob wir nichts erreichen können.
Daher bitte ich euch auch unbedingt, sendet diese E-Mail an jeden weiter , den Ihr in Eurem E-Mail – Verteiler habt.
Sollten wir so nichts erreichen, dann sollten wir einen Termin absprechen, an dem wir unsere Drohung, nach Berlin zum Reichstag zu fahren wirklich wahr machen werden. Dafür haben wir die besten Voraussetzungen: Die Montage und Freitage sind sowieso auftragsschwache Tage. (Der Begriff Montagsdemonstration könnte eine völlig neue Bedeutung bekommen)
Da können wir doch wohl ein paar unserer LKWs nach Berlin schicken ? (Denkt daran nur 1% ist schon mehr als ausreichend) Ob die nun stehen, oder in Berlin für „Bewegung“ sorgen, also dort quasi für unsere Sache demonstrieren.
Wer jetzt sagen sollte, er kann die LKW auf einem Montag nicht nach Berlin schicken,… das macht doch nichts, wir sind doch flexibel,… Montagsdemonstrationen in anderen deutschen Städten sind garantiert auch wirkungsvoll (zum Beispiel Frankfurt)
Lasst euch bitte dazu motivieren, hier demonstriert doch jeder, ob Krankenschwestern, Lehrer, Müllmänner, Ärzte, IG-Metaller, Opel-Leute,…. und so weiter,… das kriegen wir doch auch hin! – Oder ?
25.02.2009
Auf der Weltnetzseite von RA Lutz Schaefer gefunden
24. Februar 2009 - Immer noch Faschingsdienstag, nur ein Bier später. Hier mein Freund Friedrich Schmidt, der unser Telefonat nochmal in Worte gefaßt hat, denen nur zugestimmt werden kann:
Warum wir eine korrekte Insolvenzabwicklung anstelle des geheimnisumwitterten Bankenrettungsfonds brauchen
Was die betroffene Öffentlichkeit in diesem Zusammenhang berechtigterweise in Harnisch bringt, soweit sie nicht notorisch regierungskorrumpiert ist, ist die böswillige Eigenmächtigkeit und empörende Selbstverständlichkeit, mit der die hohe Politik bei ihren Rettungspaketen zu Werke geht.
Mit der nie belegten, aber mit Händen zu greifenden Falschheit der Behauptung von Frau Merkel, diese Maßnahmen wären "alternativlos", winkt unser Parlament auch die dicksten Brocken durch, ohne einen Gedanken an überfällige Untersuchungsausschüsse zu verschwenden, selbst wenn jene nicht viel bisher gebracht haben.
Tatsache ist, unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wird damit vollends überstrapaziert und wir werden in einen de facto vorprogrammierten Staatskonkurs hineingesteuert, der eine Jahrzehntelang vorprogrammierte Armut verheißt.
Ob jener über den brüchigen Zustand der Weltbankenkrise selbst allzu leicht angestoßene Staatsbankrott Wochen oder noch Monate dauert, sei einmal dahingestellt. Dieses wird sich sehr bald erweisen.
Was die Bürger aufwühlen muss, ist die öffentlich bisher nie diskutierte Grundsatzfrage, wer denn bisher die juristische Werthaltigkeit jener aus einer ursprünglichen Wette resultierenden Bankenschulden sachkundig und unparteiisch überprüft hätte.
Hier täte eine gründliche Aufarbeitung not, wobei die durch jene Scheingeschäfte bestens verdienenden Bankvorstände genaue tatsächliche Aufklärung und gleichzeitig Rückführung ihrer ungesetzlich vereinnahmten Gehaltszahlungen aus Tantiemen und Bonusgratifikationen vorzunehmen hätten.
Mit dem bisher demonstrierten Schweigekartell von hoher, aber auf der Hand liegender krimineller Politik, die von diesen obszönen Sachverhalten seit längerem gewusst und sie auch gedeckt hat, weil sie jenen kriminellen Mittätern als Bankenvorständen später zur Hand ging, um die eigenen Bankbilanzen zu fälschen, schafft man keine denkbare Grundlage, die Allgemeinheit derart ruinös zu übervorteilen.
Im Gegenteil, hier muss dringend ein natürlich sehr schwierig zu findender unparteiischer Insolvenzverwalter eingesetzt werden, der mit einem qualifizierten Mitarbeiterstab die zumindest sehr ähnlichen Sachverhalte bei der Abwicklung dieser "toxischen" Bankgeschäfte haarklein aufklärt und mittels Hochqualifizierter zusätzlicher externer Rechtsgutachten rechtlich bewerten lässt. Der Rest könnte dann über entsprechende Musterverfahren mit zumutbarem Aufwand abgearbeitet werden, wenn man dies nur will.
In jedem Falle würde dadurch der oder die angeblichen Gläubiger jener gigantischen Forderungen sich zeigen müssen und man hätte eine sichtbare Spur, in welchen riesigen Banktresoren jene unvorstellbar hohen werthaltigen Geldsummen zuletzt geflossen sind.
Diese minimale Aufklärungsarbeit sind wir zumindest allen betroffenen Bürgern schuldig, die wissen wollen und auch sollten, für wen sie die nächsten 30 und mehr Jahre bluten müssen.
Das betrifft natürlich alle westlichen Industrieländer.
Wenn dieser gewaltige und größte kriminelle Geldfischzug aller Zeiten mit seiner unübersehbaren Spur zu Lasten aller bisher besitzenden Bürger in irgendwelchen israelischen Banken endet, hätte man juristisch und tatsächlich jedenfalls handfeste Argumente, die bei der Neuordnung des Weltfinanzsystem dringend gebraucht werden, um solch ein Debakel nie mehr eintreten zu lassen.
Mit irgendwelchen, durch gewaltige Korruption zudem beliebig außer Kraft zu setzenden weltweit geltenden Finanzregeln hier operieren zu wollen, ist gelinde gesagt Bullshit aus Kanzlerinmund, bei der man nicht weiß, wessen Interessen sie und ihre Regierung zuförderst vertritt.
Bei Lichte bleibt uns derzeit ohnehin nichts anderes übrig, als unsere Haut nicht selbst feige zu Markte zu tragen.
Verloren wäre damit alles, wo es durchaus eine mehr als theoretische Chance gibt, einen Teil jener Gelder beispielsweise mit dem Bankenrettungsfond zurück zu erkämpfen.
Jene besonders ins Gerede gekommene HRE-Bank sollte deshalb sofort einen Insolvenzantrag stellen.
Sodann könnte aus diesem Konkurs mit Hilfe des Bankenrettungsfonds zur Erhaltung der strategisch wichtigen Bankendienstleistungen notfalls auch die Angestelltengehälter so lange gezahlt werden, bis die wertvollen Bankabteilungen zu einem angemessenen Preis verkauft, ausgegliedert und an sachkundige Kapitalgeber übergeben werden, wenn es sich mit der HRE so machen ließe. Sonst gäbe es beliebig viele andere Bankkandidaten, die längst reif für einen eigenen Insolvenzantrag wären.
Übrig blieben so innerhalb des Insolvenzverfahrens die "bad banks" angereichert mit einem Kaufpreis, die ganz zum Schluss an die Gläubiger anteilig aufgeteilt werden könnten, wenn deren Forderungsberechtigung vor Gericht geklärt würde.
Nur ein solches Verfahren hat die Transparenz, auf die wir alle Anspruch haben.
Was bislang über die Bankenkrise gesagt und noch viel mehr von der Presse und der Regierung verschwiegen wurde, hat alles Vertrauen bei den betroffenen Bürgern verspielt.
Dieses muss erst zurück erworben werden, ehe man von "oben" so weiter zockt wie bisher.
Ehe die kriminellen Urheber jenes gewaltigen Schneeballsystems ihren sittenwidrigen und betrügerisch erlangten Gewinn in die eigene Scheuer fahren könnten, müsste ein juristischer Kampf buchstäblich bis aufs Messer zur Wahrung unserer Rechte vorangehen.
Und in dem hätten wir Heimrecht und sodann auch hinreichend Veranlassung, die längst Systemverkommene, aktuell ohnehin entsprechend unfähige eigene Justiz mit solchen Richterpersönlichkeiten auszustatten, die einem solchen
Entscheidungsdruck standhalten könnten.
Der Kampf hätte damit begonnen, den man nur dann verloren geben muss, wer nicht mehr kämpfen will.
Friedrich Schmidt Rechtsassessor
22.02.2009
Skandal! - Bundesregierung vernichtet Tausende von Geheimakten und gibt
andere Akten, trotz Ablauf der 30-Jahres-Frist, nicht frei
Michael Grandt
Die Bundesregierung teilte jetzt mit, dass in den letzten zehn Jahren insgesamt 332 als »Verschlusssache« (VS) deklarierte Geheimakten spurlos verschwunden sind und seit 2005 zudem 3.181 als »geheim« eingestufte Akten vernichtet wurden.
Die öffentliche Transparenz des Handelns einer Regierung ist ein westliches Merkmal einer Demokratie und eng mit dem Recht auf informelle Selbstbestimmung verknüpft. Die Kontrolle der staatlichen Stellen ist aber nur dann gegeben, wenn der Bürger auch umfassend über die Tätigkeit des Staates informiert ist. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen stellte bereits 1946 fest: »Freedom of Information is a fundamental human right« (»Informationsfreiheit ist ein fundamentales Menschenrecht«).
Damit tut sich die Bundesregierung sichtlich schwer.
Tausende Geheimakten vernichtet
Auf Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion teilte die Bundesregierung jetzt mit, dass in den letzten zehn Jahren insgesamt 332 als »Verschlusssache« (VS) deklarierte Geheimakten spurlos verschwunden sind. Es ist dem Bundesinnenministerium, als nationale Sicherheitsbehörde, nicht einmal bekannt, welche Inhalte die Geheimakten hatten.
Nur so viel, dass es sich um Vorgänge aus den Bereichen der »Organisierten Kriminalität«, »Proliferation« (Rüstung), »Forschungsaktivitäten ausländischer Staaten« und »Überwachung des Außenwirtschaftsverkehrs« handele.
Aber das ist noch nicht alles. Seit Beginn der Legislaturperiode (2005) wurden zudem 3.181 als »geheim« eingestufte Akten vernichtet!
Diese Akten hätten eigentlich registriert und dem Bundesarchiv übergeben werden müssen. Warum das nicht geschah, lässt viel Raum für Spekulationen und ist in einer Demokratie höchst bedenklich.
Keine politische Kontrolle
Paradox: Eigentlich sollte die Einstufung von Akten als »Verschlusssache« und damit als »geheim« restriktiv erfolgen, aber in den einzelnen Bundesministerien kann nahezu jeder Sachbearbeiter, unabhängig vom Dienstgrad, die Geheimhaltung »seiner« Akten verfügen. Dadurch unterliegen große Aktenbestände nach wie vor der Geheimhaltung und sind somit der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Eine politische Kontrolle erfolgt nicht.
Die Geheimniskrämerei kostet den Steuerzahler sehr viel Geld, denn es müssen eigene VS-Registraturen und Geheimschutzstellen eingerichtet bzw. vorgehalten und Geheimschutzbeauftragte ernannt werden. Wie viel das den Bürger jährlich tatsächlich kostet, auch darüber schweigt die Bundesregierung und lässt dementsprechende Nachfragen unbeantwortet.
Bundesregierung lehnt Freigabe von Akten ab
Die Bundesregierung macht zudem deutlich, dass sie auch weiterhin eine generelle Freigabe von Akten nach der gesetzlich vorgeschriebenen 30-Jahres-Frist ablehnt.
Begründung:
»Dies würde zur Offenlegung von Informationen führen, die die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden oder die auswärtigen Beziehungen belasten könnten.«
(Das heißt wohl eher, daß die Verfassungshochverräter ihre subversive Tätigkeit offenlegen müßten, L.S.) Die Freigabe müsse »zwingend« in jedem Einzelfall geprüft werden und man betont, dass das Alter der Akten insofern »unerheblich« sei.
Für wie viele Akten, die älter als 30 Jahre alt sind, Anträge auf Einsicht gestellt wurden, kann die Bundesregierung ebenfalls nicht beantworten, verweist aber darauf, dass in dieser Legislaturperiode immerhin die »Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland« bis zum Jahrgang 1977 (sic!) freigegeben worden seien.
Informationsfreiheit deutscher Bürger scheint nicht so wichtig zu sein
Die USA konstituierten bereits im Jahre 1966 den »Freedom of Information Act« (FOIA), ein bahnbrechendes Informationsfreiheitsgesetz, das jedem Bürger der Vereinigten Staaten das Recht gibt, Zugang zu Dokumenten der Regierung zu verlangen. Der FOIA verpflichtet die staatlichen Einrichtungen, trotz Einschränkungen, größtmöglichsten und umfassenden Zugang zu Informationen zu gewährleisten.
Genau hierin liegt der Unterschied zum deutschen »Informationsfreiheitsgesetz« (IFG), das nach langem und zähem Ringen endlich am 1. Januar 2006 in Kraft trat, also 40 Jahre (!) nach dem FOIA in den Vereinigten Staaten, was wohl Rückschlüsse darüber lässt, wie »wichtig« alle bisherigen Bundesregierungen das Recht ihrer Bürger zur Informationsfreiheit einstuften.
Das IFG gewährt de facto jeder Person Rechtsanspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen von Bundesbehörden. Das klingt in der Theorie zunächst nicht schlecht.
Aber die Praxis sieht anders aus:
Fälle aus der Vergangenheit zeigen, dass wegen restriktiver Interpretation des Gesetzes, Hinhaltetaktik und unverhältnismäßig hoher Gebühren (die Behörde kann Gebühren und Auslagen bis zur Höhe von 500,-- Euro für eine Auskunft verlangen) das Gesetz ins Leere läuft. Einsichten, gerade in »heikle« Akten, werden häufig von den Behörden verweigert und das Gesetz enthält so viele Ausnahmen, dass es mit »Informationsfreiheit« nichts mehr zu tun hat. Besser wäre deshalb die Titulierung »Informationszugangsgesetz«.
Immer mehr fundamentale Bürgerrechte werden eingeschränkt
Unter dem Deckmantel der »Terrorbekämpfung« und der »inneren Sicherheit« werden immer mehr fundamentale Bürgerrechte eingeschränkt.
Wird die Stellung des Bürgers als Souverän aber ernst genommen, muss ihm die Möglichkeit zur direkten Information über die Aktivitäten des Regierungssystems gegeben werden und zwar uneingeschränkter als bisher, denn die Handhabung des Informationszuganges für den deutschen Bürger spottet jeglicher Demokratie.
Quelle: Antwort der Bundesministeriums für Verteidigung (1680016-V-403) vom 5. Dezember 2008 auf die Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion vom 1. Dezember 2008.
03.02.2009
Alle Banken pleite
Montag, 2. Februar 2009
Ohne den Staat sind die Banken zumindest nach heutiger Rechnungslegung pleite - schreibt das Handelsblatt. Enteignungs-Debatte ein Hirngespinst: "Enteignen läßt sich nur, was noch einen Wert hat".
Zunächst sprach man nur hinter vorgehaltener Hand darüber. Das Thema war in der Öffentlichkeit bisher absolutes Tabu. Doch heute nimmt das "Handelsblatt" kein "Blatt" mehr vor den Mund. Im Kommentar über die Enteignungsdebatte schreibt die Zeitung:
Auch wenn es keiner gerne hört: Ohne den Staat, ohne den Bürger, sind die Banken zumindest nach heutiger Rechnungslegung pleite. Schon mit der Garantie der Spareinlagen durch Bundeskanzlerin Angela Merkel im Oktober wurde das Ausmaß der Misere deutlich. Wahrscheinlich konnte nur mit diesem beherzten Schritt das Horrorszenario eines "Bank-Runs" verhindert werden.
Auch in Sachen Enteignung beweist das Handelsblatt Scharfsinn:
Das böse Wort von der Enteignung der Banken macht in Berlin die Runde. Strikt ökonomisch gesehen ist das ein Hirngespinst, denn enteignen lässt sich nur, was noch einen Wert hat. Der ist in der Finanzbranche aber schon längst flöten gegangen. Das gilt zuvorderst für die Hypo Real Estate, leider aber - Ausnahmen mag es geben - auch für große Teile des übrigen Bankensystems. Außer dem Staat will deshalb derzeit niemand mehr Kapital zur Verfügung stellen. Springt er über Kapitalerhöhungen ein, wird er automatisch zum maßgeblichen Aktionär. Ein Enteignungsgesetz ist nicht nötig, taugt auch nicht als parteipolitische Propaganda im Wahljahr.
Unterdessen entwickelt sich die Enteignungs-Debatte zu einem politischem Theater.
"Ich habe da tiefste verfassungsrechtliche Bedenken", sagte der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Josef Schlarmann, dem "Hamburger Abendblatt". "Dem Bundesfinanzministerium geht es offenkundig darum, einen widerspenstigen Gesellschafter zu entfernen." In diesem Zusammenhang verwies Schlarmann auf Artikel 14 des Grundgesetzes, der Enteignungen nur in engen Grenzen erlaube.
Der Haushaltsexperte der Unionsfraktion, Steffen Kampeter, bemängelte in der "Frankfurter Rundschau": "Es macht wenig Sinn, die Leute am Beginn der Entscheidung mit Verstaatlichungs-Gesetzentwürfen zu verunsichern." Zunächst müsse die Bundesregierung klären, ob eine "Sanierungsübernahme" des angeschlagenen Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) wirklich unvermeidlich sei.
SPD-Fraktionsvize Joachim Poß sagte dem Blatt dagegen, es gehe darum, die bei der HRE bereits eingesetzten Milliarden Steuergelder zu schützen und einen Bankenkollaps zu verhindern. "Dafür müssen alle Möglichkeiten geprüft werden, die unsere Rechtsordnung hergibt."
Den Plänen von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) zufolge sollen Enteignungen bis zum 31. Dezember gegen Entschädigung möglich sein. Diese solle nach dem gewichteten durchschnittlichen Börsenpreis der beiden Wochen zuvor beruhen. Mit dem angestrebten "Gesetz zur weiteren Stabilisierung des Finanzmarkts" will Steinbrück zudem die Möglichkeiten erweitern, strauchelnden Geldhäusern unter die Arme zu greifen.
Friedrich Schmidt rief die Redakteurin der Financial Times Deutschland an, nachdem er dort einen Artikel in Sachen Zumwinkel gelesen hatte, der wohl etwas an der Sache vorbeiging, bzw. das Wichtigste vergessen hatte. Daher hier sein Leserbrief, um die Dinge ins richtige Licht zu rücken:
Liebe Frau Bialdiga,
mal sehen, was von diesem Leserbrief "übrig" bleibt, nachdem ihn der Herr Chefredakteur bei Ihnen gelesen hat.
Sie dürfen damit frei umgehen. Ich werde auch dafür sorgen, dass er in verschiedenen Foren ins Netz gestellt wird.
Mit freundlichen Grüßen Ihr Friedrich Schmidt
Betreff: Leserbrief zum Krisenmanagement der Bundesregierung zur Weltwirtschaftskrise und der Berichterstattung zum Strafprozess Zumwinkel wegen Steuerhinterziehung
Datum:
27. Jan 2009 12:08
Sehr geehrte Damen und Herren,
beide Themen stehen in einem unmittelbaren, verfassungsrechtlich bisher (leider) noch nicht überprüften oder gesehenen grundlegenden Zusammenhang.
Die verfassungsrechtlich wichtige Klammer ist als Grundpfeiler eines jeden Rechtsstaats die von Verfassungs wegen gebotene Gleichheit aller ohne jeden Unterschied im Ansehen der Person bei jeden Gerichtsparteien in vergleichbarer Sache. (Art. 3 GG)
Herr Zumwinkel hat mindestens eine Million an Steuern hinterzogen und damit tendenziell und auch vorsätzlich die finanzielle Leistungsfähigkeit der öffentlichen Hand vorsätzlich, wie er eingeräumt hat, erheblich geschwächt.
Wenn dies jeder Steuerschuldner täte, führte dies zum folgenschweren sofortigen finanziellen Zusammenbruch der öffentlichen Hand. Deshalb ist hier die generelle Strafbarkeit nach der Regel des Art. 3 GG unabdingbar.
Wer das tagtäglich gebotene grausame Schauspiel an unerträglicher wirtschaftspolitischer Flickschusterei, einhergehend mit dem völligen Ausverkauf unserer letzten staatlichen und auch privaten Finanzreserven bei allen möglichen geschnürten Rettungspaketen für nachweislich kriminelle Großbanken mitverfolgt, kann über diese rein emotionale, von nur wenig Sachkenntnis getrübte Diskussion nur staunen, ob jenes Strafurteil gegen Herrn Zumwinkel denn "gerecht" ausgefallen sei.
Wer sich dagegen angesichts der für unsere äußerst belastete Volkswirtschaft nie mehr aufzubringenden Gesamtbeträge, die bei der anstehenden Einrichtung einer "bad bank" von unserem Staat zusätzlich aufzubringen wären, die gleiche Frage stellt, kann für Herrn Zumwinkel nur einen makellosen Freispruch aus Grundrechtsgründen fordern.
Jener hat nur in kleinem Maße das getan, was in größtem Umfange unsere Politiker ungestraft tagtäglich anscheinend noch ohne jedes Unrechtsbewusstsein tun, was mit funkionierendem Rechtsstaat absolut nichts mehr zu tun hat.
Das wäre noch so ein "dankbares" Thema, wo völliges, wahrscheinlich politisch sogar gewolltes Institutionenversagen leicht nachzuweisen wäre.
Dieser Freispruch aus rechtsstaatlicher Notwendigkeit wäre jedenfalls so lange zu beachten, bis die mit Zahlen von Billionen - nicht Millionen - operierenden Steuerverschwender in unserer großen Politik in ihrem eindeutig verbrecherischen Treiben zu Lasten von allen Bürgern nicht ebenfalls und gleichermaßen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.
Vor diesem letzten Akt zur optimalen Überwindung der Weltwirtschaftskrise brauchen wir offensichtlich eines:
"Isländische Verhältnisse und einhergehend damit klare demokratisch unverfälschte Gedanken, dass wir das Volk sind!"
Wenn jene Wahl, kriminelle Großbanken rechtlich korrekt zu deren Lasten abzuwickeln mit dem kurzfristigen Zusammenbruch aller unserer Volkswirtschaft aufrecht erhaltenen Zahlungen verbunden wäre, sollte man als Alternativlösung prüfen, ob die lebenswichtigen Versorgungshandlungen für die Bevölkerung jedenfalls kurzfristig anderweitig zu gewährleisten sind.
Jedenfalls so lange, bis unser todkrankes, niemals mehr überlebensfähiges Währungssystem hier umgestellt und durch ein neues, zunächst wohl schneller zu errichtendes nationales, ersetzt wäre.
Nur eine solche auf die wirklichen Probleme ernsthaft und offen eingehende Politik hätte das Vertrauen der Bevölkerung verdient.
Alle Bankbediensteten stünden bereit, danach den neu anlaufenden Zahlungsverkehr wie bisher sachkundig auszuführen.
Diese lebenwichtige Handlung darf in einem Rechtsstaat niemals unerschwinglich sein, was sie nach Sachlage demnächst wird, wenn jene "bad bank" zu unserer aller Lasten eingerichtet würde. Aber das würde dann vielleicht zum Volksaufstand führen, wovor die politische Klasse berechtigterweise wohl die größten Bedenken hat.
Wer die zusätzlichen Finanzrisiken mit einbezieht, die mit den jetzt zwangsläufig angebrochenen armen Zeiten und allen damit zusätzlich (bisher verschwiegenen!) fälligen Zahlungen des Bundes aus gegebenen Renten- und Pensionsgarantien die BRD ins Mark treffen werden, muss dieses auch dadurch zu erwartende Politikdebakel von nie dagewesener Größenordnung jetzt beherzt anpacken.
Schlimmer als der in wenigen Monaten ohnehin nicht mehr zu verbergende kollektive Staatenbankrott mit all seinen dann noch viel schwereren Lasten, kann diese notwendige Operation bei uns hier und jetzt auch nicht ausfallen.
Der einzige Unterschied besteht mutmaßlich darin, dass jene aktuell völlig unverantwortliche, noch herrschende Politikerclique, die uns sehenden Auges in jenes Verderben hineinführt, dann ihre bisher nur zu unserem größten Nachteil eingesetzte Macht sofort verlöre, genau so wie ihre Spießgesellen in Island nach einem dreimonatigen Volksaufstand.
Wüssten die Bürger hier um jene seit langem nur noch gepflogene, wahrlich ultimativ zu bezeichnende Politikverlogenheit der herrschenden Klasse, kämen sehr bald Mistgabel und Dreschflegel wieder zu ihrem historischen Recht.
Rechtsassessor Friedrich Schmidt
26.01.2009
Einige Gedanken von Lutz Schaefer
26. Januar 2009 - Sofern auch Sie daran denken, sich Ihre mühsam erarbeiteten Zwangsbeiträge aus der gesetzlichen Rentenversicherung zurückzuholen, weil die gesamte Geschäftsgrundlage entfallen ist, der möge sich aus dem folgenden Schriftsatz an das Sozialgericht ein paar Ideen holen:
An das Sozialgericht
In dem Rechtsstreit
XY . /. Dt. Rentenversicherung
Führe ich zur Begründung des Anspruchs auf vorzeitige Auszahlung des kapitalisierten Rentenanspruchs meines Mandanten weiter aus:
Die in der Vergangenheit durch die Bundesregierung, insbesondere den „Einigungsgesetzgeber“ nach 1990 gesetzlich vorgenommenen Rentenmanipulationen wurden pro forma durch eine Garantieerklärung des Bundes abgesichert, wonach er für dadurch eingetretene Schäden an den künftigen Auszahlungsansprüchen aller betroffener Rentner die Haftung übernehmen würde.
Beweis: Auskunft der Beklagtenseite
Diese durch Gesetz formell korrekt gegebene Garantieerklärung setzt aber für den dadurch Begünstigten voraus, dass der Garant sich nicht zuvor mutwillig oder auch nur blind, taub und unfähig in den eigenen Staatsbankrott manövriert.
Nach einem jüngst bekannt gewordenen Satz der Kanzlerin ist klargestellt, dass es diesen Staatsbankrott sehr wohl gibt und die Politik gut beraten ist, nicht auf das Gegenteil zu vertrauen.
Beweis: amtliche Auskunft des Bundeskanzleramts respektive des Bundespresseamts
Im anderen Falle wären die vom Gesetz geforderten Einzahlungen der Arbeitnehmer nach Art. 14 GG niemals zu rechtfertigen gewesen.
Niemand kann nach Art. 14 GG gezwungen werden, durch vom Gesetz angeordnete Zwangseinzahlungen in eine bankrotte und deshalb ihren Zweck verfehlende Sozialeinrichtung einen Schaden zu erleiden.
Bisher konnte jeder beunruhigte Beitragszahler, wie der Kläger, formalrechtlich zumindest davon ausgehen, dass jene Minimalabsicherung der später fällig werdenden Rentenauszahlung, die durch den Kapitalstock der eigenen Einzahlungsleistung aktuell nicht mehr gesichert werden konnte, zumindest durch diesen staatlichen Garantieanspruch an die Versichertengemeinschaft aller berechtigten Rentner im Bestand nicht gefährdet wären.
Diese Sicherheit ist ab sofort nicht mehr gegeben. Wenn die Bundesregierung in grober Verkennung der wirtschaftlichen Gegebenheiten und zudem ausschließlich in der blindwütigen Verfolgung eigener Machtinteressen beschäftigt, die Zeichen der Zeit nicht sehen will, die da lauten, nicht alle Reserven in das bodenlose Fass zu versenken, um total marode Banken einschließlich eines Teils der deutschen Industrie zu sanieren, dann ist damit der wirtschaftliche Untergang der BRD absolut sicher vorprogrammiert.
Dieser Untergang wirkt sich besonders verheerend auf die sozial Schwachen aus, die sodann ohne jeglichen Schutz vor Krankheit, Armut und sonstiger Hilfsbedürftigkeit mangels der dafür vorhandenen öffentlichen Gelder völlig allein gelassen werden.
So weit muss es der Kläger nicht kommen lassen.
Die von ihm geleisteten Rentenbeiträge sind im Vertrauen auf eine verlässliche und dem Recht verpflichtete Bundesregierung in die BVA eingezahlt worden.
In ihrem blindwütigen Gehabe, in den angeblichen Zeiten der wirtschaftlichen Not das Volksvermögen retten zu wollen, kann die Bundesregierung aber ihren eigenen kausalen politischen Beitrag für dieses Desaster nicht vergessen machen.
Beispielsweise hätte sie niemand daran gehindert, vor Jahren, als sich dieses Weltwirtschaftsdebakel ausgehend von den völlig über die eigenen Verhältnisse lebenden USA klar abgezeichnet hat, hier weltweiten Alarm zu schlagen.
Wenn die Bundeskanzlerin mangels eigener Souveränität hierzu nicht in der Lage gewesen wäre, hätte sie diesen wichtigen Punkt offenlegen müssen.
Ihre Wähler haben darauf vertraut, dass sie eine politisch eigenständige und frei agierende Regierung gewählt haben, die alleine dem Wohl des deutschen Volkes verpflichtet war, worauf sie ja auch ihren Eid geleistet hat.
Nachdem sich diese selbstverständliche Erwartung durch das abenteuerliche, um nicht zu sagen staatskriminelle Verhalten der Bundesregierung jetzt zum ersten Male richtig offenkundig nicht erfüllt hat, so wie sie mit der Krise gegen jedes Rechtsempfinden und jeden politischen Sachverstand aktuell umgeht, ….ficht der Kläger alle von ihm zu dem Zweck der späteren Rentenabsicherung für sich geleisteten Einzahlungen an die B V A nach § 123 BGB an.
Hier liegt ohne jede weitere Darlegung ein Anspruch auf sittenwidrige Schädigung vor.
Die versprochene Garantieleistung des Bundes hätte vorausgesetzt, dass sich der Bund in seinem späteren, höchst unseriösen finanziellen Gehabe mit einer durch nichts begrenzten sinnlosen Schuldenmacherei stets seiner besonderen Verpflichtung gegenüber den von ihm ruhig gestellten Rentnern hätte bewusst sein müssen.
Das ist mit tagtäglichen politischen Bekundungen, dass die Renten angeblich absolut sicher wären und ähnlichen Plattitüden mit einer an Lügenhaftigkeit und bewussten Pflichtwidrigkeit kaum noch überbietbaren Hinterhältigkeit hintertrieben worden.
Wenn dies nicht den Tatbestand der sittenwidrigen vorsätzlichen Schädigung erfüllt, angesichts der von jedem Kabinett erneut beschworenen Verpflichtung, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden, hätte unser Recht keine Grundlagen mehr, die aus sich selbst heraus plausibel sind und ohne jede weitere Darlegung gelten.
Jene Zahlungen seit dem Jahre 1966 ficht der Kläger nach § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung an und fordert dieselben nach § 826 BGB selbstverständlich mit dem Mindeszinssatz von 5 % über dem jeweiligen Diskontsatz der Bundesbank zur sofortigen Auszahlung zurück.
Eine Verjährung kann nicht eingetreten sein, weil erst mit dieser Prozessanfechtung der Anspruch näher spezifiziert worden und damit fällig geworden ist.
Ich bitte abschließend um Beiladung der Bundesregierung, vertreten durch den Herrn Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, zu laden über das BFM, Adresse gebe ich notfalls gesondert durch.
Sodann verweise ich noch auf die besondere Eilbedürftigkeit der Ausführung jener verfahrensnotwendigen Beiladung.
Wie lange die von allen guten Geistern offenbar schon längst verlassene Bundesregierung noch demokratisch legitimiert im Amt überleben kann, steht aktuell in den Sternen.
Rechtsanwalt
13.01.2009
Auf Duckhome veröffentlicht
Dienstag, 13. Januar 2009 Offener Brief an Angela Merkel von Dr.
El-Mogaddedi
Dr. Obeidullah El-Mogaddedi ist Praktischer Arzt und Chirurg in
Springe. Er hat einen sehr beeindruckenden Offenen Brief an Angela
Merkel verfasst, der gar nicht weit genug verbreitet werden kann.
Natürlich wird sich die Merkel keiner seiner Fragen stellen
und keinen Argumenten zugänglich sein. Schließlich
steht sie für den totalen Krieg.
Dr. Obeidullah El-Mogaddedi an Angela Merkel:
"Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,
lassen Sie mich vorweg sagen, dass ich Ihnen diesen Brief aus
grosser Sympathie für Deutschland schreibe, ein Land in dem
ich seit 53 Jahren mit meiner Familie lebe.
Am 18.03.2008 haben Sie in einer Rede vor dem israelischen Parlament,
der Knesset, im Namen der deutschen Bundesregierung erklärt,
dass die Sicherheit Israels Teil der Staatsräson der Bundesrepublik
Deutschland sei.
Der Soziologe Professor Moshe Zimmermann hat die in Ihrer Rede
zum Ausdruck gebrachte Haltung der Bundesregierung zum Staat Israel
als eine “befindlichkeitsgeschwängerte Auseinandersetzung
mit dem Antisemitismus über ein fetischisiertes »Israel«-Bild“
beschrieben.
Diese deutliche Kritik an der Bundesregierung wurde meines Erachtens
durchaus berechtigt geübt, wie sich in diesen Tagen an der
Haltung der deutschen Bundesregierung zum Angriff Israels auf
Gaza ablesen lässt.
Die Angriffe Israels auf Gaza zum Anlass nehmend, hat die Bundesregierung
die Öffentlichkeit am 29.12.2008 wissen lassen, dass die
Verantwortung für die Entwicklung in der Region "eindeutig
und ausschließlich" bei der Hamas liege, darin sei
sie sich mit dem Ministerpräsidenten Israels einig.
Offensichtlich hat die deutsche Bundesregierung diese uneingeschränkte
und bedingungslose Solidarität mit Israel formuliert, um
auf diese Weise der oben erwähnten Staatsräson für
die Bundesrepublik eine Konsequenz in der politischen Praxis zu
verleihen.
Bitte erlauben Sie mir Ihnen in Ihrer Eigenschaft als höchste
Vertreterin unserer Bundesregierung und Ihrem Kabinett mit klaren
Worten zu widersprechen, im Interesse der Bundesrepublik, wie
auch im Interesse der Menschen, von denen viele auch in Palästina,
wie auch in anderen Ländern der Muslimischen Welt, vor dem
seit Jahrhunderten in Europa verwurzelten Antisemitismus, immer
eine Zuflucht gefunden haben.
Ihre Regierung legt Wert darauf, „dass bei der Beurteilung
der Situation im Nahen Osten Ursache und Wirkung nicht vertauscht
werden“ und „Ursache und Wirkung nicht in Vergessenheit
geraten", aber dann muss die Bundesregierung sich auch im
historischen Kontext an der von ihr aufgestellten Maxime messen
lassen. Die deutsche Regierung vertauscht diese Zusammenhänge
in höchst bedenklicher Art und Weise.
Mit der einseitigen Parteinahme für die menschenverachtende,
aggressive und kriegstreibende Politik des Triumvirats Olmert
– Barak – Livni, eine Politik, die dem Staat Israel
weder mittel- noch langfristig nützt, sondern schaden wird,
begeht die Bundesregierung einen unerträglichen, gegen die
Palästinenser gerichteten Zivilisationsbruch.
Die Bundesregierung verstösst damit gegen die universellen
Menschenrechte, weil sie deren Einhaltung von Israel nicht einfordert.
Menschenrechte besitzen eine nicht qualifizierbare Gültigkeit,
unabhängig von Rasse, Geschlecht und religiöser Zugehörigkeit.
Diejenigen, die heute die Regierung Israels für den Tod
von über 630 und die Verstümmelung von über 2700
Menschen - Tendenz steigend- bei dem seit über sechs Monaten
(!) geplanten Angriff auf Gaza, das „größte Freiluftgefängnis
der Welt“ (Bischof Desmond Tutu), verantwortlich machen,
haben längst erkannt, dass der Konflikt in Palästina
nicht auf ein paar, primitive von der Hamas auf die Städte
Sderot und Ashkelon abgefeuerten Geschosse zurück zu führen
ist.
Damit Sie mich nicht falsch verstehen, der Tod von israelischen
Zivilisten durch Kassam-Projektile ist durch nichts zu rechtfertigen!
Aber der mittlerweile zweite Krieg, den die Regierung Olmert
in Gaza seit 2006 durchführt, wie auch die Schaffung eines
seit über zwei Jahren real existierenden „Ghetto Gaza“,
dessen Bevölkerung man einer umfassenden Belagerung aussetzt,
ist ebenfalls durch nichts zu entschuldigen!
Die westliche Wertegemeinschaft kann sich nicht mit vorwurfsvollen
Verweis auf die Hamas stillschweigend auf ein unterschiedliches
Richtmaß verständigen, ohne ihre Glaubwürdigkeit
nachhaltig und grundsätzlich in der Muslimischen Welt zu
verlieren.
Die explosive Situation, die in Gaza existiert, ist nicht "ausschließlich
und eindeutig" das Produkt der Hamas-Regierung. Achtzig Prozent
der Menschen, die in Gaza leben, sind Personen und deren Nachkommen,
die im Jahr 1948 bei der Staatsgründung Israels in den Gazastreifen
geflohen sind, auch aus ehemals arabischen Städten wie Ashkelon,
auf arabisch „Askalaan“ genannt.
Die Mehrheit der Menschen in Gaza stammt nicht aus Gaza, sondern
sie sind Opfer von Vertreibung!
Die Menschen von Gaza leben seit 1967 gemäß internationalem
Recht unter israelischer Besatzung, daran hat auch der Rückzug
der Siedler und der israelischen Armee effektiv nichts geändert.
Das Bild, dass uns westliche Medien über Gaza zu vermitteln
suchen, entspricht nicht den historischen Gegebenheiten und Folgen.
Gaza ist nicht ein Slum, in dem eine Gruppe von bärtigen,
angeblich anti-semitischen, muslimischen Extremisten von heute
auf morgen verrückt geworden sind, die jetzt „zu Recht“
seitens des angeblich "friedliebenden" und "rechtsstaatlichen"
Israel zu Staub zerbombt werden dürfen, während die
Hüter der Menschenrechte im Westen „das Recht Israels
auf Selbstverteidigung“ zitierend zuschauen - als ob dieses
ein absolutes, nur dem Staat Israel zustehendes Recht sei.
In Gaza leben in einem Gebiet so groß wie die deutsche
Hansestadt Bremen Opfer einer historisch belegbaren "ethnischen
Säuberungspolitik" seitens Israels, so der israelische
Historiker Dr. Ilan Pappe.
Nach Aussage des deutschen Nahostexperten Dr. Michael Lüders
leben die Menschen in Gaza nicht in der „dritten, der vierten,
sondern in der fünften Welt“.
Allein im ersten Quartal des Jahres 2008 zerstörte die
Armee Israels in Gaza 289 Häuser und tötete 247 Menschen,
darunter 42 Kinder und 15 Frauen. Sollte Zurückhaltung nicht
anders aussehen?
Die Ursachen des gegenwärtigen Konfliktes dürfen daher
nicht in der Situation des Gazas von heute und der palästinensichen
Wahlen von 2006 gesucht werden. Gaza ist Symptom einer seit über
60 Jahren andauernden katastrophalen und verfehlten Nahostpolitik
und Regionalpolitik des Westens respektive Israels, die die Palästinenser
zur Geisel genommen hat und, die die Palästinenser für
das vergangene Unrecht, dass Europa den Menschen jüdischen
Glaubens angetan hat, rücksichtslos bluten lässt.
Die von Ihrem Außenminister Steinmeier angekündigte
Erhöhung der humanitären Hilfe für die Menschen
in Gaza ist zu begrüßen, aber sie ist dennoch Ausdruck
einer fehlgeleiteten Nahost-Politik. Diese vermittelt den Eindruck,
man könne einem Volk von mittlerweile mehr als neun Millionen
Palästinensern dauerhaft das natürliche und unveräußerbare
Recht auf Menschenwürde und sichere Heimstätte nehmen
lassen und durch eine permanente humanitäre Hilfe ersetzen.
Ist dieser Zustand nicht erniedrigend?
Diese nicht nur von Deutschland praktizierte politische Haltung
verlängert doch nur in kunstvoller Weise das Leid, das Elend
und die Perspektivlosigkeit von hier 1.5 Millionen Menschen in
Gaza, weil man aus einem falschen Geschichtsverständnis heraus
nicht gewillt ist, im Fall von Palästina generell Gerechtigkeit
und Fairness zu üben.
Die oft bemühte "westliche Wertegemeinschaft"
versagt mit Blick auf Palästina auf ganzer Linie, sie verliert
sich in Lippenbekenntnissen; in diesem Punkt trifft sie sich bedauerlicherweise
mit vielen korrupten Staatslenkern der Arabischen Welt.
Professor Moshe Zimmermann hat dies in den folgenden Sätzen
zusammengefasst, deren Lektüre ich jedem dringend empfehle,
bevor wieder über "Ursache und Wirkung" gesprochen
wird:
„Wer noch immer nicht den Unterschied zwischen Judentum,
Zionismus und Israel, mithin zwischen Antisemitismus, Antizionismus
und Israel-Kritik begriffen hat, wird zwangsläufig miteinander
vermengen, was auseinander gehalten gehört. Israel führt
einen erbitterten Kampf gegen Hamas und Hezbollah; dieser hat
seinen historischen Ursprung sowie seine aktuelle Begründung
in der nahöstlichen Geopolitik und im israelischpalästinensischen
Konflikt, nicht im Antisemitismus als solchem, schon gar nicht
in einem dem abendländischen vergleichbaren Antisemitismus.“
Wenn die Bundesregierung Ursachen anspricht, dann darf sie es
sich bitte nicht bequem machen und nach der nächst besten
Erklärung greifen, denn diese Selbstberuhigung stellt eine
Beleidigung des allgemeinen Menschenverstandes dar! Die französische
Regierung hat sich im aktuellen Krieg Israels gegen Gaza klüger
verhalten, dies sei nur am Rande vermerkt.
Wenn Ihnen als höchste politische Repräsentantin unseres
Landes und unserer Regierung wirklich an einer Lösung des
Konfliktes in Palästina gelegen ist, dann fallen Sie der
israelischen Regierung in den Arm, deren Verteidigungsminister
Ehud Barak in seinen eigenen Worten einen “totalen Krieg
bis zum bitteren Ende“ führen will.
Diese nihilistische Sprache eines israelischen Politikers, dem
die Türen zu den politischen Schaltzentren des Westens offen
zu stehen scheinen, lässt mich schaudern, weil aus seinen
Worten der unsägliche Geist einer furchtbaren Vernichtungsideologie
aufsteigt.
Dass Israels Verteidigungsminister Ehud Barak und Aussenministerin
Tsipi Livni über die frisch angelegten Friedhöfe Gazas
auch einen Kampf um die Wählergunst des israelischen Elektorates
führen, ist eine politische Praxis, die bei den Vertretern
unseres Landes doch zumindest Ablehnung hervorrufen sollte.
Diese Kriegspolitik Israels hat sich längst von der Einsicht
des ehemaligen Premierminister des Landes, Jitzchak Rabin, verbschiedet,
von dem nachfolgendes Zitat aus dem Jahr 1993 aus Anlass des Osloer
Abkommen stammt:
"Wir sind dazu bestimmt, auf dem gleichen Boden, auf der
gleichen Erde zusammenzuleben. Es gab zu viel Blut und zu viele
Tränen. Es reicht!"
Für diese Haltung musste er am 4. November 1995 mit dem
Tod bezahlen, getötet durch die Kugeln, die ein jüdischer
Terrorist auf ihn abfeuerte; er traf ihn tödlich, als er
das "Lied des Friedens" sang.
Dreizehn Jahre später, am 4. November 2008 marschierten
israelische Soldaten, zum wiederholten Mal (!) während des
Waffenstillstandes in Gaza ein, und erschossen, verletzten und
entführten mehrere Palästinenser, darunter auch Frauen.
Israel stellte mit dieser Verletzung der von Ägypten im
Juni 2008 vermittelten Waffenruhe endgültig die Weichen für
den am 27.12.2008 ausgerufenen Krieg gegen Gaza, den man den Namen
"Gegossenes Blei" gegeben hat; ein kaum zu überbietender
und perfider Zynismus, beruft sich dieser Name doch auf ein altes
Lied, das Kinder (!) aus Anlass des jüdischen Chanukka-Festes
singen.
Der ehemalige Vorsitzende der jüdischen Gemeinschaft von
Schleswig Holstein Professor Rolf Verleger stellt aktuell und
vollkommen zu Recht die folgende Frage:
„Gibt die Tatsache, dass wir europäischen Juden Opfer
eines großen Unrechts wurden, dem jüdischen Staat vor
Gott und den Menschen das Recht, nun anderen Unrecht zu tun? Das
ist doch die Frage. Und da macht es sich Frau Merkel ein bisschen
einfach, wenn sie sagt, Israel hat immer Recht.“
Mit der pauschalen Unterstützung für Israels Kriegspolitik
hat die Bundesregierung dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland
in der Muslimischen Welt großen Schaden zugefügt und
Israel einen gewaltigen Bärendienst erwiesen, wie die Zukunft
leider zeigen wird.
Millionen von Deutschen haben staatliches Unrecht und Unterdrückung
am eigenen Leib erduldet und erlebt, auch aus diesem Grund hätte
ich von der deutschen Bundesregierung mehr politisches Fingerspitzengefühl
und Weitsicht erwartet.
Vielleicht überdenken Sie und Ihre Minister die offizielle
Haltung Deutschlands zu Israels Krieg in Gaza noch einmal.
Mit freundlichen Grüssen
Obeidullah El-Mogaddedi
31.12.2008
Was bringt uns 2009
Was bringt uns 2009: Die Wahrheiten in der Tagesschau?
31. Dezember 2008 von Wahrheiten.org | 889x gelesen | |
Geschrieben in Manipulation | 2 Kommentare | Lesezeichen
Finanzmarkt-Monarchie
Demokratische Regulierung ist ein Fremdwort in der Wirtschaftspolitik.
Dieselben »Fachleute«, die für die neoliberale
Umstrukturierung zuständig waren, basteln heute die Bankenrettungsprogramme
Von Winfried Wolf
Banker und Politiker arbeiten am ungehemmten Zocken an den Börsen
(Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Deutsche-
Die weltweite Finanzkrise zieht immer neue Kreise. In den USA ist
dafür ein Beleg der »größte Betrugsfall in
der Geschichte der Wall Street« – die Mitte Dezember
bekanntgewordene 50-Milliarden-US-Dollar-Pleite des Madoff-Fonds.
In Deutschland wird dies mit der noch im Jahr 2008 drohenden Insolvenz
der Beteiligungsgesellschaft VEM des schwäbischen Milliardärs
Adolf Merckle deutlich. Und zunehmend sind es anscheinend seriöse
Unternehmen der sogenannten Realwirtschaft, die sich in großen
spekulativen Geldgeschäften engagierten und nun verloren haben.
Wem wären bei diesem Thema auch die Österreichischen Bundesbahnen
(ÖBB) eingefallen? Dieser Staatskonzern sah sich dieser Tage
gezwungen, Rückstellungen in Höhe von 438 Millionen Euro
zur Absicherung von offensichtlich geplatzten Spekulationsgeschäften
im Bereich sogenannter Credit Default Swaps (CDS, Kreditderivate
zum Handeln mit Ausfallrisiken von Krediten, Anleihen etc. –
d. Red.) vorzunehmen. Und wo wurden diese abgewickelt? Auf den Cayman
Islands? Bei einer in Irland angesiedelten Zweckgesellschaft? Nein,
bei der Deutschen Bank in Frankfurt am Main.
Einigermaßen ruhig geworden ist es in den letzten Wochen
um die in vielen Ländern aufgelegten Bankenrettungspläne.
Warum eigentlich? Auch hier könnten sich neue Großrisiken
auftürmen. Der Hauptgewinner der US-amerikanischen Bankenkrise,
gleichzeitig der größte Profiteur der Lehman-Brothers-Pleite,
die ehemalige Investmentbank und jetzige »normale«
Bank Goldman Sachs, vermeldete am 16. Dezember erstmals rote Zahlen,
hier für das gerade abgerechnete dritte Quartal 2008. Dabei
flossen Goldman Sachs bereits zehn Milliarden US-Dollar aus dem
Bankenrettungsfonds der USA zu. Goldman Sachs könnte bald
wieder die Hand aufhalten und erneut Staatsknete in Milliardenhöhe
aus dem 700-Milliarden-US-Dollar-Fonds zur »Rettung«
der US-Finanzinstitute verlangen. Und wenn Goldman Sachs in die
roten Zahlen gerät, dann wird die Nr. 2, Morgan Stanley –
wo die Abrechnung für das dritte Quartal noch aussteht –,
auf dem Fuße folgen. Wobei auch Morgan Stanley bereits zehn
Milliarden US-Dollar aus dem US-Bankenrettungsfonds erhalten hat.
Diese Funktion jedenfalls erfüllt der US-Fonds ohne Wenn
und Aber: Real oder angeblich notleidende große Finanzinstitute
werden alimentiert. Was nicht funktioniert, ist das, was in der
Öffentlichkeit zur Rechtfertigung des Fonds kommuniziert
wird: daß auf diese Weise die allgemeine Kreditklemme gelockert
und die alimentierten Großbanken zu einer weniger restriktiven
Vergabe von Krediten an die Unternehmen bewegt würden.
In genau diesem Widerspruch bewegt sich auch der mit 480 Milliarden
Euro ausgestattete deutsche Bankenrettungsfonds, der Sonderfonds
Finanzmarktstabilisierung, kurz: Soffin. Nach einigem Zögern
stellte sich bereits ein gutes Dutzend privater und öffentlicher
Finanzinstitute an, um Steuermilliarden aufzutanken, allen voran
die private Großbank HypoRealEstate (HRE), die in öffentlichem
Eigentum befindliche BayernLB und die Autobank des VW-Konzerns
(wobei der Hauptaktionär von VW, Porsche, pikanterweise kurz
zuvor mehrere Milliarden Euro Sondergewinne durch spekulative
Geschäfte mit dem VW-Aktienkurs einfuhr). Auch im Fall Soffin
wird von einer Einbahnstraße berichtet – die alimentierten
Banken gewähren keineswegs nun großzügiger Kredite.
Vielmehr kommentiert die Financial Times Deutschland (17.12.2008):
»Tatsächlich läßt sich die Bereitstellung
einer derart gigantischen Summe (von 480 Milliarden Euro im Fall
der Soffin – W. W.) nur dann rechtfertigen, wenn auf diese
Weise die zentrale Funktion der Banken für die Volkswirtschaft
aufrechterhalten werden kann. In letzter Zeit häufen sich
allerdings (…) die Klagen (…) darüber, daß
die Finanzbranche trotz der Staatsmilliarden der Realwirtschaft
nicht ausreichend Kredite gewährt. Selbst Großkonzerne
beklagen sich darüber, daß sie bei den Banken auf taube
Ohren stoßen. Die Gefahr einer Kreditklemme, die die Milliarden
aus Berlin verhindern sollten, ist realer denn je.«
Von Plan A zu Plan B
Wie läßt sich aber erklären, daß plötzlich
Hunderte Milliarden US-Dollar und Euro (und schweizerische Franken,
britische Pound und japanische Yen) einem Sektor zur Verfügung
gestellt werden, der dann die entscheidende Gegenleistung schlicht
verweigert – und das dennoch keine Konsequenzen zeitigt?
Ganz einfach: Es waren und es sind die Banken selbst, die diese
Geldtankstellen einrichteten und die sie in einem erheblichen
Maß kontrollieren. Das soll am Beispiel der USA, Großbritanniens,
der Schweiz und Deutschlands dokumentiert werden.
Doch zunächst sollten wir uns auf die Zeit vor diesen Bankenrettungsplänen,
vor den Rufen nach dem Staat, zurückblicken. Denn bis Anfang
September 2008 kannte die weltweite Bankenwelt ja nur einen Plan
A: Der Markt regiert; der Staatseinfluß wird reduziert.
Zwar gab es dann im September 2008 die ersten großen spezifischen
Bankenrettungsprogramme – in den USA mit den Fällen
Fannie Mae und Freddie Mac und dem Versicherungsriesen AIG. Doch
es handelte sich zunächst um Projekte zur Rettung einzelner
Institute (das hatte es in Großbritannien zuvor mit der
Rettung von Northern Rock und danach in Deutschland mit der Rettung
der HRE gegeben). Und bereits Mitte September sollte auch wieder
Schluß mit dem staatlichem Eingreifen sein. Am 11. September
hieß es in der britischen Financial Times: »Für
den Staat ist es nun Zeit, sich wieder zurückzuziehen. Was
bis heute unternommen wurde, müßte ausreichen.«
Es kam die bewußt in Kauf genommene Pleite von Lehman Brothers.
Ab diesem Zeitpunkt wurde weltweit auf Plan B umgeschaltet: Fortan
garantiert der Staat in einer wachsenden Zahl von Ländern
mit vielen hundert Milliarden US-Dollar oder Euro die faulen Kredite
und Wertpapiere der Banken.
So unterschiedlich Plan B in den jeweiligen Staaten im Detail
war, er entpuppt sich doch überall als ein Bankers Plan:
Die Entscheidungen über diese Pläne wurden jeweils in
einem kleinen abgeschotteten Kreis von Personen mit engsten Beziehungen
zum Finanzkapital gefällt. Die Parlamente hatten diese Pläne
im Eilverfahren durchzuwinken.
Beispiel USA
Der Macher des US-amerikanischen Bankenrettungsprogramms war (und
ist) Finanzminister Henry (»Hank«) Paulson. Er hat
den größten Teil seines Berufslebens als Banker bei
der Investmentbank Goldman Sachs verbracht – von 1974 bis
2006. In den Jahren 1999 bis 2006 war Paulson sogar Vorsitzender
und Hauptgeschäftsführer (Chief Executive Officer, CEO)
dieser führenden US-Investmentbank. Sein Vermögen wird
auf 700 Millionen US-Dollar geschätzt. Nach Paulsons Wechsel
von Goldman Sachs in das Bush-Kabinett wechselte auch der frühere
Arbeitskollege von Paulson bei Goldman Sachs, Bob Steel, in die
Regierung. Er wurde dort Paulsons Stellvertreter und Leiter des
Fachbereichs »Inlandsfinanzen«. In seiner Amtszeit
von Juli 2006 bis März 2008 agierte das Duo Paulson/Steel
vor allem im Sinne von Plan A: Es wurde gnadenlos dereguliert.
Die Wende zeichnete sich dann im März ab, als die kleinste
Investmentbank, Bear Stearns, in die Knie ging und erstmals ein
Notenbankkredit zur Rettung – und dann zur Zwangsfusion
– eines Finanzinstituts eingesetzt wurde. Im August und
September kamen dann die zitierten Rettungsaktionen für die
Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac und die weltweit
größte Versicherung AIG. Doch warum ließ man
Lehman Brothers fallen und rettete AIG? Die Größenordnungen
allein können es kaum gewesen sein – die Lehman-Pleite
löste ein weltweites Beben aus. Just diese Frage stellte
Denis Kucinich, der demokratische Kongreßabgeordnete aus
Ohio, Anfang Oktober im »Oversight Committee«, dem
ständigen Ermittlungsausschuß des Repräsentantenhauses:
»Warum«, so fragte er nach einem Bericht im Tagesspiegel
(vom 4.11.) die geladenen Sachverständigen, »warum
entschied Finanzminister Paulson, AIG freizukaufen, aber nicht
Lehman? Waren es natürliche Ursachen, die Lehman in die Pleite
trieben, oder war es Mord?«
Drei Tatsachen wurden in dem Ausschuß deutlich: Erstens
traf sich Paulson vor der Entscheidung, Lehman fallenzulassen,
mit dem Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein zur Beratung. Zweitens
standen für Goldman Sachs bei AIG 20 Milliarden US-Dollar
auf dem Spiel. Und drittens ist Goldman Sachs bei der Lehman Pleite
der Hauptprofiteur. »Gibt es also einen Interessenskonflikt
beim Finanzminister?« So Kucinich im Ausschuß. Die
Sachverständigen stimmten zu. Es sei »ganz klar, daß
Goldman Sachs davon profitierte«, so der geladene Sachverständige
¬Luigi Gonzales, Professor für Finanzwirtschaft an der
Universität Chicago.
Als Paulson im September den auf 700 Mil¬liarden US-Dollar
ausgelegten allgemeinen Bankenrettungsplan bekanntgab, hatte er
sich erneut eng mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Goldman Sachs
und einem Dutzend Top-Bankern abgestimmt. Einen knappen Monat
später geriet der US-Bankensektor in eine neue offene Krise.
Nun beschloß das Finanzministerium eine Finanzspritze von
250 Milliarden US-Dollar für die Bankenbranche. Zur Dokumentation
des Schulterschlusses von Paulson mit den Banken traten am 16.Oktober
der Finanzminister und die Vorstands¬chefs der neun größten
US-amerikanischen Finanzinstitute mit Notenbankchef Ben Bernanke
und Sheila Blair, der Vorsitzenden der Einlagensicherungsbehörde
FDIC, vor die Medien – und leisteten gemeinsam Unterschriften
unter den entsprechenden Vertrag. Der US-Präsident blieb
außen vor. Auf die parlamentarische Ebene wird noch einzugehen
sein.
Beispiel Großbritannien
Am Montag, dem 7. Oktober, erlebte die britische Börse den
schwersten Kurssturz seit 30 Jahren. Die Bankenwerte rauschten
um 40 und 50 Prozent in den Keller. Premierminister Gordon Brown
traf sich umgehend zur Krisensitzung – mit wem? Mit dem
Kabinett? Nein, mit den Chefs der vier größten Banken.
Am Abend gab es ein weiteres Krisentreffen, an dem Schatzkanzler
(Finanzminister) Alistair Darling und erneut die vier wichtigsten
Bankenchefs teilnahmen (das Finanzministerium bezahlte eher bescheidene
245 Pfund für Tandoori-Hühnchen mit Reis). Bereits am
8. Oktober wurde ein 250 Milliarden Pfund schwerer britischer
Bankenrettungsplan vorgelegt und kurz darauf vom Parlament durchgewinkt.
Natürlich gab es eine weitreichende Vor- und eine engagierte
Zuarbeit. Ausgearbeitet wurde der britische Plan bereits Wochen
zuvor von den zwei Mitgliedern des britischen Oberhauses Paul
Myners und Shriti Vadera, die beide in ausgesprochen enger Beziehung
zur britischen Finanzwelt stehen. Myners ist zugleich Staatssekretär
für den Finanzdistrikt der britischen Metropole, Vadera ist
Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium. Der dutzendfache
Pfund-Millionär Myners stieß erst vor wenigen Wochen
zur Politik und war zuvor Top-Banker (u.a. bei der N. M. Rothschild
Bank); Vadera war 14 Jahre für die Investmentbank UBS Warburg
aktiv. Die konkrete Ausarbeitung des Bankenrettungsplans erfolgte
in der Nacht vom 8. zum 9. Oktober nach einem Treffen der genannten
Personen mit den Chefs der vier größten britischen
Banken und dem Zentralbankchef Mervyn King.
Auch wurden und werden Plan A und Plan B von ein und denselben
Personen vertreten. Vadera war beispielsweise maßgeblich
an der Privatisierung der Londoner U-Bahn beteiligt. Myners warnte
auch nach dem neuen Bankenrettungsplan vor einer »gefährlichen
Überregulierung«. In den vorausgegangenen Jahren war
die britische Regierung in Europa führend hinsichtlich des
Abbaus der Kontrollen für die Finanzwelt. Damals hieß
der Schatzkanzler Gordon Brown, der ausländisches Kapital
nach London mit der Einladung lockte, hier gebe es »nur
leichte Regulierung«. Anthony Blair wurde nach seinem Rücktritt
als Premier für den Einsatz der britischen Regierung zugunsten
des Finanzsektors mit einer Millionengage als Berater der Investmentbank
J.P. Morgan belohnt.
Beispiel Schweiz
Arbeit am schnellen Wiedereinstieg in das ungehemmte Weiterzocken
(Angela Merkel mit Josef Ackermann und dem Chef der Landesbank
Baden-Württemberg, Siegfried Jaschinski, Berlin, 14.12.2008)
Foto: AP
Die Schweiz galt bis vor wenigen Monaten als Hort der Stabilität.
Die schweizerischen Großbanken – UBS und Credit Suisse
– wurden noch Mitte Oktober als Krisengewinnler gesehen.
Die Neue Zürcher Zeitung lobte am 10. Oktober noch das Nichtstun
der Schweizer Regierung mit den Worten: »Der Bundesrat (die
Regierung) hat eisern durchgehalten wie ein Fels in der Brandung.«
Der Staat sollte außen vor bleiben. Von einem staatlichen
Hilfspaket sprach, zumindest in der Öffentlichkeit, niemand.
Dann las man am 17. Oktober urplötzlich Schlagzeilen wie
diese aus dem Börsenblatt: »Rettungspaket in der Schweiz
– Schweizer Großbanken benötigen Hilfe. Bei UBS
springt der Staat bei. Credit Suisse erhält Kapital aus dem
Nahen Osten.«
Die Lösung in der Schweiz ist besonders originell: Die Regierung
in Bern kaufte der Bank UBS faule Papiere im Wert von 68 Milliarden
Schweizer Franken ab. Gleichzeitig wurde eine sogenannte Bad Bank
gebildet, ein Institut, bei dem alle diese offensichtlich so gut
wie wertlosen Papiere liegen. Die »Bad Bank« befindet
sich zwar in staatlichem Besitz, sie entzieht sich dem formellen
Eigentümer, den Schweizer Bürgerinnen und Bürgern,
aber auf besondere Weise: Sitz dieses Instituts sind die Cayman
Islands.
Die Züricher Zeitung WoZ berichtete folgendermaßen
darüber, wie der alpenländische Bankenrettungsplan zustande
kam: »Als UBS-Präsident Peter Kurer am 12. Oktober
zur Einsicht gelangte, daß die UBS ohne Hilfe zusammenbrechen
würde, rief er einen alten Kollegen an: Eugen Haltiner, Präsident
der Eidgenössischen Bankenkommission. Und dieser vollendete
zusammen mit ein paar Eingeweihten den längst vorbereiteten
Rettungsplan für die UBS. Wer ist dieser Mann? (…)
Haltiner ist ein UBS-Mann.« Die WoZ dokumentierte im folgenden
die enge Verflechtung zwischen privaten Banken und staatlichen
Gremien, einschließlich der Bankenaufsicht, und bilanzierte:
»Haltiner ist eine typische Figur des Schweizer Finanzplatzes.
Als seine Verbundenheit mit der UBS kritisiert wurde, erwiderte
der Großbanker kühl, daß sich ›alle Akteure
auf dem Finanzplatz Schweiz kennen‹.« (WoZ vom 30.10.2008).
Beispiel Deutschland
Der 500 Milliarden Euro schwere deutsche Bankenrettungsplan wird
nach außen vor allem von Peer Steinbrück vertreten.
Auch hier stand hinter dem Finanzminister ein kleiner Kreis von
Bankern und Finanzleuten. Die Süddeutsche Zeitung (13.10.)
sprach von einem sechsköpfigen »Komitee zur Rettung
der deutschen Banken«, bestehend aus dem Bundesbank-Chef
Axel Weber, dem Präsidenten der Finanzaufsicht Bafin, Jochen
Sanio, dem Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, dem Finanzminister
Peer Steinbrück mit seinem Staatssekretär Jörg
Asmussen und dem Abteilungsleiter Wirtschaft im Kanzleramt, Jens
Weidmann. Diese Sechserbande erarbeitete seit Mitte September
einzelne Krisenpläne, u. a. den zur Rettung des Instituts
HypoRealEstate und schließlich den 500-Milliarden-Euro-Plan,
der am 13. Oktober von der Kanzlerin und dem Finanzminister vorgestellt
wurde.
Auch hier gibt es die personelle Identität zwischen Deregulierern
und Neuregulierern. Asmussen beispielsweise war als Leiter des
Referats für internationale Finanz- und Währungspolitik
im Bundesfinanzministerium maßgeblich daran beteiligt, just
jene Kreditverbriefungen (z.B. Credit Default Swaps, s.o.) zu
fördern, die heute als entscheidender Faktor der weltweiten
Finanzmarktkrise angesehen werden. Noch 2006 schrieb Asmussen,
das Bundesfinanzministerium achte darauf, »daß den
Instituten keine unnötigem Prüf- und Dokumenationspflichten
entstehen werden, wenn sie in gängige ABS-Produkte mit gutem
Rating investieren«. Just solche ABS-Produkte stehen seit
Mitte 2007 im Zentrum der Finanzkrise und werden inzwischen rund
um den Globus als überwiegend faule Kredite identifiziert.
Im Koalitionsvertrag der CDU/CSU-SPD-Regierung vom Herbst 2005
findet sich die Passage: »Zur Erleichterung der Kreditvergabe
durch die Banken werden wir auch die Regulierung der Finanzaufsicht
auf das notwendige Maß zurückführen.«
Absolutistische Strukturen
Der Ökonom Nouriel Roubini von der New York University hatte
bereits 2006 den Finanzkrach vorhergesagt. Zu den Methoden, wie
der Bankenrettungsplan in den USA durchgesetzt wurde, äußerte
er Ende September 2008: »Da sagt dieser Paulson: ›Glaubt
mir, ich werde alles richtig machen, wenn ich die absolute Kontrolle
bekomme.‹ Aber wir leben doch nicht in einer Monarchie!«
Tatsächlich ist die Handlungsweise, die in der gegenwärtigen
Krise vorherrscht, absolutistisch und autokratisch. In der Zeit
des Absolutismus wurde die Macht der Alleinherrscher von Gott
abgeleitet. Die Begründung für den modernen Absolutismus
besteht in Verweisen auf – zuvor mit der Deregulierung geschaffene
– »Sachzwänge«. Ein ergänzender auf
höhere Gewalten kann da allerdings nicht schaden. Auf die
Frage eines Kongreßabgeordneten, was passieren würde,
wenn der Bankenrettungsplan im Parlament abgelehnt werde, antwortete
Paulson: »Dann gnade uns Gott!«
Er wurde dann tatsächlich in einer ersten Abstimmung im
Kongreß abgelehnt. Gnädigerweise durfte das Parlament
nach drei Tagen ein weiteres Mal abstimmen, woraufhin der Bankers
Plan abgesegnet wurde. In Deutschland und in der Schweiz wurden
die Bankenrettungspläne in wenigen Tagen durch die Parlamente
gebracht und als Gesetz mit allen Ausführungsbestimmungen
verkündet. Dabei setzte man vielfach gültige Formalia
außer Kraft – wie dies sonst nur für Kriegs-
und Notstandszeiten vorgesehen ist. In der Schweiz wurde die UBS-Rettung
dann tatsächlich auch auf Basis des »Notverordnungsrechts«,
das für Zeiten eines Bürgerkrieges vorgesehen ist, durchgezogen.
Kreditklemme bleibt
Das offiziell entscheidende Ziel der Bankenrettungspläne,
die Lösung der »Vertrauenskrise« und die Vergabe
neuer Kredite, wird so gut wie nirgendwo erreicht. Warum sollten
die weiterhin privaten Banken, denen trotz massiver staatlicher
Hilfen praktisch keine Auflagen gemacht wurden, geschweige denn
eine reale Kontrolle durch die öffentliche Hand übernommen
wurde, auch neue Kredite vergeben, wenn sich die Geschäftsaussichten
von Tag zu Tag eintrüben? Im österreichischen Wirtschaftsblatt
(21.11.2008) hieß es nach Verabschiedung eines spezifischen,
auf 100 Milliarden Euro ausgelegten österreichischen Plans
zur »Stärkung« der dortigen Finanz¬institute
dazu: »Banken bunkern das Geld – Der Kredithahn bleibt
zu.« Das Blatt schreibt: »Seit Ausbruch der Finanzkrise
legen die Banken ihr Geld lieber zu schlechteren Konditionen bei
der Europäischen Zentralbank an, als es sich untereinander
zu borgen – eine Vertrauenskrise, die immer stärker
auch die Kreditvergabe an die Realwirtschaft beeinträchtigt.«
Die New York Times vom 25.10. berichtete über eine Konferenz
von JP-Morgan-Chase-Managern. Als diese gefragt wurden, wie sich
der 25-Milliarden-Dollar-Betrag, den die Bank aus dem Bankenrettungsfonds
erhält, auswirken würde, antwortete ein Manager, man
werde damit vor allem andere Banken aufkaufen. Das Blatt: »Es
fiel nicht ein einziges Mal ein Satz, wonach man neue Kredite
vergeben werde. Im Gegenteil. Ein Topmanager argumentierte, man
werde die harte Kreditpraxis noch verschärfen.« Aus
anderen Berichten geht hervor, daß solche Gelder für
neue Boni- und Dividendenzahlungen eingesetzt werden.
Apropos Boni. Die Schweizer Großbank UBS will auch nach
der staatlichen Rettungsaktion nicht auf üppige Bonuszahlungen
für alle mittleren und führenden Manager verzichten.
Allerdings soll das Bonussystem »komplett neu strukturiert«
und so umgestellt werden, »daß sie (die Boni –
W. W.) Gewinne und Verluste reflektieren«. Im Klartext:
Bisher bekam man Vergütungen weitgehend unabhängig davon,
ob es Gewinne oder Verluste gab.
Das gleiche Institut schaltete in den Wochen, als es durch den
schweizerischen Staat gerettet wurde, große Anzeigen, die
für den Kauf von »UBS-Ikarus-Zertifikaten« warben.
Darin heißt es: »Guten Aussichten entgegen –
aber nicht einfach so ins Blaue, sondern mit vernünftiger
Absicherung. Denn wer heute intelligent investiert, schützt
sich vor dem freien Fall.«
18.12.2008
Auf der Seite von Rechtsanwalt Lutz Schaefer
gefunden
Die richterliche Unabhängigkeit,
ein Fall für die nächste 'Offenkundigkeit'? Hier nochmal
Schmidt an Albrecht:
Sehr geehrter Herr Professor Albrecht,
vielen Dank für Ihre Mail. Ich werde Ihnen meinen Obolus
zum Erwerb dieses Hefts alsbald per Brief übersenden.
Die mit der Abhaltung des Symposions verbundenen persönlichen
Risiken sollten Sie nicht zu gering ansehen.
Bereits denkgesetzlich kann es den Rechtsstaat samt der uns verheißenen
Demokratie niemals hier gegeben haben, wenn unsere übermächtige
hohe Politik als alles bestimmende Exekutive die Judikative buchstäblich
im professionellen Würgegriff der persönlichen Abhängigkeit
bei allen Beförderungs- und Ernennungsentscheidungen von
jedem Richter gehalten hat.
Richter, die vehement und kollektiv jene ihnen ganz unbestritten
von Verfassungs wegen zustehende politische Unabhängigkeit
erst umständlich und auf Umwegen öffentlich und politisch
einfordern müssen, haben jene ganz einfach bisher nicht gehabt.
Dann können sie aber auch nicht Teil eines Rechtsstaats gewesen
sein, der ohne jene völlige richterliche Unabhängigkeit
definitionsgemäß nicht denkbar ist.
Hier liegt das viel weitergehende und wichtigere Problem unseres
Staates offen zutage.
Ohne die jeden Rechtsstaat erst begründende Unabhängigkeit
aller amtierenden Richter konnte sich hier bis zur Stunde kein
Rechtsstaat entfalten, der diesen Namen verdient.
Das aber führt automatisch zu den längst publik gewordenen
und unfassbaren rechtsstaatlichen Fehlleistungen, die als solche
zuerst aufzuarbeiten wären, ehe der politische Versuch gestartet
werden könnte, einen Rechtsstaat wie und mit welchen Leuten
neu zu etablieren.
Nur mit grundlegenden, neuen Überlegungen würde man
vielleicht neue Erfolg versprechende Lösungsansätze
finden.
Wie man jetzt nach dieser verheerenden Erfahrung von lupenreiner
uns realiter umgebender Unrechtsdiktatur einen halbwegs funktionierenden
Rechtsstaat und damit zugleich auch eine mit genügender Gewaltentrennung
ausgestattete Demokratie wieder neu aufbauen könnte, ist
ein viel weitergehendes Problem, das zuerst zu lösen wäre..
Die von allen Angehörigen der Richterschaft und den beiden
referierenden deutschen Staatsanwälten vertretene These,
unsere Justiz wäre im Großen und Ganzen leistungsfähig,
ist eine an Verlogenheit und Weltfremdheit schwerlich überbietbare
Ausgangsthese, die so nicht stehen bleiben darf, soll in unserem
Land die absehbar eintretende Katastrophe einer bereits in
den Startlöchern befindliche Militärdiktatur nach Schäubles
und Merkels Muster noch verhindert werden.
Man kann hier nicht so tun, als seien unsere Staatsinstitutionen
bei ungebremster Staatskorruption und insgesamt ruinöser
Steuerverschwendung in sehr guter demokratischer Verfassung, wenn
genau das Gegenteil richtig ist.
Ich hatte Sie bereits sehr dringend gebeten, diesen für
eine erfolgreiche Behandlung des gestellten Themas unabdingbaren
richtigen Sachverhalt nicht leichtfertig oder sogar ganz bewusst
von der interessierten Mehrheit der richterlichen Teilnehmer ausblenden
zu lassen.
Hier sehe ich Ihre Hauptverantwortung als wissenschaftlicher
Leiter des Symposions.
Natürlich sind Sie auch hessischer Landesbeamter wie mein
erster
Bevollmächtigter in dem anno 1985 gegen mich laufenden Berufsentzugsverfahren.
Ich hatte ihn als persönlich bekannten Hochschullehrer in
gemeinsam erlebter Zeit aus Marburger Studententagen als den Bevollmächtigten
meines Vertrauens ausgewählt.
Als ich ihn drängte, in seinen Schriftsätzen die für
jeden zu meinen Lasten ersichtlichen Prozessbetrügereien
der Justizverwaltung von RLP deutlicher beim Namen zu nennen,
entgegnete er: "Ich weiß genau so gut wie Sie,
dass diese Justiz eine verbrecherische Institution ist. Im Gegensatz
zu Ihnen kann ich dies als hessischer Landesbeamter aber nicht
in meinen Schriftsätzen offen sagen.
Mich und meine Pensionsansprüche wird dieses verbrecherische
Justizsystem aber noch überdauern. Deshalb werde ich Ihre
Angriffe gegen die Ihnen widerfahrenen Rechtsbrüche nicht
wörtlich oder auch nur der Sache nach wiederholen!"
Vielleicht behält er im Ergebnis - Anfang der 70 Jahre stehend
- nicht ganz Recht, wenn die zuletzt von der FED angelegte Hyperinflation
uns Bürger in nächster Zeit ereilt und damit das
Ende dieses Unrechtsstaates mit seiner durch und durch
kriminellen Politikergarde eingeläutet würde.
Aber kann ein Mann der Wissenschaft wie Sie, der ja längst
auf dem Gebiet des Straf- und Strafprozessrechts das bereits sichtbar
eingetretene rechtsstaatliche Ende der Fahnenstange bei unserer
Strafjustiz klar erkannt hat, die Augen vor dem weitgehenden,
ja grundlegenden und damit auch kriminellen Versagen unserer Justiz
samt der gesamten Politikergarde verschließen?
Diese grundlegende Fragestellung wird unser Symposion nicht
mehr loslassen.
Dafür wird Sorge getragen.
Vielleicht bringt ja die angedeutete politische Entwicklung jene
überfällige Steinlawine eines alles in allem absehbaren
totalen Systemzusammenbruchs schneller zum Rutschen, als die für
die nahe Zukunft angedachten weiteren Symposien Ende des folgenden
Jahres.
Aber ohne Mut kann man die hier anstehenden Fragestellungen nicht
zu einer fachlich korrekten Lösung zu unserer aller Nutzen
zuführen.
Was denken Sie darüber?
Mit freundlichen Grüßen Ihr Friedrich Schmidt
25.11.2008
Ein Staat ohne Legitimation
Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider
Rechtsstaat verloren:
Nach einem halben Jahrhundert europäischer Integration hat
Deutschland gänzlich andere politische Strukturen, als sie
das Grundgesetz verfaßt hat. Die Republik ist keine Demokratie
im freiheitlichen Sinne mehr. Sie ist kein Rechtsstaat mehr, in
dem durch Gewaltenteilung und Rechtsschutz die Grundrechte gesichert
sind. Sie ist kein Sozialstaat mehr, sondern unselbstständiger
Teil einer Region des globalen Kapitalismus. Sie ist auch kein
Bundesstaat mehr, weil Bund und Länder ihre existenzielle
Staatlichkeit eingebüßt haben. Die Strukturprinzipien
des Grundgesetzes, welche die Integration in die Europäische
Union nach dessen Artikel 23 Absatz 1 respektieren muß,
sind entwertet. In einer solchen Union darf Deutschland nach seinem
Grundgesetz nicht Mitglied sein. Noch hat die BRD nicht ratifiziert,
das BVerf.ger. hat dem Bundespräsidenten die Unterschrift
verboten.
Freiheit verloren, Demokratie abgeschafft:
Demokratie ist die politische Form der allgemeinen Freiheit. Die
Gesetze müssen der Wille aller Bürger sein.
Wenn sie nicht das Volk unmittelbar durch Abstimmungen beschließt,
müssen sie im Parlament (eingebettet in den öffentlichen
Diskurs) beraten und beschlossen werden. Die meisten Rechtssätze,
die in Deutschland gelten, sind aber von den exekutiven Organen
der Union als Richtlinien und Verordnungen beschlossen worden,
insbesondere im Wirtschaftsrecht. Das Europäische Parlament
hat nur begrenzten Einfluss auf diese Rechtsetzung, vor allem
aber ist es kein wirkliches Parlament, das die demokratische Legitimation
auch nur stärken könnte. Das Stimmgewicht seiner Wähler
weicht krass voneinander ab.
Die Rechtsetzung der Union kann nicht von den nationalen Parlamenten
verantwortet werden, um dem demokratischen Prinzip zu genügen;
denn deren Abgeordnete können die Unionspolitik schlechterdings
nicht voraussehen.
Das demokratische Defizit der Rechtsetzung der Union ist nicht
behebbar.
Zentralistische Despotie:
Die Union hat, wie alle zentralistischen Bürokratien, ihre
Befugnisse auf alle wirtschaftlich wichtigen Bereiche ausgedehnt,
vielfach entgegen dem Text der Verträge. Das ist vor allem
das Werk der Kommission und des Europäischen Gerichtshofs,
welche die Verträge nicht etwa eng, wie es das Subsidiaritätsprinzip
gebietet, handhaben, sondern denkbar weit, oft ohne Rücksicht
auf den Wortlaut, aber im Interesse der Integration. Verschiedentlich
haben die Mitgliedsstaaten, die "Herren der Verträge",
Texte nachgereicht, um den "gemeinschaftlichen Besitzstand"
zu festigen.
Sozialprinzip aufgegeben:
Die Judikatur der unmittelbaren Anwendbarkeit der Grund- oder
Marktfreiheiten hat die an sich völkerrechtlichen Pflichten
der Mitgliedsstaaten zu subjektiven Rechten der Unternehmen gewandelt,
gewissermaßen zu Grundrechten. Das hat die Gemeinschaft
der Sache nach schon 1963 zum Staat gemacht, ein Staat freilich
ohne legitimierendes Staatsvolk. Die Mitgliedsstaaten haben sich
gegen diesen Umsturz nicht gewehrt, auch nicht deren Gerichte.
Seither ist der mächtigste politische Akteur der Europäische
Gerichtshof. Sein Leitbegriff ist das Gemeinschaftsinteresse.
Die Mitgliedsstaaten können ihre Interessen nur behaupten,
wenn der Gerichtshof diese als zwingend anerkennt. Das tut er
fast nie. Diese Judikatur hat die weitreichende Deregulierung
erzwungen, auch der Daseinsvorsorge (Energie usw.). Der Wettbewerb
soll Effizienz und Wohlstand steigern, wird aber von der Kommission
ohne rechtsstaatsgemäßen Maßstab, meist im Kapitalinteresse
administriert. Marktmächtige Oligopole sollen
weltweit wettbewerbsfähig sein. Das Sozialprinzip hat keine
Entfaltungschance mehr. Die Gerechtigkeit soll ausgerechnet der
Markt herstellen - ohne soziale Ordnung ein globales Ausbeutungsszenario.
Erzwungene, vertragswidrige "Gemeinsamkeit"
auf tiefstem Niveau:
Das Herkunftslandprinzip, vom Gerichtshof entgegen dem Vertrag
entwickelt, ist ein wesentlicher Hebel der Entdemokratisierung
und Entmachtung der Völker. Die Gesetze aller Mitgliedsstaaten
entfalten in allen Mitgliedsstaaten Geltung und Wirkung, im Lebensmittelrecht,
im Arbeitsrecht, im Gesellschaftsrecht usw. Die Völker können
ihre Politik nicht mehr durchsetzen, vielmehr müssen sie
ihre Standards nach unten anpassen, um die Wettbewerbsfähigkeit
zu wahren.
Die Handhabung der Niederlassungsfreiheit etwa macht es möglich,
der deutschen Unternehmensmitbestimmung auszuweichen.
Der Gerichtshof hat die ausschließliche Zuständigkeit
der Gemeinschaft dekretiert, Abkommen mit dritten Staaten über
den Handel mit Waren undDienstleistungen zu schließen. Nach
dem Vertrag sollte die Gemeinschaft lediglich "einheitliche
Grundsätze" der "gemeinsamen Handelspolitik"
gestalten. Die Folgen sind verheerend. Handelspolitik kann nicht
allein dem Freihandel oder allein der Protektion verpflichtet
sein. Sie muß der Lage einer Volkswirtschaft gerecht werden.
Liebedienerei gegenüber dem "Kapital": Die Zuständigkeitspolitik der Union macht die Völker
gegenüber der Globalisierung wehrlos. Hinzu kommt die grenzenlose
Kapitalverkehrsfreiheit, welche seit 1994 gilt. Sie ermöglicht
im Verbund mit den Verträgen der Welthandelsordnung den
rücksichtslosen Standortwechsel der Unternehmen in Billiglohnregionen
und damit den Verlust von Arbeitsplätzen und des erwirtschafteten
Kapitals, das woanders investiert wird.
BRD als Superzahlmeister:
Die wettbewerbsverzerrende Währungsunion nimmt zudem den
Euroländern die Hoheit über die Auf- oder Abwertung
ihres Geldes, durch welche sie sich leistungsgerecht
am Binnen- und am Weltmarkt behaupten könnten. Im Übrigen
leistet Deutschland erheblichen finanziellen Transfer in die Euroinflationsländer,
denen wiederum durch die notwendig undifferenzierte Währungspolitik
der Europäischen Zentralbank die Wettbewerbsfähigkeit
verloren geht.
Undemokratische "Richter" entscheiden willkürlich:
Die Gewaltenteilung, welche gegen die übermäßige
Machtentfaltung der Exekutive gerichtet ist, ist im Unionsstaat
nicht verfaßt, wenngleich der Vielheit der Mitgliedsstaaten
gewisse machthemmende Wirkungen nicht abgesprochen werden können.
Die eigentliche Macht haben außer den Staats- und Regierungschefs
die Kommission und der Gerichtshof, beide ohne demokratische Legitimation.
Im Gerichtshof judizieren Richter, von denen allenfalls einer
eine mehr als schmale
Legitimation aus seinem Land hat. Diese mächtigen und hoch
bezahlten Richter werden ausgerechnet im Einvernehmen der Regierungen
ernannt, auch nur für sechs Jahre, aber mit der Möglichkeit
der Wiederernennung. Das schafft keine Unabhängigkeit. Einen
größeren Tort kann man dem Rechtsstaat kaum antun,
zumal diese Richter alle rechtlichen Grundsatzfragen für
etwa 500 Millionen Menschen entscheiden. Der Grundrechteschutz
leidet schwere Not, seitdem die Gemeinschaftsordnung unser Leben
weitestgehend bestimmt. Seit seinem Bestehen hat der Gerichtshof,
der, gedrängt vom Bundesverfassungsgericht, die Grundrechteverantwortung
an sich gezogen hat, nicht ein einziges Mal einen Rechtssatz der
Gemeinschaft als grundrechtswidrig erkannt.
Oktroyierte "Verfassung" ohne ein Volk:
Der Verfassungsvertrag, der in Frankreich und in den Niederlanden
gescheitert ist, den die Bundeskanzlerin als Ratspräsidentin
aber wieder beleben will, hat den Wechsel der Union von der völkerrechtlichen
Organisation, dem Staatenverbund, zum Bundesstaat mit fast allen
existenziellen Staatsbefugnissen auch textlich vollzogen. Er benutzt
die Sprache des Staatsrechts, nicht mehr die des Völkerrechts.
Freilich wird die demokratische Legitimation, die nur ein existenzieller
Staat, nämlich ein Staatsvolk,
einer solchen Staatsgewalt geben könnte, nicht gestärkt,
weil es das Volk "Europas" nicht gibt. Ohne Referenden
aller beteiligten Völker kann ein europäisches Volk
nicht entstehen. Diese Referenden aber fürchtet die "Elite"
der Parteipolitiker, welche die
Union führt, mehr denn je. Der Vertrag hat die Kompetenz-Kompetenzen
der Union noch über die geltenden Generalklauseln hinaus
ausgeweitet. Die Staats- und Regierungschefs können gar im
vereinfachten Änderungsverfahren durch Europäischen
Beschluß die Verfassung der "internen Politikbereiche"
ganz oder zum Teil ändern, ohne daß der Bundestag und
der Bundesrat zustimmen müßten. Betroffen wären
die gesamte Wirtschafts-, Währungs- und Sozialpolitik, aber
auch der "Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts".
Das ist der Versuch eines neuen Ermächtigungsgesetzes.
Todesschuß und Todesstrafe eingeführt: Daß der Vertrag "in Kriegszeiten oder bei
unmittelbarer Kriegsgefahr", aber auch, um "einen Aufruhr
oder einen Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen",
die Todesstrafe wieder ermöglicht, ist kaum bekannt. Sonst
hätten unsere Abgeordneten sicher nicht mit Begeisterung
zugestimmt.
Wer das Recht verteidigen will, muß aus der Union
ausscheiden. Das gäbe die Chance, durch neue Vereinbarungen
eine Rechtsgemeinschaft zu begründen, ein europäisches
Europa.
30.10.2008
Wie Wahr gesprochen
NS: Kommt von einer jungen Lehrerin in Oberösterreich!
ENDLICH EINMAL DAS RICHTIGE!!!!!!
Liebe verantwortliche Landes- und Bezirksschulräte
und Politiker,
liebe Ausländer!
Wenn wir nicht mehr 'Grüß Gott' sagen dürfen,
gibt es nur eine Alternative:
Ihr habt das RECHT, Österreich zu verlassen, wenn es euch
nicht passt!
Schön langsam sollten auch wir in Österreich wach werden!
Zu Schulbeginn wurden in Linzer Schulen, die Kinder von ihren
Klassenvorständen informiert, wie man sich in der Gesellschaft
zu verhalten hätte. Grüßen, Bitte und Danke sagen,
einfach höflich und freundlich sein.
Weiters wurde ihnen aber auch mitgeteilt, dass das uns in Oberösterreich
vertraute 'Grüß Gott' nicht mehr verwendet werden darf,
da dass die muslimischen Mitschüler "beleidigen"
könnte.
Dazu kann man als Otto Normalbürger eigentlich nichts mehr
anfügen und nur mehr den Kopf schütteln. Ich kann's
gar nicht glauben. Ist aber wahr.
Ihr könnt Euch gerne in Linz in den Volksschulen erkundigen.
EINWANDERER UND NICHT DIE ÖSTERREICHER bzw. DEUTSCHEN
SOLLEN SICH ANPASSEN!
Ich bin es leid, zu erleben, wie diese Nation sich Gedanken macht
darüber, ob wir irgendein Individuum oder seine Kultur beleidigen
könnten.
Die Mehrheit der Österreicher steht patriotisch zu unserem
Land. Aber immer und überall hört man Stimmen 'politisch
korrekter' Kreise, die befürchten, unser Patriotismus könnte
andere beleidigen.
Es gibt ein paar Dinge, die sich Neuankömmlinge, und offenbar
auch hier Geborene, unbedingt hinter die Ohren schreiben sollten.
Die Idee von Österreich als multikultureller Gemeinschaft
hat bisher nur eine ziemliche Verwässerung unserer Souveränität
und unserer nationalen Identität geführt.
Als Österreicher haben wir unsere eigene Kultur, unsere
eigene Gesellschaftsordnung, unsere eigene Sprache und unseren
eigenen Lebensstil. Diese Kultur hat sich während Jahrhunderten
entwickelt aus Kämpfen, Versuchen und Siegen von Millionen
Männern und Frauen, die Freiheit suchten.
Wir sprechen hier Deutsch, nicht Türkisch, Englisch, Spanisch,
Libanesisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, oder irgend
eine andere Sprache.
Wenn Sie also Teil unserer Gesellschaft werden wollen, dann lernen
Sie gefälligst die Sprache!
'Im Namen Gottes' ist unser nationales Motto.
Das ist nicht irgendein politischer Slogan irgendwelcher rechten
Parteien. Wir haben dieses Motto angenommen, weil christliche
Männer und Frauen diesen Staat nach christlichen Prinzipien
gegründet und entwickelt haben.
Es ist also auch nicht abwegig, dies an den Wänden unserer
Schulen mit einem Kreuz zu manifestieren.
Wenn Sie sich durch Gott beleidigt fühlen, dann schlage ich
vor, Sie wählen einen anderen Ort auf der Welt als Ihren
neuen Wohnsitz, denn Gott ist nun mal Teil unserer Kultur.
Wenn Sie das Kreuz in der Schule empört, oder wenn Ihnen
der christliche Glaube nicht gefällt, dann sollten Sie ernsthaft
erwägen, in einen anderen Teil dieses Planeten zu ziehen,
er ist groß genug.
Wir sind hier glücklich und zufrieden mit unserer Kultur
und haben nicht den geringsten Wunsch, uns groß zu verändern;
und es ist uns auch völlig egal, wie die Dinge dort liefen,
wo Sie herkamen.
Dies ist UNSER STAAT, UNSER LAND, und UNSERE LEBENSART, und wir
gönnen Ihnen gerne jede Möglichkeit, dies alles und
unseren Wohlstand mit uns zu genießen.
Aber wenn Sie nichts anderes tun als reklamieren, stöhnen
und schimpfen über unsere Fahne, unser Gelöbnis, unser
nationales Motto oder unseren Lebensstil, dann möchte ich
Sie ganz dringend ermutigen, von einer anderen, großartigen
österreichischen Freiheit Gebrauch zu machen, nämlich
vom
'RECHT UNS ZU VERLASSEN, WENN ES IHNEN NICHT PASST!'
Wenn Sie hier nicht glücklich sind, so wie es ist, dann
hauen Sie ab!
Wir haben Sie nicht gezwungen, herzukommen. Sie haben uns darum
gebeten, hier bleiben zu dürfen.
Also akzeptieren Sie gefälligst das Land, das SIE akzeptiert
hat.
Eigentlich ganz einfach, wenn Sie darüber nachdenken, oder?
Wenn wir dieses Schreiben an unsere Freunde (und Feinde) weiterleiten,
dann werden es früher oder später auch die Reklamierer
in die Finger bekommen.
Versuchen könnte man's wenigstens.
Egal, wie oft Ihr es empfangt... sendet es einfach weiter an
alle, die Ihr kennt!
19.10.2008
Veröffentlicht auf NET NEWS GLOBAL
aber nur für kurze Zeit von (Linkezeitung.de)
OFFENER BRIEF AN FRAU MERKEL
von Ulrike Kölver , 19.10.2008 - bisherige Aufrufe: 182
Sehr geehrte Frau Merkel,
die Summen zur Rettung der Banken werden von Tag zu Tag astronomischer
– das schon lange verspielte Vertrauen lässt sich so
aber offensichtlich nicht zurückgewinnen.
Wo kommt der Milliardenregen eigentlich auf einmal her?
Wir, die Öffentlichkeit, bekamen doch seit Jahren von den
Regierungen nur zu hören, wir „müssten den Gürtel
enger schnallen“, der verarmte Staat müsse Haushaltslöcher
stopfen, darum das Volksvermögen verscherbeln, beim öffentlichen
Dienst drastisch Kosten senken und könne nicht einmal mehr
so bescheidene Summen wie die zur Unterstützung des Transports
von Blinden und sonst Behinderten erübrigen (so z.B. in Berlin).
Wo also nimmt plötzlich der Staat all diese phantastischen
Summen her? Klar ist, dass Sie auch jetzt wieder die Masse der
Bürger, die durch Ihre Politik und die Ihrer Vorgänger
bereits seit Jahren zugunsten unersättlicher Groß-Hasardeure
ausgeplündert worden sind, die Zeche zahlen lassen wollen,
die Sie uns eingebrockt haben. Jetzt, in der vorhersehbaren „Krise“,
in geradezu atemberaubendem Ausmaß. Sie werfen mit Geld
um sich, das Ihnen nicht gehört und das der Staat bis vor
einigen Tagen angeblich oder wirklich gar nicht hatte. Kein Wunder,
dass das kein Vertrauen schafft – schon gar nicht bei den
zockenden Banken.
Nun plötzlich teilen Sie auch öffentliche Schelte an
die Banken aus - fraglos verdient.
Die Schuld jedoch liegt in erster Linie bei I h n e n selbst,
Frau Merkel. S i e haben in Deutschland die volle Verantwortung,
in der EU eine gravierende Teilverantwortung für die angerichteten
Schäden und daher auch eine erhebliche weltweite Verantwortung
und Schuld. Abschiebung dieser Verantwortung steht Ihnen nicht
zu, Frau Merkel! S i e haben sich zusammen mit Ihren Kabinettskollegen
stets zum willigen Erfüllungsgehilfen der – zweifelhaften
- Interessen der USA gemacht, S i e haben mit deutscher Musterknabenmentalität
in der EU stets die für die Allgemeinheit schädlichsten
Varianten jedes Politikfeldes im Interesse einer kleinen Schicht
maßloser Profiteure vorangetrieben.
Und Sie können keinesfalls sagen, Sie hätten es nicht
gewusst: es gab in all den Jahren genug (und gibt immer mehr)
fachkundige Stimmen, die eine Abkehr von Ihrer (und Ihrer Vorgänger
Kohl und Schröder) halsbrecherischen Politik fordern und
reelle gangbare Alternativen immer wieder aufgezeigt haben. Sie
haben stattdessen stets weiter skrupellos den „Bock zum
Gärtner“ gemacht: Beratung durch Lobbyisten, die inzwischen
gewohnt sind, unter jeder Bundesregierung so ziemlich alles zu
bekommen, was sie haben wollen, u.a. eine Medienkonzentration,
die faktisch die Pressefreiheit zum Erliegen gebracht hat. Sie
haben Praktiken zum Standard werden lassen, die man herkömmlich
mit Recht als Formen von Korruption zu betrachten pflegte.
Aber selbst wenn Sie – wegen selbstgewählter einseitiger
Beratung durch hochkarätige Lobbyisten nicht gewusst haben
sollten, wie schädlich die Politik ist, die Sie da (zusammen
mit Ihren gleichermaßen verstockten SPD-Kollegen) leichtfertig
immer weiter auf die Spitze treiben, so gilt für den Chef-Amtsträger
mindestens das, was für jeden Bürger gilt: Unwissenheit
schützt vor Strafe nicht.
Wir fordern deshalb, dass Sie selbst, Frau Merkel, an allererster
Stelle die angemessenen Konsequenzen aus Ihrem anhaltenden politischen
Versagen ziehen.
Wir schlagen Ihnen einige Maßnahmen zur Schadensbegrenzung
vor:
1) sorgen Sie umgehend dafür, in Deutschland und mit Ihrem
Einfluss in der EU, dass die Mega-Profiteure persönlich belangt
und zur Kasse gebeten werden. Ein Tropfen auf den heißen
Stein nur, dürfte aber vertrauensbildender wirken als „Ihre“
Papiermilliarden, an die niemand mehr glaubt.
2) treten S i e sodann von dem Amt, dem Sie eindeutig nicht gewachsen
sind, zurück. Stellen Sie sich der Fahndung wegen Verdacht
auf Veruntreuung von öffentlichem und privatem Eigentum.
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Vorgänger Kohl und Schröder
ebenfalls belangt werden.
3) verzichten Sie auf Pensionsansprüche bis auf einen Betrag
in Höhe von „Hartz IV“. (Die Millionen Bürger,
die durch Ihre und Ihrer Vorgänger Politik in Arbeitslosigkeit
und Lohnverlust gedrückt worden sind, könnten Sie beraten,
wie man damit nicht über die Runden kommt).
Ihr Verzicht wäre natürlich wirtschaftlich völlig
bedeutungslos: er könnte aber ein Symbol für Abkehr
von Polit-Zockerei werden.
Sie haben für Ihr Amt den Eid geleistet, vom Volk Schaden
abzuwenden. Diesen Eid haben Sie ganz klar gebrochen. Die genannten
Maßnahmen können das nicht wieder gutmachen. Sie könnten
aber wenigstens ansatzweise eine Abkehr von Willkür und Kumpanei
mit Lobbyisten-Beutegemeinschaften andeuten und so etwas vom im
Volk verloren gegangenen Vertrauen zurück gewinnen.
Letzte Aktualisierung ( 19.10.2008 )
13.10.2008
Radio Utopie
HOCHVERRAT AM DEUTSCHEN STAAT: Merkel gibt Banken 400 Mrd Euro
Autor: Daniel Neun • 12. Oktober 2008
Bundesregierung aus SPD, CDU, CSU beschliesst den Ausverkauf der
Bundesrepublik an das Kapital
Washington, Paris, Berlin: Das Vertrauen der Banken in ihren deutschen
Staat ist wieder hergestellt. Die Sondersendung auf Sat 1 über
die erpresste Sozialhilfe für Bankrotteure in Höhe eines
Staatshaushaltes wird niemals kommen. Wieder werden die Hammel vor
der Glotze sitzen und sich regungslos von den durch anonyme Syndikate
kontrollierten Fernsehsendern alles ganz plausibel erklären
lassen und danach immer noch denken in einer Demokratie zu leben.
Es ist alles gut. Regen Sie sich doch nicht auf. Ihr Staat ist eine
Hure des Kapitalismus und existiert gar nicht.
Zeit, einkaufen zu gehen.
Heute Abend wird Kanzlerin Merkel bekannt geben, dass Banken und
“Kapitalgesellschaften” die einzigen Gesellschaften
sind die etwas zählen in unserer Gesellschaft, weil sie nämlich
unser Geld zählen.
Die US-Presse meldet 100 Milliarden Euro Steuergelder an direktem
Tribut für die Banken. Es heisst, es würden allerdings
insgesamt “mehr als 400 Milliarden Dollar”. Man bezieht
sich auf eine Meldung des “Handelsblattes”. Dort heisst
es dann, in Form von Garantien und direkten Subventionen könnten
es auch 400 Milliarden Euro werden.
Ist ja auch nicht weiter wichtig. Die paar zehntausend Kindergärten,
Hunderte Universiäten auf Jahre hinaus kostenlos, Konjunkturprogramme
für Millionen von Menschen, ach, 400.000.000 mal eintausend
Euro, vierhundert Millionen X 1000 Euro, das ist doch nicht zum
Verrückt werden.
Nein… Das reicht in Deutschland noch nicht einmal eine Partei,
die so etwas, macht politisch zu vernichten. Um wieviel wollen wir
wetten?
Aber, Moment mal, um was wollen wir eigentlich wetten? Haben Sie
denn irgendetwas, was Ihnen überhaupt noch irgendetwas wert
ist?
Haben Sie noch irgendetwas, was sie noch nicht mit Haut und Haaren
verkauft haben, zum Beispiel ihre Kinder, die bis an ihr Lebensende
für dieses Verbrechen werden zahlen müssen weil Sie sie
verkauft haben wie ein Stück Dreck, wie ein Nichts, verkauft
wie ein Haderlump und ewiger Feigling vor dem Herrn?
Also: um was wollen wir wetten?
UM WAS WOLLEN WIR NOCH WETTEN…?
(…)
08.10.08 Biedermann und die Bundesregierung Der Gesetzentwurf der
Bundesregierung zur “Änderung” der perpetuierten
Verfassung Grundgesetz ist ein faschistisches Handbuch zum Militärputsch
07.10.08 Der finanzielle Reichstagsbrand: Chronologie eines kalten
Staatsstreichs durch eine inszenierte Krise Der Paulson Plan des
US-Finanzministers soll die globalisierten Banken zu staatlichen
Institutionen machen und eine Neue Weltordnung installieren. Funktionieren
kann dies nur, wenn der Systemwechsel zu Diktatur und Staatskapitalismus
auch in Deutschland erzwungen werden kann.
06.09.08 Das Schwarz-Rote Loch: Die Republik wird verkauft
04.10.2008
Von Politik Global
Demokratie und “Demokratie“
Fast jeder tönt im Brustton der Überzeugung: “Ja,
aber WIR in Deutschland haben doch eine Demokratie“. So
zumindest lernt man es in der Schule – und die Medien unterstützen
die Mär von der Demokratie, die in Wirklichkeit nur eine
“Demokratie“ ist.
Was zeichnet den eine Demokratie überhaupt aus? Eine Demokratie
sollte unterschiedlichen Meinungen und Standpunkten Rechnung tragen,
so es sie denn gibt. Aber alleine diese Aussage geht schon am
eigentlichen Ziel vorbei !!! Demokratie hat etwas mit Herrschaft
zu tun – der zu Folge das Volk der Souverän sei.
Dem zu Folge wären die Repräsentanten des Volkes weisungsgebunden
an die Entscheidungen des Volkes. Den Forderungen Machiavellis
trug ja in Deutschland die Merkel sogleich Rechnung: „unerwünschte
und unangenehme Entscheidungen gleich zu Beginn der Regierungszeit
durchsetzen – denn bis zum Ende der Amtszeit hat das einfältige
Volk das Unangenehme wieder vergessen“. So – und WER
von EUCH denkt heute noch an die Erhöhung der Mehrwertsteuer
von 16 auf 19% ??? War den die Erhöhung der MwSt der Wille
des Souveräns, d.h. des Volkes ? Was, wie bitte, SIE wollten
die MehrwertSteuer-Erhöhung ???
In der Schule lernen die künftigen “mündigen“
Staatsbürger: „die Bundesrepublik Deutschland ist eine
repräsentative Demokratie.“ Repräsentativ ? Soll
das bedeuten, daß ein anderer für mich denken soll,
ein anderer für mich entscheiden soll, daß mir eine
eigene Meinung verboten ist – ich mich in das zu fügen
habe, was andere für mich beschließen ?
Jeder hat die Möglichkeit in Parteien einzutreten und “sein“
Wissen und “seine Meinung“ in den Meinungsbildungsprozeß
der Partei einzubringen. Dieses Märchen wird jedenfalls verbreitet
– aber es ist nicht nur ein Märchen, es ist eine faustdicke
Lüge !!! Die Parteimitglieder haben NICHTS zu sagen, nur
meinungslose Opportunisten, erpreßbare und karrieregeile
und gewissenlose Jasager, die ihre eigene Großmutter verkaufen
würden, machen in den Parteien Karriere und dürfen in
den Dunstkreis der aus den USA, England oder Israel ernannten
Politiker kommen.
Das Volk ist dumm – es ist manipulierbar !
Was wurde doch in Deutschland gejubelt, als die Ukraine „frei“
wurde, als die orangene “Revolution“ einen “freiheitlichen“
Präsidenten namens Juschtschenko an die Macht brachte. Die
Neuwahlen wurden durch sogenannte ’exit-polls’ mittels
der Westmedien erzwungen – allerdings wurde diesen ’exit-polls’
blind geglaubt und den Stimmzetteln nicht. Begleitet wurde die
erzwungene Neuwahl vom gesamten Prozedere von Gene Sharp’s
Albert Einstein Institution, einer Unterorganisation des NED (National
Endowment for Democracy) unter der CIA. Kurz gesagt, die CIA führte
die Neuwahl in der Ukraine durch, die Wähler der “Orangenen“
erhielten für das Wählen der “Oppositionskandidaten“
Juschtschenko und Timoschenko je 500 US $ zu einem Zeitpunkt,
als die lokale Währung Hrivna (??????) ( 1 Hr. = 3 DM / Monatsgehalt
einer Fachärztin betrug damals im Krankenhaus in ???????
DM 45,-- /Monat). Es war also lukrativ für die Ukrainer die
Opposition zu “wählen“, wobei kaum jemand wußte,
wer eigentlich hinter den Protesten auf dem Majdanek in Kiew stand.
Damals waren die von Gene Sharp vom AEI ausgearbeiteten Methoden
eines gewaltfreien Putsches noch nicht allgemein bekannt. Inzwischen
hat jedoch Politik Global die Praktiken der Albert Einstein Institution
(AEI) von Gene Sharp öffentlich gemacht und publiziert.
Weiter im Beispiel der Ukraine: Bei den letzten Parlamentswahlen
zogen ebenfalls Jugendliche mit orangenen Transparenten durch
die Straßen der Städte. Allerdings wurden ihnen die
Transparente geliefert und für die Protestmärsche mit
diesen Transparenten erhielten die Demonstranten (ebenso wie in
Georgien) 50 Dollar pro Demonstrationstag – was für
ein Land mit niedrigsten Löhnen und hoher Arbeitslosigkeit
ein exzellenter Verdienst ist. Real hat Juschtschenko –
der Kandidat für die USA – jedoch laut Umfrage nur
noch eine Zustimmung von 4,7% - aber er ist immer noch Präsident
des Landes. Die Ehefrau des Präsidenten, Kataryna Juschtschenki
hatte in den USA im Treasury unter Lynne Cheney und Kristol gearbeitet,
einer Gruppierung der schlimmsten Neocons in den USA – direkt
in Verbindung mit den Verbrechern Henry Kissinger und Zbigniew
Brzezinski.
Dergleichen geschieht jedoch nicht nur in der Ukraine oder Georgien
oder auch in ex-Jugoslawien mit der Bewegung Otpor, oder in all
den Ländern, in denen die Politik zu Gunsten des zionistischen
anglo-amerikansischen Finanz- und Macht-Kartells durchgesetzt
werden soll.
Das bezieht sich nicht nur auf die Länder der ehemaligen
Sowjetunion, sondern auf alle Länder, die noch nicht unter
der der totalen Diktatur der “Eine-Welt-Regierung“
stehen. Kürzlich erfolgte Unterwerfungen beziehen sich auf
Länder wie: Deutschland (Merkel), Frankreich (Sarkozy), Italien
(Berlusconi) und eine Reihe der Baltischen Jungrepubliken (deren
jetzige Staatschefs aus den USA herüberkamen) oder auch wie
in südamerikanischen Republiken – dort aber nicht immer
ganz gewaltfrei. Diese gleichen umstürzlerischen und die
Bevölkerung versklavenden Methoden werden jedoch –
abgesehen von reinen plumpen Wahlfälschungen mittels der
Diebold-Wahlcomputer – auch in den USA selbst angewandt.
Das Beispiel der Massenbeeinflussung in den USA
Die USA “demokratisieren“ bis dahin frei gewesenen
Länder, errichten eine “Demokratie“ über
Methoden der Massenbeeinflussung und Gehirnwäsche, so wie
dies von Walter Lippman von der Inquiery und später vom CFR
(Council on Foreign Relations mit Hilfe des Tavistok Institutes)
propagiert und dann auch in der Praxis durchgesetzt wurde. Dahinter
stehen die finanziell machtvollsten und diabolischsten Freimaurerer.
Finanziell machtvoll ? Grundsätzlich einmal: seit die Menschheit
nicht mehr alle Lebensmittel selbst anbaut, Dinge des Lebensbedarfs
nicht mehr selbst schafft, sondern auf Teilbereiche spezialisiert
ist, ist Geld das Tauschmittel für diese spezialisierten
Tätigkeiten geworden. Geld ist ein Sinnbild für Arbeit
geworden – jedoch wurde diese Beziehung zwischen Arbeit
und Geld mit dem Zinssystem zerstört und wir leben jetzt
in einer Zeit der totalen Perversion und Überbewertung schneller
Profits durch Spekulation. Wie sonst wäre es möglich,
daß die Bush-Junta zum Wohl der Bank-Spekulanten 700 Milliarden
als bail-out für die Gier der Banken zur Verfügung stellt,
die geradewegs in die Taschen der bereits Ultrareichen wie die
Rothschilds mit ihren überall päsenten Bankbeteiligungen
wandert – die Zeche zahlt wie immer der arme Steuerzahler,
der die 700 Milliarden dann bezahlen darf. Es ist also nur eine
Umschichtung von arm zu reich.
Dieses Machtsystem, Macht durch Anhäufung unvorstellbarer
Geldsummen, denn Geld verleiht Macht, will selbstverständlich
diese Macht- und Geld“elite“ dauerhaft für sich
aufrecht erhalten. Dazu gibt es diese Art der Scheindemokratie,
bei der die Bevölkerung NICHTS zu sagen hat, bestimmt wird
von oben herab über den Umweg von korrupten und dienstfertigen
Politikern, deren Interessen die Brosamen von den Tischen der
Ultrareichen sind, deren Interessen das Knecht und Versklaven
der eigenen Bevölkerung ist.
Auch die “Wahlen“ in den USA werden nach dem gleichen
Muster beeinflußt, in den USA kauft man Demonstranten, die
Stimmung für den Präsidentschaftskandidaten machen.
<!--[if !vml]--><!--[endif]--> In der Hoffnung eine
substantielle Demonstration für die Debatte des zum Vize-Präsidentschaftskandidaten
in St. Louis zu veranstalten, hatte die “pro-Irak-Krieg“
(und pro McCain eingestellte Organisation): Veteranen für
die Freiheit Hunderte von Dollars lokalen Studentenverbindungen
angeboten, für den Fall, daß ihre Mitglieder Demonstrations-Schilder
bei der Versammlung halten.
In einer e-Mail, die in die Hände von Huffington Post gelangte,
bot das Kampagnenmitglied Laura Meyer der St. Louis Studentenverbindung
eine substantielle Spende – plus freiem Mittagessen –
an, wenn ihre Mitglieder außerhalb der Vize-Präsidentendebatte
demonstrieren würden.
Na ja, dergleichen kennen wir auch aus der Ukraine, genauer gesagt
mit 50 USD je Demonstrant, oder aus Georgien, oder …, oder
… . Beschiß und Betrug ist in den USA Gang und Gäbe
und diese verkommene Moral tragen die USA in die Welt hinaus.
Es ist doch völlig unerheblich, ob 100, 1000 oder 10.000
Demonstranten mit 50, 100 oder 500 US $ erhalten – um eine
Wahl zu beeinflussen, in Wirklichkeit geht es um viel, viel mehr.
Es geht um Hunderte von Milliarden oder gar Billionen –
die 700 Milliarden-Erpressung von Paulson – ENTWEDER GELD
oder WAFFENGEWALT = Martial Law. Paulson ist nichts anderes als
ein von Rothschild beauftragter Raubmörder – bereit
über die Witzfigur Bush das Kriegsrecht verhängen zu
lassen. Die Armee steht in den USA mit Kampftruppen gegen die
Bevölkerung bereits Gewehr bei Fuß.
Deutschland steht den US-Verbrechern in nichts nach
In Deutschland ist das Grundgesetzt, das sowieso keine Verfassung
ist, sondern nur ein Märchenbuch für Gutgläubige,
geändert worden. Der deutsche Oberterrorist Schäuble
hat es durchgesetzt, daß auch in Deutschland die Bundeswehr
gegen die Bevölkerung eingesetzt werden kann.
Wer bislang meinte, daß Dank Irlands NEIN zum Lissabon-Vertrag
und Dank Vaclav Klaus NEIN zu einer Fortführung des Prozesses
der Errichtung einer EU-Diktatur vorerst ohne Errichtung einer
Hau-Ruck Einführung der Diktatur vom Tisch sei, hatte sich
umsonst der Illusionen hingegeben.
Der Lissabon-Vertrag wird keine gemeinsame EU hervorbringen, aber
die Mittel einer Diktatur sind für die Verbrecher Merkel,
Sarkozy, Berlusconi, usw. einfach zu verlockend – erleichtert
die Diktatur den Kapital-Marionetten doch die Arbeit. Die Gesetze
bezüglich der Innenpolitik werden separat durchgesetzt –
auch ohne Lissabon-Vertrag. Dabei geht es vornehmlich um die Beherrschung
der Bevölkerung – einschließlich standrechtlichen
Erschießens, Erschießens von Bürgern ohne Gerichtsurteil
--- Leute, ich sage euch, es kommen „herrliche“ und
„demokratische“ Zeiten auf euch zu.
Bürger der europäischen Republiken. Banken haben Großspekulanten
begünstigt und Milliardenverluste erwirtschaftet, die nun
vom unteren und untersten Mittelstand und vom sogenannten Prekariat
wieder eingenommen werden müssen. Jeder Widerstand ist zwecklos,
jedes Aufmucken wird Folgen haben, es darf erschossen werden.
Ihr habt euch bis heute betrügen lassen, ihr habt bis heute
still gehalten – nun haltet auch still, bis die Grabesstille
auch eure Stille wird. Oder wie sonst soll ich es euch noch sagen,
daß ihr begreift, daß es fast schon zu spät ist
für euer Überleben.
Samstag, 4. Oktober 2008
Grundgesetzänderung
Soldaten bald im Inneren
In der Großen Koalition zeichnet sich eine Einigung zum
Anti-Terror-Einsatz der Bundeswehr im Inland ab. Dafür soll
Artikel 35 des Grundgesetzes geändert werden, bestätigte
eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums.
Demnach sollen die Streitkräfte im Rahmen der Amtshilfe
zur Abwendung außergewöhnlicher Unglücksfälle
auch militärische Mittel einsetzen können. Dem Einsatz
von Abfangjägern gegen ein nur mit Terroristen besetztes
Flugzeug etwa wäre der verfassungsmäßige Weg eröffnet.
Eine Einigung könnten Union und SPD bereits im Koalitionsausschuss
an diesem Sonntag erzielen.
Mit der Änderung soll eine Sicherheitslücke angesichts
der terroristischen Bedrohung nach den Anschlägen in den
USA vom 11. September 2001 geschlossen werden. Bundesinnenminister
Wolfgang Schäuble hatte eine weitergehende Grundgesetzänderung
mit einer Neudefinition des Kriegsfalles angestrebt, um die Bundeswehr
grundsätzlich im Terrorfall im Inneren einsetzen zu können.
Die SPD bestand auf einer eingeschränkten Lösung. Nach
bisherigem Recht kann die Bundeswehr nicht mit ihren militärischen
Kapazitäten für die Abwehr eines Terrorangriffs zur
Hilfe gerufen werden.
Vorstehende Nachricht stammt aus dem Sender n-tv, weil ihr ja
doch den Mainstream-Medien immer noch mehr glaubt, als einer neuen
Internet-Zeitung, die jegliche Zensur verweigert, die sich der
Wahrheit verpflichtet fühlt - jenseits aller Parteien, denn
alle Parteien in Deutschland sind gezwungen, das korrupte und
verlogene System vorab anzuerkennen. Bevor eine Partei zugelassen,
anerkannt wird, muß sie nachweisen, daß sie dieses
korrupte System unterstützt, daß sie die Besatzung
und die SHAEF-Gesetze gutheißt und mitspielt im Prozess
der Verdummung der Bevölkerung. Die Parteien in Deutschland,
sie alle sind stillschweigende Mitläufer!
Seht euch die Schweiz an - dort gibt es noch das Recht auf Referenden
- auch wenn die Unterschriftenaktionen nahezu totgeschwiegen werden
- die Medien gemeinsame Sache mit dem Establishment machen - ABER
es gibt sie, die Referenden. Und in Deutschland ? WAS hat denn
Deutschland für eine Demokratie ??? Es ist nur eine "Demokratie"
- eine Illusion für Blöde.
Liebe Parteifreundin Leutheusser-Schnarrenberger,
ich schreibe an Sie, weil Sie sich aus der Ja-Sager-Truppe, die
gemeinhin
als „Parlament“ bezeichnet wird, wohltuend herausheben.
Sie kämpfen wenigstens schon mal gegen den von der Regierung
beabsichtigten Datenunfug, der durchs Parlament gewunken werden
soll. Das ist für mich eine ur-liberale Position. Leider
sind Sie im Parlament in der Minderheit. Ich bin das mit meinem
Anliegen leider (fast) auch!
Zum Verständnis dessen, was jetzt folgt, ist die Kenntnis
meiner Webseite erforderlich. Darin beweise ich, dass Deutschland
eben kein durchgängiger Rechtsstaat ist, wie immer behauptet
wird, sondern an bestimmten Orten und bei bestimmten Behörden
ein ganz unverkennbarer Willkürstaat!!
Das Schlimme dabei ist, dass diese Tatsache vorsätzlich ignoriert
wird und sich deshalb nichts ändern kann!
Die Politik stellt sich taub, bleibt stumm und hat längst
jedes Vertrauen der Bürger verloren.
Wenn es in der Schweiz sonntags nachmittags an der Haustür
klingelt, wird es der Besuch ein, den man zum Kaffee eingeladen
hat.
Wenn es in Wöllstein (Rheinland-Pfalz) sonntags nachmittags
bei mir an der Haustür klingelt, ist es ein Polizist mit
einem richterlichen Beschluss, (Richterin Clemens) in dem die
Beschlagnahme meiner Computer zum Zwecke der Beweissicherung wegen
angeblicher Beleidigung eines Rechtsanwalts auf meiner Webseite
angeordnet ist.
(Eine Beleidigung ist vollendet, wenn sie zur Kenntnis eines anderen
gelangt Dreher/Tröndle Rdn.15 zu § 185 StGB) Weitere
Beweise sind also folgerichtig gar nicht möglich!!
Das ist tatsächlich kein Witz!! sondern geschehen am Sonntag,
dem 24.8.2008!!
Selbst der Dümmste sieht, dass das ganze nichts anderes als
ein Vorwand ist, mich auszuspionieren!!! Es bedarf gar keines
BKA-Gesetzes mehr! Es genügt ein windiger Vorwand und eine
willfährige Richterin, und schon hat der Staat meine persönlichen
Daten, mein Tagebuch, meine Gedanken zum Zustand dieses Staatsgebildes
Deutschland und so weiter und so fort!
Mit diesem Unrechtskonstrukt ist jeder Bürger, der eine kritische
Einstellung hat und veröffentlicht, aufs höchste gefährdet!!
Wieso das alles??, fragt sich der staunende Bürger.
Meine Webseite www.detmar-hoeffgen.de entlarvt ein mafiaähnliches
Netzwerk von Juristen, die sich gegenseitig unter grober Missachtung
von Recht und Gesetz decken und vor Strafverfolgung schützen!
In meinem Fall ist die Staatsanwaltschaft Mainz der Ausgangspunkt!
Justizpersonen und Institutionen, angefangen bei einer kleinen
Staatsanwältin bis hin zum Bundesverfassungsgericht, machen
mit. Diese Veröffentlichung im weltweiten Internet ist natürlich
höchst unangenehm!
Und ich bin sicher, dass schon sehr viele unangenehme Fragen an
die Akteure gestellt wurden, auch an unseren „Parteifreund“
Ex-Justizminister Herbert Mertin. Er hat maßgeblich mitgemischt!!
Wenn es in Deutschland rechtsstaatlich zuginge, stünden die
beschriebenen und namentlich genannten Personen allesamt vor Gericht
und würden wegen Strafvereitelung, Rechtsbeugung und weiterer
Delikte ohne Wenn und Aber verurteilt!!!
Deutschland ist aber kein Rechtsstaat! Strafgesetzbuch und Strafprozessordnung
funktionieren nur noch bei Eierdieben und sonstigen Kleinganoven,
bei Managern und Politikern (und Staatsanwältinnen) gelten
andere „Gesetze“!
Der Sonntag ist geschickt ausgewählt worden, weil dann niemand
bei Gericht zu erreichen ist, an den man sich wenden könnte.
Gestapo und Stasi kamen aus dem selben Grund morgens um 5 Uhr.
Nun ist Beleidigung ein Privatklagedelikt, aus dem sich die Staatsanwaltschaft
normalerweise heraus hält, wenn kein „öffentliches
Interesse“ vorliegt. Die angebliche Beleidigung eines Rechtsanwalts
interessiert die Öffentlichkeit einen feuchten Staub!! Das
Interesse, das hier erkennbar ist, ist das ureigene Interesse
der Staatsanwaltschaft Mainz daran, dass ihr kriminelles Handeln
vertuscht wird. Hier kam die Anzeige, (falls es sie gibt, ich
habe sie noch nicht gesehen!), gerade recht, um draufzuhauen!,
denn die Staatsanwaltschaft Mainz ist die Ursache des ganzen Übels.
(Siehe Webseite)
Der o.a. Beschluss wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft ausgefertigt!
Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Mainz ungehinderten Zugang zu
meinen höchstpersönlichen und privaten Informationen.
3000 Adressen und Erläuterungen dazu, (Ihre ist auch dabei),
2500 Familienfotos, Kontobewegungen, den Entwurf dieses Schreibens
an Sie, Konzepte zu Eingaben an den Europäischen Gerichtshof,
ein Riesenarchiv an Material zum „Rechtsstaat“ Deutschland
und tausend andere persönliche Dinge, die ein Privat-PC nun
einmal beherbergt!
Zudem ist mir der Zugang zum Internet und zu meiner Webseite unmöglich
gemacht worden, was eine Verletzung meiner Grundrechte
Nach Artikel 5 GG (Freiheit der Meinungsäußerung, Freiheit
von Wissenschaft und Lehre) darstellt.
Meine gesamte Kommunikation ist lahm gelegt, ich denke, dass inzwischen,
in mittlerweile 4 Wochen, ca. 2000!! E-mails aufgelaufen sind!
Meine Beschwerde beim Amtsgericht, dass die Rechtsprinzipien
Übermaßverbot
Verhältnismäßigkeit der Mittel
Rechtliches Gehör
nicht beachtet worden sind und der Beschluss damit rechtswidrig
ist, wurde nicht beachtet.
Stattdessen hat mir das Amtsgericht die angebliche Erforderlichkeit
der Maßnahme bestätigt. (Richterin Ballhausen)
Sie, liebe Parteifreundin, wie auch ich haben die Befähigung
zum Richteramt. Ich bin sicher, weder Sie noch ich wären
auf eine derart offensichtlich vorsätzliche Fehleinschätzung
bei der Rechtsgüterabwägung seitens der Staatsanwaltschaft
hereingefallen. Uns wäre mal gleich der Straftatbestand der
Rechtsbeugung eingefallen, der verwirklicht ist, wenn diese Abwägung
grob fehlerhaft vorgenommen wird. Hier ist Vorsatz im Sinne von
Absicht gegeben!! Ich werde die Richterinnen wegen Rechtsbeugung
anzeigen! Das habe ich dem Direktor des Amtsgerichts Mainz bereits
mitgeteilt!
Die materielle Wahrheit kann nicht per ordre Mufti (oder Kurti
) aus der Welt verschwinden. Also geht man den Weg, den alle Staatswillkür
seit Urbeginn der Menschheit gegangen ist:
Man haut drauf!! Pressionen, Schikanen, Willkürmaßnahmen
jeder Art.
Der normale Weg, nämlich die Sachverhalte aufzuklären,
kann nicht eingeschlagen werden, weil dann die Eiterblase platzt!
Ansehen, Ehre? und Pensionen würden aufs schwerste gefährdet.
(Frage an den Psychiater: Ist das ein Ausleben niederster Instinkte??
Oder Angstbeißen! Oder haben wir es schlicht mit der Charakterunterschicht
unseres Volkes zu tun??)
In diesem Land geht eine neue Art Angst um, nämlich die Angst
vor dem totalen Staat. Die DDR-Bürger kennen das, für
sie hat sich nichts verändert. Nur!! die Hoffnung, nach der
Wiedervereinigung als freie Bürger in einem freien Staat
leben zu können, hat sich zerschlagen.
Die staatlich verordnete Angst vor dem „internationalen
Terrorismus“ lockt keinen Hund mehr hinterm Ofen hervor.
Sie dient lediglich dazu, den totalen Staat schneller zu verwirklichen.
Stichwort: Bundeswehreinsatz im inneren des Landes. Gegen wen
eigentlich??
Die andere Angst, nämlich vor dem finanziellen und damit
sozialen Abstieg, ist unverändert hoch.
Ein Land lebt in Angst, weil seine Politiker versagen.
Wenn wir, die Bürger dieses Landes, der Zerstörung der
Rechts-, Wirtschafts- und Sozialordnung tatenlos zusehen, machen
wir uns schuldiger, als sich unsere Eltern und Großeltern
im Dritten Reich schuldig gemacht haben:
Wir dürfen protestieren, demonstrieren und unsere Meinungen
und Ansichten ungeschminkt veröffentlichen. Das garantiert
uns das Grundgesetz. Unsere Vorfahren konnten das nur unter Lebensgefahr
tun.
( Dass das bei mir nicht funktioniert, habe ich oben erklärt.
Ich wohne im Bereich der Staatsanwaltschaft Mainz.)
Ich möchte abschließend noch die Wahrnehmung des Bürgers
darstellen:
Wir wachen Bürger empfinden diesen Staat und seine „Führung“
als unfähig, peinlich und streckenweise lächerlich bis
erbärmlich!
Ich wünsche Ihnen persönlich alles Gute und hoffe, dass
Sie sich problemlos im Spiegel ansehen können.
PS. Zur Partei FDP: Nachdem ich die Hoffnung begraben habe, dass
diese Partei zu den Werten zurückfindet, die mich 1972 zum
Eintritt veranlasst haben, werde ich jetzt die Streichung aus
der Mitgliederliste beantragen.
Näheres in der Webseite.
06.09.2008
Das Schwarz-Rote Loch: Die Republik wird
verkauft
Autor: Daniel Neun • 6. September 2008
Nach der IKB soll nun auch die TLG Immobilien an “Lone Star”
verrammscht werden. Währenddessen spricht niemand über
das “Cross-Border-Leasing”.
Berlin: Der ganze Ausverkauf des Staates DDR an die BRD nach der
friedlichen Revolution der Ostdeutschen 1989 geht bis heute auf
gesamtdeutscher Ebene einfach weiter. Die ganze Berliner Republik
löst sich vor unseren Augen auf und wird verkauft.
Diesmal konsequenterweise gleich nach Übersee, ganz ohne Erbengemeinschaften.
TLG IMMOBILIEN: WER WILL NOCH, WER HAT NOCH NICHT..
Laut Informationen der “Financial Times” soll das durch
die ehemaligen Bürgerinnen und Bürger der DDR erarbeitete
ehemalige Volksvermögen des heutigen Konzern “TLG Immobilien”,
ehemals Volksvermögen der DDR- Bürger und dann “Treuhand”,
bis zum 31.Oktober blitzartig verkauft werden. Schon jetzt haben
verschiedene Kapitalgesellschafter den Pferdemarkt betreten und
begutachten die neue Beute. Die “Bücher” würden
geprüft, heisst es.
Angeblich soll der Wert der “Nr. 1 für Immobilien in
Ostdeutschland” TLG nur 1.4 Milliarden Euro betragen. Niemand
redet von den Einnahmen, den Mieten, welche die TLG täglich
kassiert. Da fragt man sich natürlich, warum es eigentlich
überhaupt Immobilienbesitzer gibt, wenn es nicht viel billiger
ist zu mieten, anstatt Miete zu kassieren.
Miete zu kassieren zum Beispiel von der Hotelkette Ramada und der
Hospitality Alliance AG. Diese plant ab nächstem Jahr in der
Wilhelm-Liebknecht-Strasse 32 direkt am Alexanderplatz in Berlin
ein Hotel mit 336 Zimmern der Kategorie Drei- bis Vier-Sterne- sowie
ein H2 Hotel mit 280 Zimmern. Die Verträge sind unterschrieben.
Eigentümer des Gebäudes: die TLG Immobilien. Der zukünftige
Gewinner am Pferdemarkt braucht nur noch die Hand aufzuhalten.
Da fällt einem ein: um wieviel könnte der sogenannte “dunkelrote”
Senat von Klaus Wowereit (SPD) und “Linken” eigentlich
sämtliche Kitagebühren aller Familien Berlins senken,
wenn solche Gebäude in staatlichem Besitz wären?
IKB: “MARKTWIRTSCHAFT” FÜR WAHNSINNIGE
Dabei unter den Bietern für die TLG Immobilien auch “Lone
Star”. Die Kapitalgesellschaft hatte erst kürzlich bereits
die halbstaatliche sogenannte “Mittelstandsbank” IKB
für 137 Millionen Euro geschluckt. Aber erst, nachdem die Bundesregierung
im Namen von uns allen unser Geld, unser Geld, zehn Milliarden Euro
in die IKB gepumpt hatte, um sie für die transnationale Heuschrecke
erst richtig fit zu machen.
WESTLB: BANKENFÜHRER JÜRGEN RÜTTGERS
EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat in einem vorab teilweise
veröffentlichten Interview mit dem “Handelsblatt”
dem Land Nordrhein-Westfalen und den regionalen Sparkassenverbänden
als Eignern der WestLB vorgeworfen, unverantwortlich mit dem Geld
der Steuerzahler” umzugehen. Auf die Frage, ob die WestLB-Aktionäre
denn das Ende der Bank riskierten, antwortete Kroes: “Ja.
Und ich betone: Der WestLB läuft die Zeit davon.”
Die Bürgschaft von 5 Milliarden Euro reiche nicht, so die EU-Wettbewerbskommissarin.
Insgesamt hat laut den Berichten die WestLB seit 2002 insgesamt
zwölf Milliarden Euro vom Staat kassiert. Diese soll die WestLB
jetzt nach dem Willen der EU zurückzahlen und selber mit Sack
und Pack verkauft werden, wenn sie nicht noch mehr Angestellte entlässt,
das “Privatkundengeschäft” anfängt und das
“internationale Geschäft” zurückfährt.
Ansonsten würde die EU-Kommission nämlich nicht die bereits
an die WestLB geflossenen Subventionen genehmigen.
Frei nach dem Motto, “Wer A verliert, muss B noch mehr bezahlen”,
reisst es also immer und immer tiefere Löcher in den Geldbeutel
des Staates, dessen überbezahlte Angestellte ohne Zwang zum
Arbeitsnachweis dann mit grossen Augen und rudernden Armen vor der
Presse stehn und sagen, “ja was hat das denn mit uns zu tun”.
Gleichzeitig verschweigen die Volksvertreter, die uns mit ihren
Teppichen verwechseln, welch strafrechtlich bisher ungeahndeten
gigantischen Volksbetrug sie seit Jahrzehnten betreiben.
DAS “CROSS-BORDER-LEASING” MIT 82 MILLIONEN MENSCHEN
Nicht nur die gesamten, die gesamten etablierten Presse- und Informationsorgane
sind entweder von Konzernen kontrolliert oder hängen am Tropf
von Parteien, welche wiederum von Konzernen kontrolliert werden;
auch die Musikindustrie, die Filmindustrie, die Fernsehindustrie,
die grossen Sportverbände, alle, alle tragen sie bereits das
Brandzeichen irgendeines anonymen Kreises von Menschhirten in irgendeiner
Konzernzentrale oder in irgendeinem Hauptquartier.
Versammlungsplätze, Gebäude, Mannschaften, Ereignisse
und Kulturstätten, Abgeordnete und “Amtsträger”
die keine sind, weil es nur “Dienstträger” sein
können: sie tragen ein Emblem, die Namen ihrer Herrn, der Konzerne,
sie hängen an ihrem Tropf, hängen an ihren Lippen, beten
und beten was das Zeug hält und sind gleichzeitig nur Staffage
im Ausverkauf Deutschlands.
Im Rahmen des unter Kanzler Helmut Kohl nach der Übernahme
der DDR begonnenen und von rot-grün unter Schröder exponential
forcierten “Cross-Border-Leasing” wurden in den Jahren
von 1996 bis 2003 offiziell 180 Verträge zwischen deutschen
Stadtregierungen (”Kommunen, “Gemeinde”, “Städte”)
mit Konzernen abgeschlossen, die ihren Sitz in den USA hatten.
Schulen, Wasserversorgung, Energieversorgung, Verkehrssysteme wie
Strassenbahnen und U-Bahnen und deren Schienennetze, öffentliche
Gebäude, ja sogar unsere Abwassersystem wurden an US-Firmen
über eine Laufzeit von bis zu 100 Jahren vermietet.
Nun der Clou: die Stadtregierungen - die wir gewählt oder geduldet
haben - sie gingen hin und mieteten genau das, was sie gerade für
100 Jahre ins Ausland abgegeben hatten, wieder zurück.
Und dann stellten sie sich mit dem bisschen Handgeld, was sie dafür
bekamen, um ihre Urlaubsreisen, Supergehälter und Bürokratie-Extremisten
zu bezahlen hin, wie Hans im Glück, und sagten “sehet
her, sehet heeeeeer, wie schlau wir waren, alles zu verrammschen,
was die Deutschen in Hunderten von Jahren erarbeitet haben”.
Und jetzt stehen 700 Milliarden Euro, 700 Milliarden Euro an Investitionen
in die Infrastruktur an. Das müssen natürlich wir als
“Besitzer” zahlen, auch wenn wir bloss Mieter im eigenen
Land sind, die 100 Jahre nichts zu melden haben.
Ist das nicht fein?
Unsere Infrastruktur, unsere Häuser, unsere Bildungseinrichtungen,
unser kulturelles Erbe, unsere Errungenschaften, sowie unser Vermögen,
nur verwaltet vom Staat, nicht dessen Eigentum - es wird verkauft,
es wird verraten, es wird verramscht, es wird staaten- und gesetzlosen
Räubern und Superreichen in den Rachen geworfen, durch diejenigen,
die einen Eid darauf geleistet haben, dem Wohle des Volkes zu dienen
und dessen Nutzen zu mehren.
Und alle, alle sehen zu und tun nichts dagegen, während den
Armen durch hemmungs- und gefühllose Nichtstuer in Parlamenten,
Parteien, Verwaltungen, Universitäten, Wirtschaftsinstituten,
Wirtschaftsverbänden und Beraterkolonnen langsam die Gurgel
zugedrückt wird.
AKADEMIKER, PROFESSOREN, “BERATER” UND “EXPERTEN”:
WIRTSCHAFTSFASCHISTEN, HEUCHLER UND BETRÜGER
Während sich Staatsräuber, Konzerne, Bonzen und Nichtstuer
in ihrer gekauften Presse und ihren vorgefertigten Fernsehsendungen
gegenseitig vorheulen, wie schlecht es ihnen im Zuge der “Wettbewerbsfähigkeit”
geht (bei staatlichen Ausfallgarantien im Falle des Verzockens an
den Welt-Börsen), müssen 10 Prozent der Bewohner dieser
Republik Hilfsleistungen vom Staat in Anspruch nehmen, weil sie
nicht von Arbeit leben können.
Diese Stützungsmassnahmen des Staates, der für Banken,
Konzerne und Superreiche immer ein offenes Ohr und vor allem unser
Geld übrig hat, diese “Transferleistungen” betragen
insgesamt 45,6 Milliarden Euro (Stand Ende 2006).
46.6 Milliarden Euro für 8,3 Millionen Bürger. Damit sie
überhaupt leben können.
Wenn man dagegen mal die Kosten alleine für die wenigen bekannt
gewordenen Banken-Skandale gegenüberstellt - und darüber
hinaus weiss, dass nach Schätzungen von Steuerexperten durch
die deutschen Reichen 400 Milliarden Euro ins Ausland geschafft
worden sind, um Steuerzahlungen zu vermeiden - dann wirken die jetzigen
Thesen des “Finanzwissenschaftlers” Professor Doktor
Friedrich Thießen wie ein Offenbarungseid des akademischen
Kapitalismus, wie das Outing einer gnadenlosen Steinzeit-Ethik,
wie der letzte Hohn eines kalten, eiseskalten Technokraten, der
laut unserem auch für ihn immer noch gültigen Grundgesetz
jedes Recht auf öffentliche oder staatliche Alimentierung verloren
hat. “Finanzwissenschaftler” Professor Doktor Friedrich
Thießen, mit sicherlich über 5000 Euro Monatsgehalt netto
von der sehr technischen Universität Chemnitz, ist der Meinung,
dass Erwerbslose weder ins Internet dürfen, für Kultur
einen ganzen Euro im Monat haben, nur für 2 Euro telefonieren
und darüber für Kleidung aus Abfallbeständen, Aldi-Nahrung
und Strom-, Gas- und Heizungskosten insgesamt 132 Euro in einem
Monat bekommen sollen.
Das ist Wirtschaftsfaschismus.
Darüber regen sich dann DGB-Funktionäre, angebliche Wohlfahrtsverbände
und Salonlinke auf, ohne einen einzigen Satz mit Inhalt heraus zu
bekommen.
IM KAPITALISMUS SCHAFFT DAS KAPITAL DIE ARBEITSPLÄTZE
Weder werden anständige Löhne durch das Kapital bezahlt,
noch werden Arbeitsplätze geschaffen. Die Folgen werden beim
Staat abgeladen. Dabei müssten nach allen Gesetzen des Verursacherprinzips
wie nach einem Verkehrsunfall die Wirtschaftsverbände, Industrie-
und Handelskammern Hartz IV bezahlen, und nicht der Staat.
Wenn der Staat Arbeitsplätze schaffen könnte, dann wäre
das nämlich per definition eine sozialistische Wirtschaftsordnung.
132 EURO FÜR´S NICHTSTUN? DAS LÄSST SICH MACHEN!
Wenn 132 Euro genug für´s Nichtstun sein sollen, so sollte
man Nichtstun einmal definieren.
Heisst das: von 7 Tagen in der Woche mindestens 3 komplett damit
zuzubringen, die Arge und sämtliche Ämter notfalls mit
Gerichtsbeschluss dazu zu zwingen, einem die zustehenden Gelder
auszuzahlen? Oder 132 Euro in Form eines Grundgehaltes, bei dem
man wenigstens nicht mit der U-Bahn fünf mal in der Woche ein
Ticket (was man ja angeblich gar nicht braucht) zum Amt bezahlen
muss?
Wenn Nichtstun “nichts tun” heisst: warum dann nicht
die Gehälter der Bundestagsabgeordneten auf 132 Euro im Monat
kürzen wenn sie wieder einmal einen Monat lang nicht anwesend
waren, obwohl das deutsche Parlament sowieso nur 20 Wochen im Jahr,
also weniger als 5 Monate überhaupt tagt?
Wenn Nichtstun “nichts tun” heisst, warum dann nicht
sämtliche Immobilien- und Aktienbesitzer, sämtliche “Berater”,
“Aufsichtsräte” und Milliardäre, die nichts
zu tun haben und von alleine immer reicher werden, nach Artikel
15 Grundgesetz enteignen und dafür lebenslang monatlich 132
Euro ausbezahlen, damit sie dann in Ruhe gut vom Nichtstun leben
können?
Auf solche Fragen kommt kein “Linker”. Darauf kommt
auch kein “Sozialdemokrat”. Da kommt auch kein “Gewerkschaftler”
vom DGB drauf, oder einer vom Wohlfahrtsverband.
Weil die nämlich selber alle nichts zu tun haben.
DER DEUTSCHE STAAT: EIN WITZ
Der Staat - als parlamentarisch kontrolliertes Allgemeinwesen für,
nicht “von”, für 82 Millionen Menschen - hat allermindestens,
selbst nach den am weitesten auslegbaren Vorgaben der perpetuierten
Verfassung Grundgesetz, die zwingende Aufgabe, in der Funktion eines
Schiedsrichters über einen fairen Ablauf des Wettbewerb einerseits
und schon im Vorfeld als Schaffer von gleichen Chancen andererseits
darüber zu wachen, dass es im Wirtschaftswettbewerb nur um
die Qualität des Angebotes geht und nicht um die Liquidität
des Anbieters mit dem alles erdrückenden Werbeetat, der auch
dem schlechtesten Produkt den Weg freischiesst.
Diese Schiedsrichterrolle des Staates passiert aber nicht. Es passiert
überhaupt nichts.
Nein, noch weniger: der Staat sabotiert jeden Wettbewerb, er verhindert
ihn, er sorgt dafür, dass nur die Betrüger zu Geld kommen.
Neben allen anderen Anzeichen des Verfalls - der alles zerfressenden
Korruption, der organisierten Heuchelorgie in den Konzernmedien,
dem strukturellen Abbau des Staates, dem alles erstickenden Bürokratieextremismus
bei ständig sinkender Arbeitsleistung der Verwaltungen, dem
Angriffskrieg gegen das Grundgesetz durch Militärführung,
Konzerne und Exekutive im streng-engen Ballett mit Nationalisten,
Zersetzern und Profilügnern - ist dies das beste Beispiel dafür,
dass weder die kapitalistische Wirtschaftsordnung, noch die real
existierende parlamentarische Demokratie funktioniert.
Aber das wird nicht ausgesprochen. Das wird nicht benannt. Es wird
vertuscht, verschwiegen und im Gegenteil noch durch die die Placebos
der sogenannten “linken”, “demokratischen”,
“sozialen”, “liberalen” und “alternativen”
Parteien aktiv befördert.
AUSVERKAUF DER REPUBLIK
Letztes Jahr wurde der SachsenLB nach dem Verzocken von einigen
Zig-Milliarden Euro am US-Immobilienmarkt mit einem Kredit von 17,3
Milliarden Euro durch andere Landesbanken und Sparkassen unter die
Arme gegriffen, bevor sie kurz darauf für 300 Mio Euro in einem
Notverkauf mit Rückgaberecht an die LBBW verscherbelt wurde.
Am 10.August 2007 wurden durch die Gelddrucker, die sogenannten
“Notenbanken”, 230 Milliarden Euro erfunden und an die
Banken ausgegeben.
Durch diesen simplen Akt der modernen Zauberei entstand in Stunden
der Wert eines Kleinstaates - buchstäblich aus dem Nichts.
Wieviele Menschen müssten sich und ihr Leben, ihr ganzes Arbeitsleben
opfern, um diese Summe real zu erarbeiten?
Im April dieses Jahres hiess es, die deutschen Banken - wobei keine
Bank eine regionale oder staatliche Identität mehr besitzt,
darauf muss immer wieder hingewiesen werden - hätten 200 Milliarden
an faulen Krediten offen gehabt.
Heute berichtet mmnews unter der Überschrift “Finanz-Weltkrieg?”:
“500- 600 Billionen Derivate ( das 7 – 8–fache
Bruttosozialprodukt der ganzen Welt ) vagabundieren um die Welt
und bilden die Basis für Pensions-, Lebensversicherungs- und
Rentenzusagen.
Halten wir uns vor Augen : Derivate sind im Kern nur verbriefte
Kredite an Emittenten. Geht der Emittent pleite , verliert der Besitzer
seinen kompletten Einsatz. Derivate gehören nicht mal zum Sondervermögen.
Alle Pensions- und Hedgefonds, Banken und Versicherer dürften
wohl derzeit eifrig bemüht sein, Abnehmer zu finden. Da immer
weniger Dumme gefunden werden, verfallen die Derivate in hoher Geschwindigkeit.”
Den Letzten beissen die Hunde. Offenbar hat das, laut Anweisung
von ganz westlich oben, die Berliner Republik zu sein.
04.09.2008
Immer mehr schlechte Nachrichten von der
Wirtschaftsfront: Industrieaufträge brechen ein
global news 1205 04-09-08:
Es macht keine Freude, unter solchen Umständen recht zu behalten.
Das Inforportal warnt nun schon seit vielen Jahren davor, alle deutschen
Eier in den Ausfuhrkorb zu legen und mit dafür erzwungener
negativer Entwicklung der Arbeitseinkommen und Massenkaufkraft die
Binnenkonjunktur absaufen zu lassen. Vor zweieinhalb Jahren schrieb
ich in einem Schwerpunkt: "Die deutsche Wirtschaft hat sich
weit mehr als die anderen größeren Volkswirtschaften
vom Export und damit von der eigenen Wettbewerbsfähigkeit,
der Entwicklung der aufnehmenden Märkte und der Wechselkurse
abhängig gemacht. Andererseit ist der Preis für die den
Exporterfolg stützende Lohnzurückhaltung sehr hoch. Niedrigere
Löhne vermindern die Kaufkraft und tragen zu der seit vier
Jahren schlechten deutschen Binnenkonjunktur entscheidend bei."
Nun ist es offensichtlich so weit, daß auch die Bundesregierung
die heile Welt nicht mehr herbeireden kann. Nach heutiger Meldung
brechen die Industrieaufträge immer mehr ein: im vom Bundeswirtschaftsministerium
bevorzugten Zweimonatsvergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai
schon um 4 %, aus dem Ausland mit 4,3 % sogar um noch etwas mehr
(Abb. 04569). Vor allem haben die Investitionsgüterproduzenten
verloren, deren Auslandsaufträge um 5,8 % regelrecht abgestürzt
sind. Sie waren bisher die Speerspitze des deutschen Exports. Dazu
der Bundeswirtschaftsminister in für ihn überraschender
Deutlichkeit: "Die Schwächephase der Industrieproduktion
dürfte vor diesem Hintergrund auch in den kommenden Monaten
anhalten. Dies signalisiert auch die deutlich weniger optimistische
Stimmung in der Wirtschaft."
Angesichts dieser enormen
Schieflage in der deutschen Wirtschaftsentwicklung der letzten
Jahre kann nicht überraschen, wieviel schlechter im internationalen
Vergleich sich - auf der jahrelangen Schlußposition - die
Nachfrage privater Haushalte (Abb. 12998) und - nur von Italien
unterboten - der Umsatz des Einzelhandels (Abb. 12922) entwickelt
haben. Bis auf Italien und Portugal hatte Deutschland auch die
schlechteste Entwicklung der gesamten Wirtschaftsleistung seit
dem Jahre 2000, und dies trotz viel gefeierter Exportweltmeisterschaft
(Abb. 13408).
24.08.2008
Selbst Mainstream ZDF recherchiert nun
ernsthaft
Was für ein Wandel ?- selbst Mainstream ZDF recherchiert
nun ernsthaft "Verschwörungstheorien" und präsentiert
harte Fakten:
ZDF-Programmhinweis Sonntag, 7. September 2008, 23.40 (wie Zuschauer-freundlich!!!!)
Uhr ZDF History mit Guido Knopp
Der 11. September - Das Geheimnis des dritten Turmes - Film von
Mike Rudin und Christoph Röckerath
Er gilt als eines der letzten großen Geheimnisse des 11. September:
der Einsturz von Gebäude 7 des World Trade Center. Von außen
scheinbar kaum beschädigt, fällt das Hochhaus knapp sieben
Stunden nach den beiden Zwillingstürmen in sich zusammen, ohne
dass es von einem Flugzeug getroffen wurde. Der Wolkenkratzer kollabiert
in wenigen Sekunden, symmetrisch, "sauber" - als wäre
er von Abbruch-Profis gezielt gesprengt worden.
Gebäude 7, das dritthöchste Haus des World Trade Center
Komplexes, hatte 47 Stockwerke und stand im Schatten der Zwillingstürme.
Die Mieter: der Geheimdienst CIA, der Secret Service, das Verteidigungsministerium,
die Börsenaufsicht und die Kommandozentrale der Stadt New York
zur Abwehr von Terrorangriffen.
Kurz nach dem Einsturz werden die Trümmer des Hochhauses entsorgt.
Der Stahl wird eingeschmolzen. Bis heute, knapp sieben Jahre nach
den Ereignissen vom 11. September 2001, gibt es keinen abschließenden
Untersuchungsbericht zum Einsturz von World Trade Center 7. Die
vorläufige offizielle These der zuständigen Behörde
NIST (National Institute of Standards and Technology) lautet: Brände,
verursacht durch herabstürzende Trümmer der Zwillingstürme,
haben das Gebäude geschwächt und führten letztendlich
zum Einsturz.
Doch reichen brennende Büros aus, eine gewaltige Stahlkonstruktion
zum Einsturz zu bringen? Bisher ist kein vergleichbarer Fall bekannt.
Gebäude 7 des World Trade Center in New York ist das erste
und einzige Hochhaus aus Stahl, das aufgrund von Feuer zusammengebrochen
ist.
Für die Anhänger der zahlreichen Verschwörungstheorien
zum 11. September 2001 spielt das WTC 7 eine wichtige Rolle. Wurde
das Gebäude gesprengt, um Beweise zu vernichten? War das WTC
7 die Kommandozentrale der "wahren Täter" des 11.
September? Wurden von hier aus die Flugzeuge in die Zwillingstürme
gelenkt?
Für eine Gruppe von Architekten, Ingenieuren und Wissenschaftlern
ist der Einsturz des WTC 7 die "Smoking Gun", der schlagenden
Beweis, dass die Anschläge des 11. September Teil einer großen
Verschwörung der US-Regierung sind. Die "Architekten und
Ingenieure für die Wahrheit des 11. September" meinen,
dass die offizielle Erklärung, ein gewöhnliches Feuer
hat zum Einsturz des Gebäudes geführt, ausgeschlossen
ist. Sie behaupten, das Gebäude sei gezielt zerstört worden.
Im Rahmen der Dokumentation, einer Koproduktion der BBC und des
ZDF, sind die Autoren vielen Spuren nachgegangen. Zahlreiche Experten
und Zeugen kommen zu Wort.
Darunter Barry Jennings, der als letzter aus dem brennenden WTC
7 gerettet wurde, sowie der ehemalige New Yorker Feuerwehrchef Dan
Nigro, der seinen Männern frühzeitig den Befehl gab, sich
vom Gebäude zu entfernen.
Inzwischen steht der immer wieder verschobene Abschlussbericht des
"National Institute of Standards and Technology" (NIST)
kurz vor der Veröffentlichung. In der Dokumentation "Der
11. September - Das Geheimnis des dritten Turmes" gibt der
Chefermittler Dr Shyam Sunder schon vorher Auskunft.
Die “Linke”: Reiht` Euch
ein in die westliche Einheitsfront..
Berlin: Direkt auf seine Stirn hat der Möchtegern-Ministerpräsident
im Saarland Oskar Lafontaine nun “AUF KEINEN FALL WÄHLEN,
WIR SIND AUCH NICHT ANDERS” geschrieben.
Oskar Lafontaine schon gestern (in wahrhaft weiser Voraussicht)
wörtlich zu einem Militäreinsatz auf dem Kaukasus unter
“UN-Mandat” (entsprechend wie im Irak und Afghanistan):
“Wenn der UNO-Sicherheitsrat einen Blauhelm-Einsatz beschließen
würde, würde dieser von der Linken unterstützt”.
Fragte man sich angesichts des 5-Tage-Krieges um Südosseitien
sowieso “Hat hier irgendwer einen Linken gesehen?”
hörte man nun also endlich etwas und es kam einem irgendwie
bekannt vor.
Falls sich jemand fragt was Lafontaine über UNO-Soldaten
im Kaukausus zu entscheiden hat, dann wird das in dem Augenblick
plausibel in dem man darüber nachdenkt dass er theoretisch
schon morgen etwas zu entscheiden hätte.
Im Gegensatz zu den Präsidialdemokratien Frankreich oder
USA kann unser Parlament nämlich die Regierung nicht nur
wählen, sondern auch abwählen. Seit 10 Jahren gibt es
dafür links von den bürgerlichen Parteien CDU und FDP
eine spiessbürgerliche Mehrheit aus “SPD”, “Grünen”
und “PDS” (”Linke”).
Vollends rund wird die Geschichte, wenn man wahrnimmt dass der
Kopf deutscher Helme schon ganz blau durch die Blume schimmert
weil sie da irgendwie nicht durchpassen.
Die sogenannte Linke hat sich damit als “Friedenspartei”
verabschiedet. Kein Wunder, war dies doch quasi der Garant grosser
Wahlerfolge. Nach realpolitischer Lage müssen aber die progressiven,
linken und sozialdemokratischen Wähler grundsätzlich
möglichst dreckig verrraten werden, sonst gerät hier
alles durcheinander.
Dafür gibt es dann die entsprechenden Parteien, “SPD”,
“Grüne” und “Linke”, deren Aufgabe
es ist möglichst alles zu tun um zu verlieren und niemals
das zu tun was das Volk will, weil, das wäre ja Populismus.
Jetzt bleiben in Bayern nur noch die “Freien Wähler”.
Aber wie offenbar kleine, geifernde, miese, hintervotzige Leut`
hier nur noch durch die Gegend kriechen um ja jeden umzudrehen
der nicht dafür ist in irgendeinen Krieg für irgendwelche
Pipelines zu ziehen, so steht zu befürchten dass Gabriele
Pauli demnächst im Aufsichtsrat irgendeines Ökonsortiums
sitzt um die Niederwerfung irgendeines renitenten Regimes zu fordern,
mit dem man vorher noch nie Probleme weil entsprechende Verträge
hatte.
Wenn nicht: die Wahlempfehlung steht. Die Linke hat es jedenfalls
nicht verdient in Bayern hineinzukommen.
Etwas anderes dabei heraus kommt ja sowieso nicht.
(..)
19.08.2008
Die Wahrheit, der Medien ärgster Feind
Deutschland: So lügen Journalisten
…
Udo Ulfkotte Öffentlich-rechtliche Medien werden vom Steuerzahler
finanziert. Sie sollen die Staatsbürger wahrheitsgemäß
unterrichten. Doch wenn die Realität mit dem Wunschdenken nicht
übereinstimmt, dann belügt man den Bürger mitunter
eiskalt. Ein schlimmes Beispiel dafür haben deutsche Medien
nun nach einer Gewaltorgie auf einem Erntedankfest geliefert. Sie
machten aus von der Polizei gesuchten türkischen und arabischen
Schlägern einfach Neo-Nazis. Das ist offenkundig politisch
korrekt …
Stellen Sie sich vor, Sie besuchen ein Volksfest, etwa ein Erntedankfest.
Das ist in westlichen Kulturen eine traditionelle Feier nach der
Ernte im Herbst, bei dem auch Gott für die Gaben der Ernte
gedankt wird. Mit dem Erntedankfest soll an die Arbeit in Landwirtschaft
und Gärten erinnert werden und daran, dass es nicht allein
in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu
verfügen. Nach dem Gebet treffen sich die Menschen und feiern
miteinander, dabei wird auch Alkohol getrunken. Bis früh in
die Morgenstunden sitzt man zusammen. Das alles ist im westlichen
Kulturkreis ein uralter christlicher Brauch. Solche christlichen
Bräuche gefallen nicht allen Mitbürgern. Immer häufiger
gibt es in Europa etwa Übergriffe auf christliche Sternsinger,
auf den Nikolaus, auf Prozessionen oder auf eine Kirmes (Kirmes
ist ein Kirchweih-Fest in Erinnerung an die Weihe einer Kirche).
Und nun hat es in Bad Sooden-Allendorf die Besucher eines Erntedankfestes
getroffen.
Am vergangenen Sonntag wurde im Festzelt von Bad Sooden-Allendorf
Erntedank gefeiert. Doch während die Bürger an der Theke
dem Alkohol zusprachen, bereiteten sich einige Mitbürger auf
einen brutalen Kampfeinsatz vor. Sie legten Knie- und Beinschoner
an, rüsteten sich mit Brustpanzern, nahmen Teleskopschlagstöcke,
Baseball-Schläger und Holzlatten – und dann stürmten
sie in das Festzelt. Es war etwa 1.30 Uhr am Montag-Morgen. Und
dann begann eine blutige Schlacht, die die Deutschen völlig
unerwartet traf, nachfolgend ein Auszug aus dem Polizeibericht:
»… hatten sich dort mit Bein- und Knieschonern,
Arm- und Brustpanzern geschützt und waren dann, überwiegend
schwarz gekleidet, mit schwarzen Handschuhen gg. 01.20 Uhr in das
Festzelt eingedrungen. Im Festzelt schlugen sie auf dem Weg zur
Theke mit Teleskopschlagstöcken, Baseballschlägern bzw.
armlangen Holzlatten mehrere Personen nieder. Einem Täter konnte
eine Holzlatte entrissen werden, ein weiterer Täter verlor
auf dem Rückzug eine Dose Pfefferspray. Nach den bisherigen
Ermittlungen wurden 13 Personen verletzt, davon wurden zwei erheblich
verletzt mit Rettungswagen und Notarzt in verschiedene Krankenhäuser
verbracht. Alle Täter wurden als ›süddländisch‹
beschrieben und sollen ca. 18–22 Jahre alt sein.« (Quelle:
Polizeipräsidium Nordhessen).
Der Autor dieser Zeilen hat am 19. August mit nordhessischen polizeidienststellen
gesprochen, beispielsweise mit Kriminalhauptkommissar Künstler.
Der Mann arbeitet bei der Polizei in Eschwege. Er ist ein ruhiger
und besonnener Mann. Nach seinen Angaben sucht die Polizei als mutmaßliche
Täter türkisch- und arabischstämmige Mitbürger.
Soweit die Realität.
Und was machen die Medien aus dieser inländerfeindlichen Gewaltorgie?
Was im Morgengrauen beim christlichen Erntedankfest in Bad Sooden-Allendorf
geschah, mutierte in deutschen Medien binnen weniger Stunden zu
einem Überfall deutscher Neo-Nazis. So sprach Mareille Höppner
in ihrer Anmoderation für das ARD-Magazin Brisant am Montag-Abend
um 17.30 Uhr von einem »Volksfest als Treff für rechte
Schläger«. Da mutieren »Südländer«
in der ARD-Redaktion für den Zuschauer politisch korrekt zu
»rechten Schlägern«. Und in der linken Publikation
Indymedia heißt es: »In Nordhessen überfallen Neonazis,
schwarz gekleidet und vermummt, ein Erntedankfest!« Aus »Südländern«
werden da sogar »Neonazis« – schlimmer kann man
die Bürger wohl kaum noch belügen. Es gibt auch Nachrichtenagenturen,
die die von der Polizei gesuchten "Südländer"
aus ihren Berichten herausstreichen und dem Bürger vorenthalten.
Der Autor hat den für die Übergriffe zuständigen
sachbearbeitenden Kriminalhauptkommissar Künstler bei der Polizei
in Eschwege angerufen. KHK Künstler sagte dem Autor am 19.
August telefonisch: »Es ist noch nicht einmal das Wort ›rechts‹
in unseren Meldungen oder Interviews gefallen. Das ist eine Verdrehung
der Tatsachen.« Die Polizei fahndet weiterhin nach Tätern
türkischer oder arabischer Herkunft – und selbst die
öffentlich-rechtliche ARD berichtet weiterhin von einem »Volksfest
als Treff für rechte Schläger« – statt sich
öffentlich für diese Lügengeschichte zu entschuldigen.
Diese mediale Verbiegung der multikulturellen Realität verschlägt
selbst der Polizei die Sprache.
18.08.2008
Auf der Internetseite -alles-schallundrauch-
gefunden
Die Rezession hat Europa jetzt voll
erwischt
Die Eurozone wird möglicherweise komplett auseinanderfallen,
ausser es findet eine Rettungsaktion durch Deutschland statt, die
in seiner Grössenordnung den Reparationszahlungen Berlins durch
den Versailler-Vertrag nach dem I. Weltkrieg gleichkommt.
Die Party ist vorbei. Die Wirtschaft in Italien, Frankreich und
auch Deutschland ist im ersten Quartal geschrumpft und Europa
ist in einer Rezession. Damit ist die Behauptung widerlegt, Europa
könnte die negativen Auswirkungen aus der amerikanischen
Kreditkrise schadlos überstehen.
Für Spanien sieht es ganz übel aus und deshalb musste
der spanische Premierminister Luis Zapatero seinen Urlaub absagen
und das Kabinett zu einer Notfallsitzung nach Madrid zurückberufen,
die erste seit der Franco-Diktatur. In der Sitzung wurde ein Sofortprogramm
in Höhe von 20 Milliarden Euro beschlossen, zur Vergabe von
öffentlichen Aufträgen, Steuersenkungen und eine Rettungsaktion
für notleidende Hypotheken, um den totalen Absturz zu verhindern.
Weitere Länder erleben ein negatives Wachstum, wie Irland,
Dänemark, Lettland und Estland, während Schweden und
die Niederland null Wachstum verzeichnen. In Island ist die Wirtschaft
um sagenhafte 3.7 Prozent zurückgegangen und Grossbritannien
schlittert ebenfalls in eine Rezession, wie aus den neuesten Daten
von Eurostat zu entnehmen ist.
Aber alle OECD-Länder, die zwei Drittel der Weltwirtschaft
ausmachen, sind jetzt durch einen grösseren wirtschaftlichen
Niedergang betroffen. Der Ölpreisschock in den letzten sechs
Monaten hat einen dramatischen Effekt auf die Industrie von Japan
und Deutschland bewirkt.
Die Eurozone als Ganzes ist um 0.2 Prozent geschrumpft, der erste
Rückgang seit der Einführung der Einheitswährung
Euro. Deutschland führt den Rückgang mit 0.5 Prozent
an, gefolgt von Frankreich und Italien, mit 0.3 Prozent. Der zeitverzögerte
Effekt des starken Euros, die eingeschränkte Kreditvergabe
und die Verlangsamung der Exporte greifen jetzt um so stärker.
Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) sieht in dem
Konjunktureinbruch im Frühjahr ein "Alarmsignal"
und fordert die Politik zum Gegensteuern auf. (Reuters)
Die EZB und ihr Präsident Jean-Claude Trichet haben wohl
die Grössenordnung des Konjunktureinbruch falsch eingeschätzt
und einen grossen Fehler mit der Erhöhung der Zinsen um ein
¼ Punkt auf 4.25 Prozent im letzten Monat begangen.
Es wahr ja bis dahin für jeden klar zu sehen, wie die Immobilienmärkte
im ganzen EU-Raum drastisch sinken, speziell in Spanien und Grossbritannien.
„Wir sehen eine tiefe globale Rezession,“ sagt der
Chefstratege der Societe General Albert Edwards. „Das Wachstum
in der Eurozone, in Japan und Grossbritannien geht zurück.
Die meisten akzeptieren, dass eine Rezession bei allen drei begonnen
hat,“ sagte er.
Edwards sagt einen „Kollaps“ der Emerging Markets,
also Asien als nächstes voraus. „Was wir bisher gesehen
haben ist noch gar nichts.“
„Am schockierenden ist die Geschwindigkeit des Niedergangs
in Deutschland“ sagte Albert Edwards. „Ich glaube
es gab sehr viel Selbstüberschätzung bei der EZB. Sie
hatten eine spöttische Einstellung gegenüber den USA,
sagten die Federal Reserve würde ihre Zinsen zu aggressiv
senken. Jetzt ernten sie die bittere Frucht ihrer Politik,”
sagt er.
Julian Callow der Chefökonom zuständig für Europa
bei Barclays Capital sagt, die EZB hat sich mit der Zinserhöhung
im Juni geirrt.
„Sie haben sich in eine Ecke hineinmanövriert und
kommen nicht mehr raus. Ihr August-Bericht zeigt, sie sind jetzt
aufgewacht und realisieren es gibt einen Abschwung,“ sagte
er. „Rezessionen sind in Europa ein ziemlich schlimmes Ereignis,
sie sind viel stärker und länger wie in den USA, die
besser mit den Auf und Nieder der Wirtschaftszyklen klar kommt,“
sagte er.
Callow sagt, die erlaubte Defizitgrenze von 3 Prozent des BIP
macht es unmöglich für viele Länder die harte Landung
durch erhöhte Staatsausgaben abzufedern. Frankreich und Italien
sind schon am Limit und Italien muss jetzt erhebliche Ausgabenkürzungen
vornehmen, trotzt des Abschwungs.
Bernard Connolly, Globalstratege bei Banque AIG sagt, die Eurozone
wird möglicherweise komplett auseinanderfallen, ausser es
findet eine Rettungsaktion durch Deutschland statt, die in seiner
Grössenordnung den Reparationszahlungen Berlins durch den
Versailler-Vertrag nach dem I. Weltkrieg gleichkommt. „Das
Platzen der Kreditblase in der europäischen Währungsunion
scheint bevorzustehen und es wird Leistungsbilanzdefizite innerhalb
der Eurozone aufzeigen, die sehr gefährlich sind. Die mittelfristige
Haltbarkeit der Eurozone in ihrem jetzigen Zustand ist sehr zweifelhaft,“
sagte er.
Die EZB, und damit Deutschland, schicken schon seit langem Hunderte
Milliarden Euro an die Mittelmeerländer, damit diese überhaupt
innerhalb der Eurozone funktionieren können. Früher
haben Griechenland, Italien, Spanien und Portugal ihre geringere
Produktivität durch eine Abwertung ihrer Währungen ausgleichen
können. Seit dem Beitritt zum Euro ist diese Möglichkeit
einer souveränen Entscheidung ihnen weg genommen worden.
Die Währungspolitik wird über ihre Köpfe hinweg
in Frankfurt gemacht, für alle Länder gleich, ohne Rücksicht
auf ihre lokalen Verhältnisse. Die Gleichmacherei der Zins-
und Wärhrungspolitik funktiert aber nicht und führt
zu sehr grossem Stress im System, der bisher mit verdeckten Zahlung
ausgeglichen wurde.
Spanien benötigt aber jetzt eine Währungsabwertung
von 30 Prozent und Griechenland sogar eine von 40 Prozent, um
den Verlust ihrer Wettbewerbsfähigkeit wieder ins Lot zu
bringen. Das Leistungsbilanzdefizit von Spanien liegt bei 10 Prozent
des BIP und in Griechenland bei 14 Prozent.
Die spanische Nationalbank verkündete, das spanische Kreditnehmer
bis jetzt fast 50 Milliarden Euro von der EZB sich geliehen haben.
Damit wird bestätigt, dass die spanischen Banken, weil sie
so stark dem zusammenbrechenden Immobilienmarkt ausgesetzt sind,
nur noch durch den EU-Steuerzahler am Leben erhalten werden.
Wie lange soll diese teure Subvention der kranken Mittelmeerländer
andauern, nur um die Währungsunion und damit die EU zu retten?
Und wie lange kann sich die EZB und Deutschland das überhaupt
leisten?
Der spanische Finanzminister Pedro Solbes sagte „Die Wirtschaftssituation
ist schlimmer als wir vorhergesagt haben. Wir dachten es passiert
langsam, aber stattdessen trifft es uns schnell.“ Die Bauindustrie
erreichte in Spanien einen Anteil von sagenhaften 18 Prozent des
BIP im Jahre 2007, hauptsächlich finanziert durch Kapital
aus dem Ausland.
Es gibt einen Überbestand an Immobilien in Spanien, welcher
den Bedarf von 2 1/2 Jahren abdeckt. Jetzt fliesst kein Geld mehr
ins Land und dieser Wirtschaftssektor ist im freien Fall. Die
Arbeitslosigkeit ist um 457'000 gegenüber letztes Jahr gestiegen
und die Industrieproduktion im Juni um 9 Prozent gefallen.
Wenn die wirtschaftliche Situation der einzelnen EU-Länder
schlimmer wird und die Währungsungleichheit nicht mehr durch
Zahlungen der EZB ausgeglichen werden kann, dann wird das ganze
künstliche Schönwettergebilde EU und Euro auseinanderfallen
müssen. Dann tritt der Egoismus der einzelnen Länder
wieder zu Tage, dann heisst es nur noch, rette sich wer kann.
Posted by Freeman um 02:43
17.07.2008
EPA erteilt umfassendes Patent auf Schweine
München/Hamburg
Trotz umstrittener Rechtslage und internationaler Kritik hat das
Europäische Patentamt in München am Mittwoch ein Patent
auf ein Verfahren zur Zucht von Schweinen erteilt. Das Patent bezieht
sich auf Erbanlagen, die alle europäischen Schweinerassen aufweisen.
Es wird befürchtet, dass es so zu einer neuen Monopolisierung
in der Tierzucht kommen könnte.
"Mit Patenten wie diesem können Konzerne die Tierzucht
in Europa weitgehend monopolisieren", sagt Christoph Then,
Patentexperte für Greenpeace. "Es ist unglaublich, dass
das Europäische Patentamt ein Patent erteilt, das auf normaler
Zucht beruht und keinerlei erfinderische Leistung beinhaltet.
Diese Übernahme der Lebensmittelproduktion durch Patente
muss aufgehalten werden."
Das Patent, welches das Weltpatentamt bereits im Februar 2005
verzeichnete, umfasst die Erzeugung von schneller wachsenden Schweinen.
Ursprünglich wurde es von Monsanto angemeldet, derweil in
den Besitz des US-Unternehmens Newsham Choice Genetics übergegangen.
Die beiden Konzerne planen eine enge Zusammenarbeit.
Bisher ist das Patent nur in Europa erteilt worden. Ein Antrag
auf Erteilung eines Patentes wird inzwischen aber auch in den
USA, Kanada, Australien, Brasilien und Mexiko verfolgt. Angestrebtes
Ziel ist es sein, Kosten in der Fleischproduktion einzusparen.
Obwohl Monsanto nicht als Entdecker des Gens gilt, sah das Europäische
Patentamt alle Voraussetzungen zur Vergabe des Patentes gegeben.
Untersuchungen eines von Greenpeace beauftragten unabhängigen
Labors ergaben, dass die patentierten Erbanlagen in allen europäischen
Schweinerassen vorkommen. Da sich das Patent auch auf die Nachfolgegenerationen
der Züchtungen auswirkt, könnte dies erhebliche Folgen
für Züchter und Landwirte haben.
Unverständlich ist die Erteilung des Patentes vor allem,
weil Patente auf "im Wesentlichen biologischen Verfahren
zur Züchtung von Pflanzen und Tieren" laut Europäischen
Patentgesetzen verboten sind. Da diese Formulierung für Unklarheit
sorgte, setzte das Europäische Patentamt eine Große
Beschwerdekammer ein. Eine Entscheidung des Gremiums bezüglich
einer Interpretation ist nicht vor 2009 zu erwarten. Über
den Antrag von Monsante hätte also noch gar nicht entschieden
werden dürfen.
Erst kürzlich wurden in Europa Patente auf Kühe und
die Zucht von Rindern und Schweinen vergeben. Nach Angaben von
Kein Patent auf Leben besitzt Monsanto
allein 16 solcher Patente.
Durch Patente auf Pflanzen und Tiere wird es möglich, die
gesamte Lebensmittelproduktion zu kontrollieren. Deswegen hat
sich ein weltweites Bündnis gegen derartige Patente ausgesprochen
(www.no-patents-on-seeds.org), das auch von Greenpeace
unterstützt wird.
10.07.2008
Ex-Verfassungsrichter gegen Strafen für
Bestreiten der H.-These
Kein ernsthafter Jurist kann die eklatante Rechtsbeugung durch
das 'Offenkundigkeitsdogma' mitmachen. Aber Systemjuristen hatten
schon ab 1933 keine Probleme mit der 'unbegrenzten Auslegung'. Rechtsbeugung
wird zur Rechtsflexibilität und damit hoffähig - ein Gräuel
für jeden, der großspurig behauptet, Juristerei sei eine
'Wissenschaft'. Nichts ist davon weiter entfernt!
AFP
AFP - Mittwoch, 9. Juli, 17:10 Uhr
Berlin (AFP) - Der frühere Verfassungsrichter Wolfgang Hoffmann-Riem
hat sich kritisch zur Strafbarkeit der Leugnung des Holocaust
geäußert.
"Ich würde als Gesetzgeber die Holocaust-Leugnung nicht
unter Strafe stellen", sagte er laut "Frankfurter Allgemeine
Zeitung" am Rande einer Veranstaltung in Berlin. Der Generalsekretär
des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, kritisierte die Äußerungen
des Staatsrechtlers scharf. Es sei "unverantwortlich, dass
sich eine Koryphäe der Rechtswissenschaft beim Thema Holocaust-Leugnung
solche Kapriolen leistet", sagte Kramer dem "Tagesspiegel".
Hoffmann-Riem zeigte sich ebenso skeptisch, was die Strafbarkeit
der Verwendung von Kennzeichen und Symbolen verfassungsfeindlic
her Organisationen angeht. "Ich selber würde auch
damit zurückhaltend sein, weil ich nicht glaube, dass das
Problem auf diese Weise bewältigt werden kann", sagte
der Staatsrechtler, der im März aus dem Bundesverfassungsgericht
ausgeschieden war, am Dienstagabend im Wissenschaftszentrum Berlin.
Kramer warf Hoffmann-Riem vor, fahrlässig den Holocaust-Leugnern
ein Argument in die Hände gespielt zu haben. Damit habe er
der Meinungsfreiheit keinen Dienst erwiesen. Es sei zu befürchten,
dass die Revisionisten- Szene nun ausgerechnet einen Rechtswissenschaftler
mit so hohem Renommee als Kronzeugen missbrauche. Der Generalsekretär
des Zentralrats der Juden sagte
weiter, er wolle nicht wissen, "wie schlimm es in Deutschland
aussähe, wenn die Leugnung des Holocaust nicht strafbar wäre."
In einer Zeit "des spürbar wachsenden Rechtsextremismus"
seien Versuche, ein Verbot aufzuweichen, "ein gefährliches
Signal."
04.07.2008
Das geht alle an, was Politiglobal.blogspot.com
veröffentlicht
Donnerstag, 3. Juli 2008
0807-03 / CHEMTRAILS - noch mehr Details
Ich bedanke mich bei einem Leser von Politik-Global für seine
e-Mail mit einem ausführlichen Bericht über die Inhaltsstoffe
der Chemtrails und deren gesundheitlicher Folgen. (Quellenschutz
ist selbstverständlich) Ebenso stelle ich Textstellen einer
e-Mail aus Thüringen ein (ebenfalls mit Quellenschutz) da hier
sehr profundes Wissen über Chemtrails vorliegt. Bei den Schreibern
zum Thema bedanke ich mich.
Es ist leider sehr ernst.
Seit 5 Jahren vergiftet ! Wer ? Wir !
Noch mehr Details über Chemtrails !
Das Beruhigende am Beunruhigenden ist, daß immer mehr Menschen
im Land sich beginnen zu informieren – und sich auch zu
formieren.
Ein Schäuble würde vielleicht sagen: "Das sind
Terroristen – die nicht alles mit sich machen lassen, das
sind Terroristen, die sich dafür einsetzen, die Bürger
zu informieren, zu warnen." Schließlich ist doch Ruhe
des Bürgers erste Pflicht … ruhe sanft!
Wie ist es möglich, daß Politiker es zulassen, daß
das Volk vergiftet wird ?
Der Bürger hat gefälligst still zu halten …
wenn er vergiftet wird! Wäre Deutschland ein eigenständiger
Staat – und nicht nur ein Verwaltungsgebiet unter dem Alliierten
Hochkommissariat mit eingesetzter Marionetten- "Regierung"
und auf Gehorsam abgerichteten "Politikern" in einer
zionistisch-anglo-amerikanischen Diktatur …
… dann, aber auch nur dann hätten Bürger auch
ein Recht auf ein Aufbegehren gegen die permanente Vergiftung,
denn dann wären Politiker ihren Bürgern gegenüber
rechenschaftspflichtig – so aber führen sie nur die
Befehle der Besatzungsmacht aus. Bezahlt aber werden diese Marionetten-Politiker
mit dem Geld, das von jedem Deutschen erarbeitet wird. Es ist
nachgewiesen, daß bis zu seinem Folgeeinsatz im US-Propagandasender
ein gewisser Gedmin vom ASPEN-Institute der Führungsoffizier
der Bundeskanzlerin Merkel war. Sie erhielt von Gedmin ihre Tagesbefehle.
Nicht etwa, daß Merkel jetzt selbständig entscheiden
würde – ich weiß eben nur nicht, wie der Nachfolger
von Gedmin heißt.
Zu den Anfragen über die Gifte
Anfragen über die Konzentration der Gifte konnte ich nicht
und kann ich nicht beantworten, es hieße zu wissen, bei
welchem Wetter, bei welcher Windrichtung, wieviele Sprühflugzeuge
in welcher Höhe unterwegs waren.
An manchen Tagen bei kontinuierlichem Betrieb, oft schon ab 04:00
h früh und mehreren Boeings gleichzeitig, kann die Konzentration
sehr hoch werden, Wenn dann auch noch von den ganz frühen
Stunden oder vom Vorabend Schwebeteile in der Luft sind die aus
größeren Höhen ihr gift abgelassen haben - und
die neue Welle kommt in niedrigerer Höhe, da kann ein Bürger
schon schön seine Nase voll kriegen.
Lieber wäre mir, sie würden aus den Flugzeugen Aluminium-Barren
und Barium in 10 kg Paketen ablassen und hin und wieder träfe
es als Unfall eine Person (die Chance bestände ja, daß
es ein Alliierten-deutsch-Politiker wäre, den es träfe).
Es wird aber leider in NANO-Partikel-Größe der Bevölkerung
hier verabreicht - und NANO ist viel gefährlicher, als es
sich ein Laie vorstellen kann.
Am besten ich gebe hier auszugsweise einen Brief wieder, der
sehr gut erklärt, warum Nano so gefährlich ist. (Meinen
Dank nach Thüringen! Namen nenne ich nur auf eigenen Wunsch
- aber bei solch einem Thema empfehle ich die Anonymität.)
Zitat:
Diese Chemtrails sind Teil der fast weltweiten Aktivitäten
zur Reduzierung der Bevölkerung und ein Teil des Räderwerkes,
welches nach und nach immer besser ineinandergreift und seine
Wirkung
entfaltet.
Viele Mosaiksteinchen liegen offen sichtbar herum, doch kaum
jemand
macht sich die Mühe, ein Bild daraus zusammenzusetzen. Man
möchte es nicht wahrhaben - auch ich nicht. Aber die Gedanken
drängen sich geradezu auf.
Betrachte ich die Angelegenheit aus meinem Blickwinkel, so kann
ich
folgende Schlüsse ziehen:
Diese schleichende Vergiftung aus der Luft dient verschiedenen
Interessen bei ungenauem Hinsehen, lässt sich letztendlich
allerdings auf die Dezimierung der Bevölkerung durch „Zivilisationskrankheiten“
reduzieren.
Der Angriff ist allumfassend, da er auf zwei grundnotwendige
Lebensmittel abzielt: Luft und Wasser. Speziell was das Wasser
angeht, so ist diese Vorgehensweise derart perfide, dass man schon
eine gehörige Portion Vorstellungskraft benötigt, um
sich die Tragweite auch nur annähernd vergegenwärtigen
zu können. Ich will versuchen, das anhand von einem Beispiel
zu erläutern.
Der Thüringer Wald hat durch den Sturm Kyrill erheblichen
Schaden
genommen. Große Aufräumungsarbeiten haben erhebliche
Mengen an „Schadholz“ aufkommen lassen.
Da der Wald allerdings nach der Wende großflächig
„privatisiert“ wurde
und zum Zeitpunkt nach dem Sturm die Holzpreise hoch waren, haben
die neuen Besitzer den Windbruch zum Vorwand genommen, eine noch
nie dagewesene Abholzungs-und Auslichtungsaktion durchzuführen.
Die thüringer Forstämter sind fast durchgehend mit
Kadern aus den alten Bundesländern besetzt, also Leuten,
welche keinerlei Beziehung zu unserem Wald haben und von den grundlegenden
Beziehungen zwischen Wald, Wasser, Luft und Gesundheit nicht einmal
rudimentäre Kenntnis besitzen. Sie reden von „Bestockungsgraden“
- und das ist ihr ganzes forstwirtschaftliches Wissen. Wasser
folgt der Vegetation. Wasser möchte es kühl und schattig
und ist deshalb in großer Menge im und unter dem Wald anzutreffen,
sofern der Waldboden nicht sonnenbeschienen und somit warm ist.
Wasser strebt immer den
sogenannten Anomaliepunkt bei +4°C an und dieses ist unmöglich
im Sonnenlicht.
Resultat: Das Wasser zieht sich zurück, der restliche Wald
stirbt, Quellen versiegen. Viele Orte in Thüringen beziehen
ihr Trinkwasser aus natürlichen Quellen und das seit Jahrhunderten.
Jetzt ist diese Versorgung allerdings gefährdet, da die Ergiebigkeit
der Quellen nachlässt. Natürlich nicht überall,
aber wenn ein Argument einmal „zieht“, kann man das
auch allen Leuten auftischen. Zur Begründung muß der
„Klimawandel“ herhalten. Aber die Lösung ist
bereits da: Fernwasser aus den Talsperren! Dieser Luxus hat natürlich
seinen
Preis, versteht sich. Und den kassieren die privaten Wasserversorger
oder Talsperrenbetreiber oder wie sie sich auch immer nennen.
Nun führen Talsperren zumeist Oberflächenwasser, das
heißt, große
Anteile an Regenwasser. Und da drin treffen wir natürlich
unsere guten,
alten Bekannten aus den Tanks der Sprühflugzeuge.
Das Wasser in den Fernleitungen ist natürlich gefiltert,
aufbereitet,
keimfrei und lebensmittelrechtlich überwacht – und
damit eigentlich tot und für den Verzehr eher ungeeignet.
Dafür wird es aber noch mit Nanopartikeln gewürzt, die
der menschliche Körper gar nicht mehr als Fremdobjekte identifizieren
kann und die deshalb auch z.B. problemlos die Blut-Hirnschranke
überwinden und so – wie im Falle des Aluminium- ganze
Lebensläufe dem Vergessen anheim fallen lassen (Anm.d.Red.:
gemeint ist hier der Alzheimer). Doch diese Alu-Nanos können
noch mehr. In fließenden Gewässern (welche ja bekanntlich
die Talsperren speisen) binden sie Schwermetalle. Und wer den
restlichen Vergiftungsversuchen bisher widerstanden hat, dem ist
vielleicht mit einer Schwermetall-kontamination beizukommen. (Anm.d.Red.:
Aluminium im
Gehirn führt zur Alzheimerschen Krankheit).
Dem Barium kommt eine andere Aufgabe zu. Giftig ist es schon.
In kleinen Dosen oder besser als Nanopartikel verursacht es in
den Kapillaren die Bildung von Nanobläschen und hemmt damit
die Reizfortleitung. Grob gesagt: Es arbeitet hier wie ein Betäubungsmittel.
Apathie, Interessenlosigkeit, Antriebsschwäche sind die Folge.
Ferner ist
auch das Immunsystem in einem Dämmerzustand und die Wahrnehmung
ist beeinträchtigt.
Das Geschmack auch eine Wahrnehmung ist, vergessen viele. Wie
viel
Pfeffer, Paprika (natürlich mit Trennmitteln wie Zellulose
und Siliziumoxid), jodiertes Speisesalz (mit Rieselhilfe), Maggi-Würze
(rein pflanzlich natürlich) und ganze Giftschränke voller
Geschmacksverstärker gibt der Durchschnittsbürger an
sein Essen, damit er überhaupt noch etwas „schmeckt“?
Oder eben Essen aus der Schachtel oder dem Kühlregal. Da
ist alles in ausgewogener Zusammensetzung enthalten.
Der Geruch: Wie stark muß man sich denn heutzutage einparfümieren,
um „gut“ zu riechen? Vom Fernsehen will ich gar nicht
erst anfangen.
Doch zurück zu den Chemtrails.
Auch die „Verschattung“, welche durch die Sprühaktionen
stattfindet, hat ihre Schattenseiten. Durch die reduzierte Sonneneinstrahlung
kommt es auch nur zu einer reduzierten Ausschüttung von Vitamin
D. Das ist für viele Dinge im Körper zuständig,
ich will in erster Linie nur an seine krebshemmenden Eigenschaften
erinnern...
Was noch alles mitversprüht wird, darüber gibt es wildeste
Gerüchte.
Die Palette reicht von Krankheitserregern über Pilzsporen
bis hin zu chemischen und biologischen Kampfstoffen. Ich glaube,
das ist gar nicht nötig, denn mit dem bisher Festgestellten
haben wir durchaus
beachtenswerte Möglichkeiten, um krankmachend und einlullend
auf große Teile der menschlichen Population einwirken zu
können.
Ein weiterer Aspekt bezüglich des Zusammenwirkens von Nanopartikeln
und Wasser sollte auch noch beleuchtet werden. Ein Großteil
unserer Atemluft besteht übrigens aus Wasser.
Dies nur am Rande und zum besseren Verständnis.Nanopartikel
haben einen Einfluß auf die Oberflächenspannung des
Wassers. Das „Abperlen“ an nanoversiegelten Flächen
zeigt dies deutlich.
Nun ist aber diese Oberflächenspannung des Wassers mitverantwortlich
für das Leben schlechthin. Die natürliche und unveränderte
Spannung des Wassers ermöglicht erst Bewegung, Muskelkontraktion
(die es als solche gar nicht gibt) und Denken.
Das kann aber nur ausgereiftes, gesundes und somit lebendes Wasser.
Also Quellwasser. Im Oberflächenwasser ist davon nicht allzu
viel enthalten. Zudem ist es, wie wir gesehen haben, gefährlich
kontaminiert.
Zu allem Überfluß hat Wasser eine erhebliche Affinität
zu Schwingungen aller Art; Wasser ist ein idealer Informationsträger,
es lässt sich jede beliebige Schwingung (also Information)
aufmodulieren*. Ein Umstand, der dem natürlichen Reifeprozeß
des Wassers geschuldet ist, der immerhin rund 1000 Jahre dauert.
(Anm.d.Red.: *bekannt aus der Homöopathie)
Da der Mensch zu einem Großteil aus Wasser besteht, haben
wir hier eine ideale Angriffsmöglichkeit – und auch
dieser Angriff ist in vollem Gange und wir selbst öffnen
dem Feind die Tore: Wir tragen
Mobiltelefone* umher, brauchen wireless LAN, blue tooth und so
weiter. Den Rest erledigen Funktürme und allerlei strahlende
Dinge, mit denen wir uns industriehörig umgeben. (Anm.d.Red.:
Ein ungarischer Wissenschaftler hatte nachgewiesen, daß
Mobiltelefone in der Hosentasche getragen, die Fertilität
um 60% und mehr absenkt! Dieses "blöde Hänn' die"
(Handy) beim Telefonieren so "elegant" am Kopf gehalten
weist hin auf etwa die Intelligenz einer Amerikanerin, die ihren
Pudel in der Mikrowelle trocknen wollte. Es gibt doch Sprechsets
mit Kabel - aber dann das Mobiltelefon nicht in die Hosentasche
stecken!)
Zusammenfassend kann man resümieren, dass wir uns mitten
im Krieg gegen die Bevölkerung befinden. Die Feindseligkeiten
laufen auf allen Ebenen – und werden vom größten
Teil der Menschen leider ignoriert. Ich könnte all diese
Dinge noch vertiefen und erweitern – es ist
tatsächlich unvorstellbar, was vor unser aller Augen abläuft
– doch ich möchte Sie nicht langweilen.(Anm.d.Red.:
Sie haben bestimmt nicht gelangweilt, sondern interessante Aspekte
in der Beurteilung beigetragen - ich bedanke mich).
Insofern Sie eine Vertiefung des Dargestellten wünschen,
werde ich mich bemühen, Ihnen Auskunft zu geben.
Hochachtungsvoll!
Name unter Quellenschutz
Nun noch ein weiterer Bericht, den ich ebenfalls einstelle, der
jedoch darum bittet, diesen Bericht nur MIT Angabe seiner web-site
zu veröffentlichen, dem Wunsch entspreche ich natürlich
gerne, er ist voller Angaben über Chemie. "FF"
= "fiel fergnügen" - vobei das Vergnügen wohl
beim Lesen vergehen wird.
Bestandteile und Risiken versprühter
Chemikalien in Chemtrails
Chemtrails-Fallout-Analysen -
Gefahren durch giftige Substanzen
Inhaltsübersicht:
Chem. u. biol. Bestandteile der Chemtrails
Aluminium-Nachweis im Chemtrail-Fallout für Laien
Gesundheitsgefahren des Aluminums
Gesundheitsgefahren durch Barium
Aluminium als Nahrung für Nanobakterien in der betroffenen
Atmosphäre
Chem. u. biol. Bestandteile der Chemtrails
Die genaue chemische und biologische Zusammensetzung für
die Chemtrails-Kunstnebel wird - wie das ganze Vorgehen dieser
vielfach
gesetzeswidrigen Sprayaktionen über unseren Köpfen überhaupt
- sorgfältig geheimgehalten. Die Zusammensetzung dürfte
sich vermutlich immer wieder je nach Zielen/Absichten/Forschungsstand
ändern. Anhand von bisherigen chemischen und mikroskopischen
Analysen und Patentveröffentlichungen ist zumindest teilweise
bekannt geworden, daß zumindest eine Reihe mehr oder weniger
giftiger Bestandteile in diesen Chemiewolkenbildungen enthalten
sind bzw. als Fallout zur
Erde herabkommen:
Aluminiumoxyd in einer (im Vergleich mit Standard-Luftwerten)
siebenfach erhöhten Konzentration... die Teilchen sind nur
10 Mikron klein
Bariumsalze (u.a. Barium Titanate BaTiO3) sowie weitere giftige
Schwermetalle
Malathion
Dioxine
Äthylenedibromide (Dibromethane) – EDB (C2H4Br2) wurde
im Jahr 1984 von EPA verboten und ist ein krebserregender Treibstoffzusatz
und ein Insektizid mit einem chloroformähnlichen Geruch.
Man sagt, es sei dem Silberjodid ähnlich, das man einst zur
Wolkenbildung und für Wettermanipulationszwecke verwendete.
Wenn EDB aufgenommen wird, verursacht es eine Schwächung
des zentralen Nervensystems
sowie Lungenödeme, das ist eine Wasseransammlung in den Lungen.
Symptome von Lungenödemen sind Kurzatmigkeit, pfeifende Atmung
und Husten. Es besteht eine extreme Reizung der Schleimhäute
und des Atmungsapparates. (s. http://www.dglr.de/cgi-bin/air-forum.pl?read=886:
Sachliche Studie z. Thema Chemtrails I)
Pseudomonas Aeruginosa in einigen Proben: greift das Atmungssystem
an. Einmal entzündet, stellen durch diese Bakterien die Lungen
ein dickes Sekret her, das beim Atmen Schwierigkeiten macht und
Hustenanfälle auslöst. Nach der Infektion erzeugt Aeruginosa
eine große Anzahl giftiger Eiweiße, die umfangreiche
Gewebeschäden verursachen und das Immunsystem beeinträchtigen
können. Es kann dadurch auch zu Bronchitis, Lungenentzündung,
Ohr- und Augeninfektionen, Meningitis (Gehirnhautentzündung),
Muskelschmerz und Cystic Fibrosis kommen. Aeruginosa ist sehr
widerstandsfähig gegen Antibiotika. (s. www.neue-erde.de/html/body_massenmord.html;
http://www.dglr.de/cgi-bin/air-forum.pl?read=886: Studie z. Thema
Chemtrails I)
Pseudomonas fluorescens, ein Bakterium, das für ernste Blutinfektionen
verantwortlich ist. Thomas kennzeichnet diesen Organismus als
Bakterium, das in mehr als 160 Pentagonpatenten genannt wird,
die
biologische Kriegsführungsanwendungen und Aerosolimpfungs-experimente
betreffen. Pseudomonas fluorescens greift das Atmungssystem an
und ist mit starkem Husten und allgemeiner Schwäche verbunden
und ist gegen die meisten Antibiotika extrem
beständig. Es handelt sich um einen weiteren Stamm der Pseudomonas-Auswahl,
die man am häufigsten in der Erde und auf Pflanzen findet.
Auf Pflanzen produziert es Antibiotika, welche die Pflanze vor
Pilz- und Bakterienbefall schützen. Analytisch betrachtet
ist es höchst wahrscheinlich ein Verseuchungsstoff. (s. www.neue-erde.de/html/body_massenmord.html;
http://www.dglr.de/cgi-bin/air-forum.pl?read=886: Sachliche Studie
z. Thema Chemtrails I)
Enterobacteriaceae (Darmbakterien) – Sie beinhalten E.
coli und Salmonellen, die im Fall von Lebensmittelvergiftungen
die Verursacher sind. Außerordentlich interessant in der
Darmbakterien-Familie ist
die Gattung Klebsiella, die für Lungeninfektionen verantwortlich
ist. (s. http://www.dglr.de/cgi-bin/air-forum.pl?read=886: Sachliche
Studie z. Thema Chemtrails I)
Serratia marcescens ist ein gefährlicher Krankheitserreger,
der Lungenentzündung verursachen kann: „Bei einem der
größten Versuche wurde Serratia marcescens über
San Francisco versprüht. Dieser Organismus ist besonders
auffällig, denn er produziert rot/pinkfarbene Pigmente, wenn
man ihn auf bestimmten Böden wachsen lässt,
wodurch es sehr leicht ist, ihn zu identifizieren. Einmal wurden
5000 Teilchen pro Minute von den Küstenregionen landeinwärts
versprüht. Während dieser Zeit starb ein Mann (im Krankenhaus)
und zehn andere wurden von etwas infiziert, was als „ein
Rätsel für die Ärzte“ beschrieben wurde.
Obwohl das Militär niemals viele nachfolgende Studien der
Tests durchführte, zeigte ein Ergebnis doch, dass
fast jede einzelne Person mit dem bei dem Test verwendeten Organismus
infiziert wurde. Im Nachhinein, wo einige dieser Informationen
der Geheimhaltung enthoben wurden, zeigte sich, dass in den Perioden
nach den Sprühtests fünf- bis zehnmal mehr Infektionen
auftraten als normalerweise.“ Auf dem Link des Canadian
Intelligence Security Service erhält man mehr Informationen
über die biologischen Tests im Jahre 1950 in San Franzisko.
Zusammengefasst kann man
sagen, dass das Militär Serratia marcescens über die
Bevölkerung von San Franzisko versprühte, um die Effektivität
eines terroristischen Bio-Angriffs zu testen. Dem folgte ein Ausbruch
von Lungenentzündung, wobei ein Mann getötet wurde.
(s. http://www.dglr.de/cgi-bin/air-forum.pl?read=886: Sachliche
Studie z. Thema Chemtrails I)
Streptomyzin – Streptomyzin wird für die Herstellung
der meisten Antibiotika für die Human- und die Veterinärmedizin
sowie für die
Landwirtschaft benutzt, ebenso wie für Schädlingsbekämpfungsmittel,
Herbizide, pharmakologisch aktive Metabolite (z.B. Immununterdrücker).
(s. http://www.dglr.de/cgi-bin/air-forum.pl?read=886: Sachliche
Studie z. Thema Chemtrails I)
Ein einschränkendes Enzym, das in Forschungslabors benutzt
wird, um die DNS zu zerschneiden und zusammenzufügen –
ein solches Enzym
lässt die DNS offen stehen und ermöglicht es so, dass
die gewünschten Segmente eingefügt werden, bevor sie
wieder zusammengefügt wird. (s. http://www.dglr.de/cgi-bin/air-forum.pl?read=886:
Sachliche Studie z. Thema Chemtrails I)
Andere Bakterien und giftige Schimmelpilze, die Herzerkrankungen,
Enzephalitis (Gehirnentzündung), Meningitis (Gehirnhautentzündung)
sowie akute Beschwerden der oberen Atmungswege und Magen/Darmbeschwerden
verursachen können. (s. http://www.dglr.de/cgi-bin/air-forum.pl?read=886:
Sachliche Studie z. Thema Chemtrails I)
Ein Pilz 'Streptomyces' wurde auch in diesem Sprüh-Cocktail
gefunden.. Dieser Pilz ist normalerweise nur in Forschungslaboratorien
vorhanden, da er hauptsächliche für die Produktion von
Antibiotika, wie Tetracycline und Streptomycin verwendet wird.
Die Nicht-Labor-Form dieses Pilzes kann schwere Infektionen in
menschlichen Wesen verursachen. (s. www.neue-erde.de/html/body_massenmord.html)
Ein besonderer Bazillus aus dem Genlabor. Mit dieser Substanz
ist es den Wissenschaftlern möglich eine spezifische Länge
einer DNS-Kette von einem Organismus auf einen anderen zu übertragen,
um Mutationen zu schaffen. (s. www.neue-erde.de/html/body_massenmord.html)
Mycoplasma Fermetens Incognitus (der gleiche krankmachende
Stoff, den Dr Garth Nicholson in über 45% der Golfkrieg-I-Veteranen-Krankheit
entdeckt hatte. s. http://www.immed.org/) sonstige
hoch-giftige chemisch-physikalische Stoffe
Es sind hier keine Viren aufgelistet, weil Viren im Labor sehr
schwer zu entdecken und noch schwieriger zu identifizieren sind.
Jedoch reagieren die meisten Erkrankungen nicht auf Antiobiotika,
was vermuten lässt, dass sie tatsächlich von Viren verursacht
wurden. Spätere Punkte in
diesem Artikel zeigen, dass solche Viren sehr wahrscheinlich Retroviren*
von der Art wie das Adenovirus sind, das für die unheilvolle
„Gentherapie“ benutzt wird.
(s. http://www.dglr.de/cgi-bin/air-forum.pl?read=886: Sachliche
Studie z. Thema Chemtrails I)
(Anm.d.Red.: Retroviren - sind im Verhältnis erheblich kleiner
als Viren - so hat der Retrovirus Herpes einen Durchmesser von
60 Nm, Retrovirus HI etwa 110 ohne Noppen und 140 Nm mit Noppen
- Retroviren
unterscheiden sich durch die reverse Transminase von Viren).
edene Schwermetalle und andere toxische Stoffe einschliesslich
Mycotoxinen (Mycoplasma) in getrockneten Blutzellen (giftige
Pilzformen als biol. Krankheitserreger) wurden z.B. im Niederschlag
der
"Chemtrails" neben Polymergeweben mit Melamin, Ethylen,
glycolbasierten Monoacrylaten von unabhängigen Forschern
festgestellt. (s. www.bariumblues.com/disinformation%20about%20chemtrails.htm;
Zumindest einige dieser Stoffe sind bekanntermaßen immunschwächend
und krankheitserregend! Zweifellos starben auch schon Menschen
an den pathogen/giftigen Sprühstoffen. (s. "Chemtrails,
an Introduction" in: (http://educate-yourself.org/ct/)
Genaue und häufige Beobachtungen zeigen jedem, daß
sich Chemtrails in unterschiedlicher Form ausdehnen und auflösen
und auch die
Geschwindigkeit ebenso wie die Wolkenbildung daraus verschieden
ist. Das lässt auf verschiedene chemische Mixturen der jeweiligen
Chemtrails und auf intensivste Forschungsarbeiten daran schließen.
Als Laie auf chemischem Gebiet kann ich nur sagen:
selbst wenn nur ein Teil der oben aufgeführten Laborbefunde
für die
Chemtrailsinhalte zutreffen sollte, sind Schäden in Luft,
Wasser, Erde und Nahrungsgrundlage für Pflanzen, Tiere und
Menschen zu erwarten.
Über die Atemluft gelangt der Fallout aus den Chemtrails
auf die Haare, Haut und in die Schleimhäute von Augen und
Mund. Durch die Atmung gelangen sie zunächst in die Atemorgane
(Nase, Mund-Rachenraum, Luftröhre, Bronchien, Lunge). (Anm.d.Red.:
die beiden erstgenannten Stoffe Aluminiumoxyd und Barium als Nanopartikel
gelangen über die Atmungsorgane in den Blutkreislauf, wobei
Aluminium als Nanopartikel NICHT von den Mikroglia zurückgehalten
wird - also definitiv das Gehirn dauerhaft schädigt.)
Ärzte berichten, daß nach intensiven, längeren
Chemtrail-Sprühaktionen auffällig viele Patienten an
Augen, Ohren und vor allem mit Atmung Probleme hatten. Es ist
bekannt und oft genug erlebt worden, dass es
innerhalb von drei Tagen nach einer speziellen, starken ganztägigen
Chemtrails-Sprühaktion einen Ausbruch von Atemwegserkrankungen
in der betroffenen Bevölkerung gibt. Manche entwickeln eine
Lungenentzündung, andere bekommen Erkältungen, grippeähnliche
Symptome und haben ein geschwächtes Immunsystem. Fälle
von Meningitis und Enzephalitis sind im Verhältnis zu den
Sprühaktionen ebenfalls angestiegen.
Allein schon aus dieser Chemikalienaufzählung in den Chemtrails-mixturen
lässt sich erkennen, daß die Ziele der Chemtrails keinesfalls
darauf beschränkt sind, lediglich den Lichteinfall der Sonne
auf die Erde zwecks Abkühlung der Erdatmosphäre zu verringern.
Der Verdacht drängt sich geradezu auf, daß mit so hochgiftigen
Bestandteilen bewußt neue und kaum heilbare Krankheiten
(bei Menschen, Tieren und Pflanzen) mit möglichst vielen
Toten hervorgerufen oder zumindest in Kauf genommen werden sollen
- um noch ganz andere, meist finanziell-egoistische Ziele zu verfolgen.
(s. Offizielle Schätzungen über die Todesfälle
durch das
Projekt)
Aluminium-Nachweis im Chemtrail-Fallout für Laien Daß
diese in ca. 6000 m Höhe versprühten Chemikalien-Inhalte
als Fallout zumindest teilweise auch wieder zur Erde und in die
Atemluft herunterkommen, kann man hinsichtlich des Aluminiums
leicht durch Experimente
selbst erkennen:
• Sammelt man nach Spray-Aktionen nach dem nächsten
Regen
das Regenwasser und dampft es z.B. auf einem Kocher von 30 ml
auf 4 ml ein, so zeigt der Wasserrest deutlich kleinste Metallteilchen
(Aluminium), die unter starkem Licht hell reflektieren. (s. genauere
engl. Anleitung
www.anomalies-unlimited.com/Chemtrails/Rainwater.html)
Die Aluminium- und Bariumteilchen (und sonstige Schwermetall-Beimengungen)
sinken als feiner Staub wieder zur Erde nieder und hinterlassen
auf Kleidung, Haaren und Haut einen feinen Film, dessen
kleinste Aluminiumteilchen im Dunkeln unter einer UV-Lampe (sog.
Schwarzlicht) - vor allem auf dunkler, kontrastierende Kleidung
- sichtbar werden! (s. 'A way to check for chemspray' in www.anomalies-unlimited.com/Chemtrails/Blacklight.html)
Durch Haaranalysen lassen sich selbst geringe Spuren z.B. von
Aluminium oder Barium und Schwermetalle aus solchem
Fallout nachweisen. Chemtrails-Leugner können natürlich
immer behaupten, diese Stoffe können auch aus sonstigen Chemieabgasen
stammen. (s. Schwermetalle-Apotheken-Info:
http://www.aktivapo.de/html/1207.php
s. auch
"Chemtrail's (Odd 'Cells' ) Found In Fresh Snow Samples"
in http://www.geocities.com/lord_visionary/odd_cells.htm
Ein südafrikanischer Beobachter teilt im Internet mit: "Feiner
weisser Staub fiel im Oktober über weite Teile von Gauteng
und dem Free State. (Südafrika) Im Januar wurde ein klebriger
Fallout von Farmern östlich von Johannesburg (Südafrika)
berichtet, nachdem Chemtrails (giftige
Pseudo-Kondensstreifen) beobachtet wurden."
Gesundheitsgefahren des Aluminums
Da Aluminium unter normalen Umständen vom Körper schlecht
aufgenommen und leicht wieder ausgeschieden wird, war man bis
vor
wenigen Jahren der festen Überzeugung, dieses Metall sei
vollkommen harmlos.
Medizinisch gesichert ist heute aber, daß andauernde Aluminium-belastung
auch in kleinen Mengen eine neurotoxische Veränderung der
Gehirnnervenzellen verursacht. Es stört die Gehirnfunktion
und Merkfähigkeit. Einige Forscher vermuten sogar, daß
die Alzheimersche Erkrankung (drastische Vergeßlichkeit
und Persönlichkeitsveränderung) durch Aluminium ausgelöst
wird, fand man doch bei Autopsien von verstorbenen Alzheimer-Patienten
extrem hohe Aluminiumwerte in den Gehirnzellen. (Anm.d.Red. Der
Zusammenhang von Alzheimer und Aluminium ist inzwischen nachgewiesen.)
Eine mögliche Erklärung, wie hohe Aluminiumwerte in
den Hirnzellen zum Versagen vieler Hirn- und Gedächtnisfunktionen
führt (bzw.
auch andere Organteile zerstören können), bietet folgende
Erkenntnis aus der Erforschung der Ursachen des Waldsterbens:
Ein Waldbesitzer im Allgäu berichtete mir in einem vertraulichen
Gespräch ca. 1983: "Ich ließ auf der Suche nach
den Ursachen des Waldsterbens abgestorbene Tannennadeln mikroskopisch
untersuchen.
Es fiel mir auf, daß die geschädigten Nadeln Punkte
aufwiesen, die wie kleine räumlich begrenzte Verbrennungen
aussahen. Die mikroskopische Analyse ergab, daß im Innern
dieser Punkte ascheähnliche Verbrennungsprodukte waren, in
deren Mitte sich Aluminiumelemente befanden. Ausgedehnte Standortuntersuchungen
zeigten schließlich, daß jene Bäume, die in der
Nähe von militärischen und zivilen
Radarstationen wuchsen, am stärksten geschädigt waren
(also z.B. in
Grenzgebieten, in Höhenlagen, wo der Radarstrahl die Baumgipfel
bestrich etc.). Offensichtlich versetzten die starken Radarstrahlen
mit ihren Frequenzen die Alumiumteilchen in den Nadeln in so starke
Vibration, daß sie das benachbarte Gewebe geradezu verbrannten
und so zum Absterben der Nadeln und letztlich der Pflanzen führten.
Als ich von diesen Befunden das Militär und Regierungsstellen
unterrichtete, wurde mir verboten, meine Befunde zu veröffentlichen.
Durch
massive Drohungen wurde ich zum Stillschweigen erpresst."
-
Sollten Radarstrahlen und wohl auch ähnliche starke Sendeanlagen
z.B. aus Funktürmen, TV-Sendern, Richtstrahlern, Handy-Masten
etc.
tatsächlich solche starke schwingungserzeugende Wirkungen
auf Aluminiumteilchen haben, können dadurch Verbrennungseffekte
in lebendem Gewebe natürlich auch bei Menschen und Tieren,
nicht nur bei Pflanzen auftreten.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand kann sich Aluminium dann in
den Zellen ablagern, wenn das Verhältnis Calcium/Magnesium
gestört ist
und hohe Phosphatwerte vorzufinden sind, was man vor allem bei
Kindern mit Hyperaktivität häufig findet. Ferner verdrängt
Aluminium Eisen aus dessen Transferrinkomplex und kann so Anämien
begünstigen. Desweiteren stört es den Einbau von Calcium
und Magnesium in das Knochendepot und erniedrigt die Rate der
neugebildeten Knochenmatrix.
Wenn nun durch die Chemtrail-Sprühaktionen über Länder
und Kontinente hinweg megatonnenweise kleinste Aluminiumpartikelchen
über Tage und Wochen hindurch immer neu versprüht werden,
sinken diese Teile ja alle wieder früher oder später
zur Erde zurück. Über die Atmung, Nahrung und Wasser
gelangen sie in den Kreislauf von Pflanzen, Tieren und Menschen.
Da zugleich die Bestrahlung durch Radar, starke Satellitensender
und hunderte andere starke
Sendeanlagen epidemieartig zunimmt, ergibt diese Kombination von
immer mehr Aluminiumteilchen im Organismus einerseits und starken
Sendereinstrahlungen andererseits eine permanente Gewebezerstörungsquelle,
die zwangsläufig jedes Immunsystem schwächen und jedes
stark mit Aluminiumteilchen angereicherte Gewebe - insbesondere
das empfindliche Gehirn - zu zerstören vermag! Aluminium
findet sich heute in vielen Dingen des täglichen Lebens:
in Kochgeschirr, Verpackungen und Verpackungsfolien, Arzneien,
wie essigsaure Tonerde oder Tabletten gegen Sodbrennen, Limonaden,
Schmelzkäse, Mundspülungen und unzähligem mehr.
Bedingt durch den sauren Regen nehmen auch Pflanzen größere
Mengen an Aluminium auf, das dann über die Nahrungskette
den Menschen zusätzlich belastet. Daher ist die Belastung
durch Aluminium ohnehin schon hoch. Die
Chemtrails steigern diese Belastung und die Gesundheitsrisiken
daher noch enorm!
Weitere, differenziertere Informationen über zahlreiche
Gesundheitsschäden durch Aluminium und über die Kennzeichen
von
Aluminiumvergiftungen s. (www.rense.com/general20/alum.htmP(engl.)
Gesundheitsgefahren durch Barium
Leicht verständliche Erklärungen zur Rolle von Barium
in Chemtrails s. http://www.orgonise-africa.net/framepageD.htm
Aus den Bariumbestandteilen sollen sich bevorzugt streifen/federartige
Wolken bilden. Barium hat große chemische Verwandtschaft
zum radioaktiven Strontium und Calcium, zu deren chemischen Familie
es gehört.
Es kann in verschiedenen chemischen Verbindungen vorkommen. Es
beeinflusst den Calciumstoffwechsel negativ und erlaubt daher
auch eine Aussage über das Fortschreiten einer Osteoporose.(Quelle:
http://www.aktivapo.de/html/1207.php)
Bekannt ist, daß Barium, das als Bariumsulfat auch als
Röntgenkontrastmittel benutzt wird, zu Allergien führen
kann, sofern es in die Blutbahn kommt. Die möglichen allergischen
Zwischenfälle haben eine breite Palette und reichen von leichtem
Übelkeitsgefühl bis zum anaphylaktischen Schock. Zunächst
leichte allergische Reaktionen wie Übelkeit, Erbrechen, Juckreiz,
Schwindel können Vorboten späterer schwerer Reaktionen
sein!
Barium-Komponenten, vor allem lösliche, werden als ernsthaftes
Gesundheitsrisiko betrachtet, und gewöhlich mit Atmungsbeschwerden
in Verbindung gebracht. (mehr dazu s. engl: Clifford E Carnicom:
'Barium confirmed by Spectroscopy' in www.carnicom.com/spectra1.htm)
In
einer engl. Publikation heißt es: "Barium salt, polymer
fibers and other
chemicals in the atmosphere are the physical irritants that are
either directly or indirectly responsible for the recent nationwide
epidemic increase in cases of nose bleed, asthma, allergies, pneumonia,
upper respiratory symptoms and a noticeable increase in arthritis
symptoms, recently reported nationwide. Chemicals illegally sprayed
into the atmosphere are producing atmospheric and ground conditions
detrimental to human and animal health but favorable to the
growth of harmful molds / fungus. These conditions are not conducive
to good health. The soluble salts of barium, an earth metal, are
toxic in mammalian systems. They are absorbed rapidly from the
gastrointestinal tract and are deposited in the muscles, lungs,
and bone. No case data is available from the medical community
on the long term effects of barium in the human body." (aus:
www.anomalies-unlimited.com/Theories.html)
s. dazu weitere Artikel (engl.): Barium Toxicity
Profile in: http://risk.lsd.ornl.gov/tox/profiles/barium_f_V1.shtml
"Blood Cells And Biological's Found In Chemtrail Ground
Sample" in www.carnicom.com/bio1.htm
Zusammenstellung vieler Untersuchungsergebnisse http://www.carnicom.com/contrails.htm
Barium und Aluminium können durch Haaranalyse auch in geringen
Mengen nachgewiesen werden.
Aluminium als Nahrung für Nanobakterien in der betroffenen
Atmosphäre
In jenen Höhen der Atmosphäre, in denen die Chemtrail-Sprühaktionen
vorgenommen werden, befinden sich unzählige kleinste Lebewesen,
sog. Nanobakterien. Dabei handelt es sich um Bakterien, Pilzsporen
sowie Viren, die auf der Erdoberfläche unbekannt sind. Der
Entdecker dieser sog. 'Nanobakterien', Dr. Robert Folk beschreibt
diese zahlenmässig grösste Population unseres Planeten
so: "Dies sind Zwergformen von Bakterien, die... 1/1000stel
des Volumens von normalen Bakterien aufweisen und um einige Grössenordnungen
verbreiteter sind als diese." Forschungsergebnisse zeigen,
daß
sie diesen Aluminiumstaub als bevorzugte Nahrung aufnehmen und
sich dadurch stark vermehren können. (s. http://217.160.88.14/_data/127_005.pdf)
Bislang ist m.W. noch ungeklärt, ob Nanobakterien aufgrund
der Sprayaktionen evtl. ebenfalls im Chemtrail-Fallout niedersinken.
Da
Erdboden, Wasser, Pflanzen, Tiere und Menschen auf bislang auf
der Erdoberfläche nicht vorkommende Nanobakterien und Viren
evolutionsmäßig nicht eingestellt sind, da sie sonst
ja nur in der höheren Atmosphäre vorkommen, wäre
dringends abzuklären, ob diese Viren und Bakterien überhaupt
vom Immunabwehrsystem erkannt und als evtl. schädlich bekämpft
werden. Das Risiko, daß auch durch solche
Nanobakterien völlig neue Krankheiten und Seuchen an Pflanzen,
Tieren und Menschen auftreten, ist keinesfalls auszuschließen!
Wer in so komplexe Kreisläufe wie Atmosphäre, Wind
und Licht und ihr Zusammenwirken eingreift, ohne diese Zusammenhänge
überhaupt
zuvor zu kennen, produziert zwangsläufig unabsehbare Konsequenzen
- und handelt dadurch für diese und nächste Generationen
schlicht unverantwortlich oder gar verbrecherisch! Oder gehören
solche möglichen oder gar wahrscheinlichen Konsequenzen zur
'unvermeidlichen Kalkulation', sind 'Kollateralschäden'?
Bekannt wurde, daß die Chemtrail-Agiteure und die WHO ja
nach eigenen Angaben mit einigen zig-Milliarden Toten innerhalb
von 50 Jahren...
und wohl auch dem Aussterben vieler Arten rechnen. (s. http://217.160.88.14/_data/127_005.pdf)
Das Kopieren und Weitergeben dieser Informationen/Bilder ist für
private, nicht-kommerzielle und nicht-gewerbliche Zwecke unter
Quellenangabe erlaubt
Also: Weltoekologie Institut 77815 Buehl, Türkenlouisstr.
7
Von Herrn: Dipl. Ing. Heinrich Kirrwald
02.07.2008
Gauweiler und Schachtschneider: Sieg über
Regierung und Parlament, Präsident
Autor: Daniel Neun • 1. Juli 2008
Verfassungsgericht folgte Antrag auf einstweiliger
Anordnung gegen Köhler und EU-Vertrag
Karlsruhe: Die ganze Dimension dieser historischen Niederlage
von Exekutive und Legislative gegen die Judikative des Bundesverfassungsgerichtes
ist immer noch nicht in der Republik angekommen.
Die Exekutive, namentlich Bundesregierung und Bundespräsident,
sowie die Legislative Bundestag und der Bundesrat der Landesexekutiven,
sie alle stehen bis auf die Knochen blamiert da.
Denn ein einzelner Bundestagsabgeordneter, Dr. Peter Gauweiler
(CSU), und sein Anwalt, Prof.Karl Albrecht Schachtschneider, sie
stoppten nun mit einem Antrag in Karlsruhe auf einstweilige Anordnung
gegen Präsident Horst Köhler dessen Unterschrift unter
den EU-Vertrag.
In dem am 23. Mai beim deutschen Verfassungsgerichtshof eingereichten
Antrag auf einstweilige Anordnung von Dr.Gauweiler (CSU) gegen
den Präsidenten heisst es:
IV. Antrag auf einstweilige Anordnung
Namens und in Vollmacht des Antragstellers und Beschwerdeführers
beantrage ich, durch einstweilige Anordnung dem Bundespräsidenten
und der Bundesregierung zu untersagen, das Zustimmungsgesetz der
Bundesrepublik Deutschland zum Vertrag von Lissabon vom 13. Dezember
2007 zur Änderung des Vertrages über die Europäische
Union und des Vertrages zur Gründung der Europäischen
Gemeinschaft (Amtsblatt der
Europäischen Union vom 17. Dezember 2007 (2007/C 306/01)),
welches der Deutsche Bundestag am 24. April 2008 verabschiedet
hat und dem der Bundesrat am 23. Mai 2008 zugestimmt hat, und
die Begleitgesetze, nämlich das Gesetz zur Änderung
des Grundgesetzes (BT-Drs. 16/8488) und das Gesetz über die
Ausweitung und Stärkung der Rechte des Bundestages und des
Bundesrates in Angelegenheiten der Europäischen Union (BT-Drs.
16/8489) auszufertigen und zu verkünden und den Vertrag von
Lissabon durch Unterzeichnung der Ratifikationsurkunde und Hinterlegung
der Ratifikationsurkunde bei der Regierung der Italienischen Republik
zu ratifizieren, bevor über die Verfassungsbeschwerde und
den Antrag zu III. auf andere Abhilfe entschieden ist.
Um es klar zu sagen: Gauweiler war der einzige, der überhaupt
einen Eilantrag stellte. Die sogenannte “Linke” im
Bundestag tat dies bis zum 27.Juni laut einem Bericht der “taz”
nicht.
DIE FALSE-FLAG-PARTEI “DIE LINKE”
Gestern liess Gregor Gysi folgendes verkünden:
„Zur Verhinderung einer abgeschlossenen Ratifizierung des
Lissabon-Vertrages hatte die Linksfraktion über ihre Klage
und Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht hinaus eine einstweilige
Anordnung beantragt,dem Bundespräsidenten die Unterzeichnung
des Ratifizierungsgesetzes zu untersagen. Das Bundesverfassungsgericht
muss unsere Ansicht insoweit geteilt haben, als es den Bundespräsidenten
gebeten hat, das Ratifizierungsgesetz nicht zu unterzeichnen,
bis das Bundesverfassungsgericht in der Sache selbst entschieden
hat. Köhler entsprach der Bitte.
Eine einstweilige Verfügung ist nicht mehr erforderlich,
weil das Bundesverfassungsgericht auf diplomatischem Wege das
Gleiche erreicht hat.”
Eine Frechheit ohne Grenzen.
Die sogenannte “Linke” und ihr Fraktionsführer,
der Anwalt Dr.Gregor Gysi, glänzten bisher nur mit Niederlagen
vor dem Bundesverfassungsgericht, wie z.B. am 30.März 2007
mit einem Eilantrag gegen den Tornado-Einsatz der deutschen Luftwaffe
in Afghanistan, der auf einem bereits 1999 gescheiterten Antrag
aufbaute.
Am 19.November 2007 übernahm Gysi allen Erntes sogar die
Rechtsauffassung der Generalbundesanwältin Harms, die Anzeigen
gegen Regierungsmitglieder wegen Führung eines Angriffskrieges
nicht einmal bearbeiten wollte.
Gysi im Gesetzentwurf Drucksache 16/6379:
“Nach der derzeitigen Gesetzeslage ist nur die Vorbereitung
eines Angriffskrieges strafbar, nicht allerdings das Führen
des Angriffskrieges selber.”
Hier zum Vergleich das von Regierung, Parteien, Parlamenten,
Bürokraten und Kriegskonzernen vom Balkon geworfene Grundgesetz:
Artikel 25
Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteil
des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte
und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes.
Artikel 26
(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen
werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören,
insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten,
sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.
(2) Zur Kriegführung bestimmte Waffen dürfen nur mit
Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und
in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
Wer lesen kann, kann auch vergleichen.
KARLSRUHE HAT DAS WORT
Die Hauptklage der “Linken” gegen den EU-Vertrag
(welche nach der von Gauweiler und Schachtschneider eingereicht
wurde) ergiesst sich in ellenlangem, rechtlich irrelevanten Geschwafel
welches im Prinzip sagt, der EU-Vertrag sei irgendwie nicht links
genug.
Die eigentliche Frage, ob nämlich nach dieser Vollmacht für
Brüssel so etwas wie eine souveräne Bundesrepublik überhaupt
noch existiert, klammert der Antrag aus.
Die Roten Roben von Karlsruhe aber verlangten, sie verlangten
nun auf Antrag Gauweilers von Regierung, Präsident und Parlament
eine Stellungnahme bis zum gestrigen Montag. Dies war ein deutliches
Zeichen, dass man im Falle der üblichen Vollignoranz seitens
der Berliner Regierungs- und Parlamentspaläste auf eine gütliche
Einigung im Sinne des Grundgesetzes auch verzichten könne.
Gestern nun erklärte Präsident Köhler, er werde
den EU-Vertrag nicht unterschreiben. “Angesichts vorliegender
Anträge auf einstweilige Anordnung folgt der Bundespräsident
damit einer Bitte des Bundesverfassungsgerichts”, erklärte
er.
Der Präsident gehorchte damit einer “Bitte”
des Verfassungsgerichtes, welches dem Antrag eines Bürgers
gefolgt war. Ein Sieg der Demokratie, und eine schier endlose
Blamage des Establishments, welches sich selbst oft und gern mit
ihr verwechseln lässt.
REPUBLIK ALS KONKURSMASSE
CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP und Linken trauen nur noch 22
Prozent der Deutschen. Das muss man sich erst einmal vor Augen
führen: 22 %.
Der Bundesregierung, die mit verfassungsverändernder Mehrheit
im Parlament agiert, trauen nur 38 %, den DGB-Gewerkschaftlern
41 % der Deutschen.
Der Demokratie im eigentlichen Sinne trauen gerade mal noch 60%,
dem Kapitalismus 48%.
D.h. der politischen Ordnung der Republik trauen knapp über
die Hälfte, die Mehrheit in Deutschland lehnt den Kapitalismus
ab.
Dies ist das Ergebnis aller, aller Bundestagsparteien. Sie haben
die Verantwortung zu tragen, auch für das was eine Exekutive
veranstaltet die sie gewählt haben.
DEUTSCHLANDS AUFLÖSUNG VON OBEN
Bundespräsident, Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat,
sie alle arbeiten z.Z. an nichts anderem als an der Selbstenthebung,
dem Sturz des Grundgesetzes und der Auflösung der Republik.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, dessen Existenz mit
der Unterzeichnung dieser EU-Vollmacht ebenfalls obsolet geworden
wäre, hat jetzt diese historisch einmalige Farce bis zur
ausführlichen Entscheidung im Jahre 2009 vorerst beendet.
Damit ist auch der gesamte Zeitplan einer blitzkrieg-artig aus
dem Hut gezauberten Mittelmeerunion unter der EU-Präsidentschaft
von Nicolas Sarkozy passé.
Sei es zwei mutigen Konservativen der alten Schule gedankt.
01.07.2008
Monatlich treten 2.000 Genossen aus und
tausend weitere sterben - CDU könnte schon bald mehr Mitglieder
haben
(PR-inside.com 30.06.2008 16:20:17) Ausdrucken
Per e-Mail empfehlen
Berlin (AP) Besorgniserregender Mitgliederschwund bei der SPD:
Monat für Monat treten rund 2.000 Mitglieder aus der Partei
aus. Im Vergleich zum Rekordjahr 1976 mit damals 1,02 Millionen
Genossen hat sich die Zahl inzwischen auf 531.737 quasi halbiert.
Dies berichtete Bundesgeschäftsführer Martin Gorholt
am Montag in Berlin und kündigte an, die 145 Jahre alte Volkspartei
starte nun eine verstärkte Offensive zur Mitgliederwerbung.
Dies erscheint dringend nötig, denn
zusätzlich zu den Austritten sterben monatlich rund 1.000
SPD-Mitglieder. Das Durchschnittsalter hat sich inzwischen auf
57 Jahre erhöht - Tendenz steigend. Stolz berichtete Gorholt,
dass es trotz vieler Negativschlagzeilen in den ersten fünf
Monaten 2008 gelungen sei, über 7.000 neue Mitglieder zu
werben. Doch dies reicht nach wie vor nicht, um die Abgänge
auszugleichen - geschweige denn, den seit mehr als 15 Jahren andauernden
Abwärtstrend umzukehren. Besonders dicke kam es in den Jahren
2003 und 2004: Inmitten der Debatten über die Hartz-Reformen
verlor die traditionsreiche Arbeiterpartei pro Jahr rund 50.000
Mitglieder. Im Willy-Brandt-Haus, der Berliner Parteizentrale,
fürchtet man nun eine kurzfristige Konsequenz mit potenziellem
Imageschaden. Die CDU ist nämlich kurz davor, die SPD als
mitgliederstärkste Partei Deutschlands zu überholen.
Zum Stichtag 31. Mai betrug der Abstand zu den Sozialdemokraten
nur noch 438 Mitglieder, schon kommende Woche könnte die
Partei von Kanzlerin Angela Merkel die Nase vorne haben - erstmals
in der Geschichte der Bundesrepublik. Dass auch die CDU seit Jahren
schwächelt und seit 1991 mehr als 200.000 Mitglieder verloren
hat, erscheint da nur als schwacher Trost. Zwtl: «Soziale
Entwicklung» arbeitet gegen SPD Die Ursachenanalyse Gorholts
fiel nüchtern, aber unerbittlich aus. Die «soziale
Entwicklung» arbeite gegen die Parteien und gegen viele
andere Großorganisationen. Besonders verwies er auf den
Generaltrend zur Individualisierung, zudem habe sich im Zuge der
Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft die klassische SPD-Klientel
aus der Industriearbeiterschaft reduziert. Als Marschroute für
seine Partei gab der Funktionär aus, die Mitgliederwerbung
müsse angesichts des Schwunds zur Daueraufgabe werden. Dafür
solle es Beauftragte auf allen Ebenen geben. Auch wenn inzwischen
jeder dritte Aufnahmeantrag im Internet ausgefüllt werde,
bleibe die Rekrutierung vor Ort, in den Betrieben und an den Hochschulen
das A und O, betonte Gorholt. «Der Ortsverein ist die Herzkammer
der SPD», lautet seine wenig überraschende Diagnose.
Laut dem ARD-Deutschlandtrend hatte die Zustimmung zu den Volksparteien
SPD und CDU/CSU im Mai einen historischen Tiefstand erreicht.
www.cdu.de www.spd.de
23.06.2008
Warum die Iren “Nein” gesagt
haben
Von Jochen Bittner | 15:10
Eine statistisch-individuelle Betrachtung
Bis zum Oktober, so das Ergebnis des EU-Gipfels von vergangener
Woche, soll die irische Regierung in sich gehen. Dann, beim nächsten
EU-Ratstreffen, soll sie sich und dem Rest von Europa erklären
können, warum ihr Volk so versagt hat. Vor allem Deutschland
und Frankreich nämlich gilt das irische Nein zum Lissabon-Vertrag
als dummer Fehltritt, der korrigiert werden müsse. “Streng
genommen muss man ja nur vier Prozent umstimmen”, sagt ein
erfahrener deutscher EU-Politiker.
Dabei ist schon heute ziemlich klar, warum 53 % der Iren mit
Nein gestimmt haben. Eine Umfrage des Gallup-Institutes im Auftrag
der EU-Kommission liefert recht präzise Auskünfte über
die Motive der EU-Verweigerer.
Was zeigen sie? Vor allem eins: Die Gründe für die Skepsis
gegenüber der Brüsseler Zentralgewalt sind tiefgreifender,
als es der Großteil der EU-Führer wahrhaben möchte.
Jedenfalls scheinen sie nicht binnen weniger Monate oder durch
kleinliche Zugeständnisse an die Iren “heilbar”
zu sein.
Ergänzend zu der Analyse von Gallup sei an dieser Stelle
ein Leserbrief dokumentiert, der die ZEIT aus Dublin erreichte.
Der Internet-Unternehmer John Ring schildert darin in sachlichem,
unaufgeregtem Ton dreizehn Gründe für die Ablehnung
des Lissabon-Vertrags. Sein Brief ist geeignet, tiefes Nachdenken
auszulösen.
John Rings erster Grund für die Ablehnung von Lissabon lautet:
1 - Gebildete, intelligente Menschen konnten den Vertrag nicht
lesen oder verstehen.
Dieser persönliche Befund deckt sich mit dem statistischen
Hauptgrund für die Ablehnung in Irland. 22 % der Befragten
sagten, sie hätten “nicht genug über den Vertrag
gewusst und wollten nicht über etwas abstimmen, was ich nicht
verstehe”.
Unser Leser fährt fort:
2 – Lissabon sollte die EU „demokratischer“
machen. Dennoch hat nur Irland mit 1% der EU Bevölkerung
seine Bürger nach deren Meinung gefragt – und dies
auch nur weil unsere Regierung dazu verpflichtet war.
Die Frage, für wie demokratisch die Iren die EU halten,
taucht in der Gallup-Umfrage nicht auf. Aus ihr geht aber hervor,
dass die Iren keineswegs EU-feindlich eingestellt sind. Nur fünf
Prozent gaben als Grund für ihre Nein-Stimme an, sie seien
“gegen die Idee eines vereinten Europas.” Das zweitwichtigste
Motiv für die Ablehnung (12 %) lautete allerdings, “die
irische Identität schützen” zu wollen.
Interessanter - und für die EU-Führer vermutlich schockierender
- ist allerdings der Befund, dass die Zustimmung zum Lissabon-Vertrag
abnimmt, je jünger die Befragten sind. Die meisten Nein-Sager
(65 %) gab es in der Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren. Die
höchste Zustimmung (58 %) bei den über 55jährigen.
Nach der Undurschaubarkeit des Vertrages und der Angst um die
nationale Identität gab es vier drittwichtigste Gründe
(je 6 %) für die Nein-Sager: “Die irische Neutralität
in Sicherheits- und Verteidigungsfragen aufrechtzuerhalten”,
“Ich traue unseren Politikern nicht”, “Wir werden
das Recht auf einen Kommissar in jeder Kommission verlieren”
und “Unser Steuersystem muss beschützt werden.”
In den Worten von John Ring:
3 – Die meisten irischen Politiker und Parlamentsmitglieder,
sowie viele ihrer EU Kollegen, wollten eine „Ja“-Stimme
– jedoch hatten nach eigenem Zugeständnis nur wenige
den Vertrag gelesen oder seine Auswirkungen bedacht.
4 – Die Franzosen und Holländer haben gegen die EU-Verfassung
gestimmt. Dies ist dasselbe Dokument mit geringfügigen Änderungen.
5 – Extremisten, die ein „Nein“ befürworten,
haben viele Lügen erzählt, welche keine vernünftige
Person glauben würde. Dennoch waren sie die einzigen, die
diese Fragen besprochen haben. Die Ja-Leute sagten „vertraut
uns“. Ich vertraue ihnen nicht, was die Kommentare von vielen
EU-Politikern nach dem Resultat bekräftigen, die sagen „Lissabon
ist nicht tot“, obwohl wir im Voraus gewarnt wurden, dass
es jedes Land ratifizieren muss.
6 – Lissabon befürwortet eine gemeinsame EU-Außenpolitik.
Wenn wir den März 2003 vor der Irak-Krise bedenken, hätte
es hier für Frankreich, Deutschland und Großbritannien
wirklich eine einheitliche EU-Irak-Politik geben können?
Für die meisten ernsten Probleme unserer Zeit scheinen die
derzeitigen EU-Strukturen ausreichend.
7 – Jedes Land sollte hauptamtliche Kommissar(e) haben
und ja, ein einfacher Mechanismus sollte gefunden werden, welcher
es ermöglicht einstimmig zu verhandeln, zum Beispiel bei
Energie-Gesprächen mit Russland. Aber ich will nicht, dass
ein nicht gewählter (von der Bevölkerung) EU-Präsident
mein Land auf andere Art repräsentiert, als es gegenwärtig
der Fall ist.
8 – Ich will keine EU-Armee, trotz der Tatsache, dass Krieg
leider manchmal notwendig ist. Obwohl eine Nation durch dieses
Abkommen – bisher - nicht gezwungen wird einen Verteidigungsfond
zu akzeptieren oder einen Beitrag dazu zu leisten, weist es doch
in diese Richtung, und ich bin damit keinesfalls einverstanden.
9 – Obwohl wir mit EU-Ländern zusammen arbeiten, diktiert
der globale Handel, dass wir auch mit diesen konkurrieren. Ich
benötige einen 100 % garantierten, eindeutig formulierten
Vorbehalt, dass unsere Körperschaftssteuersatz weder jetzt
noch in Zukunft jemals geändert wird, es sei denn es wurde
von der irischen Regierung gefordert.
10 – Einige Aspekte des Abkommens werden „zu einem
späteren Zeitpunkt“ erläutert. Dafür kann
ich nicht stimmen.
11 – Rechtsexperten, die Lissabon studiert haben, denken
(sind sich aber nicht sicher), dass wir niemals wieder die Gelegenheit
haben werden über bedeutende Fragen im Bezug auf die EU abzustimmen.
Ist das wahr? Niemand scheint dies mit Sicherheit sagen zu können.
12 – Die positiven und sehr wichtigen Fragen des Lissabon-Abkommens,
wie Zusammenarbeit bei der Verbrechensbekämpfung usw., sollten
sehr schnell in die Tat umgesetzt werden. Warum werden die offensichtlich
guten Dinge mit den umstrittenen vermengt?
13 – Das Veto eines jeden Landes wird durch eine „qualifizierte
Mehrheitsabstimmung“ bei wichtigen Fragen ersetzt, was voraussichtlich
für viele EU Nationen ernsthafte unvorhergesehene Auswirkungen
haben wird. Gerade erst haben Sie den Wert eines Vetos erlebt.
Auch diese Eindrücke unseres irischen ZEIT-Lesers decken
sich denen der Allgemeinheit. Eine große Mehrheit der Iren
(68 %) sagte, dass die “Nein”-Kampagne überzeugender
gewesen sei als die “Ja”-Kampagne. Sogar die Mehrheit
der Ja-Sager (57 %) sah dies so. Nur ein Prozent der Nein-Sagen
allerdings finden, wie John Ring, dass die EU eigentlich ganz
gut funktioniert.
So gut wie keine Rolle spielte laut der Gallup-Umfrage indes,
dass aufgrund von EU-Recht möglicher Weise die Schwulen-Ehe,
Abtreibung oder Sterbehilfe in Irland erlaubt werden könne.
Diese Sorge geben nur 2 % der Nein-Sager als ihr Motiv an. Auch
für John Ring waren diese Aspekte kein Thema.
Die Drohungen von EU-Politikern, deren Arroganz und vorherige
Weigerung, auf zwei „nein“-Stimmen zu hören,
die Kredit-Krise, Immigration, Abtreibung, Arbeiter-Rechte, Ölpreise,
Inflation, Arbeitsplatz-Verluste, EU-Recht und örtliche politische
Fragen haben meine Stimme in keinster Weise beeinflusst.
Was jetzt tun?, fragt John Ring. Schließlich will er nicht
als EU-Gegner gelten, bloß weil er gegen den Lissabon-Vertrag
war. Auch diese Sorge deckt sich wohl mit der vieler anderer Iren.
Ich will engere politische Verbindungen und tiefer gehende Integration
innerhalb von Europa. Ich wollte nicht „Nein“ stimmen,
da ich sowie die meisten Iren die ich kenne, sehr für Europa
eingestellt bin. Wir wissen, dass hier unsere Zukunft liegt.
Was soll Brüssel jetzt tun? Die oben genannten Punkte korrigieren,
alle EU Bewohner bitten darüber abzustimmen (statt 27 gefügige
Regierungen dazu zu bringen es zu ratifizieren ohne es zu lesen),
uns nicht auf zu fordern einfach zu glauben, dass eine neue Verfassung
– Entschuldigung „ein neues Abkommen“ –
das wir nicht verstehen, in Ordnung ist und ja, ich werde dafür
stimmen. Anderenfalls bin ich mit den Dingen zufrieden so wie
sie jetzt sind.
Jenen, die durch unsere „Nein“-Stimme frustriert
sind, möchte ich respektvoll nahe legen, dass deren Bevölkerung,
wenn sie gefragt würde, möglicherweise dasselbe sagen
würde.
John Ring
GEC, Taylor’s Lane, Dublin 8, Irland
20.06.2008
Diesen Strafantrag der meine volle Unterstützung
hat, sollten sich alle der Wahrheitverpflichteten anschließen.
An das
Polizeipräsidium Dortmund
Markgrafenstr. 102
44139 Dortmund
Strafantrag wegen Hochverrat!
Diesen Strafantrag stelle ich laut Art. 20 GG, Abs. 4
Ich stelle Strafantrag gegen die Bundeskanzlerin Angela Merkel,
den Bundespräsidenten Horst Köhler, die Mitglieder der
Bundesregierung und alle Abgeordneten, die der Ratifizierung der
EU-Verfassung und der Verfassungsänderung als Vorbereitung
zur Ratifizierung des EU-Vertrages zugestimmt haben. Desweiteren
stelle ich Strafantrag gegen die Ministerpräsidenten der
Länder, die als Vertreter des Bundesrates der Ratifizierung
der EU-Verfassung zugestimmt haben, sowie gegen die Altbundeskanzler
Gerhard Schröder, Helmut Kohl und Helmut Schmidt und den
ehemaligen Finanzminister Theo Waigel wegen erwiesenem Hochverrat
aufgrund von Art. 20 GG und den §§ 81 bis 83a und §
92 des StGB.
Ich bitte um die schriftliche Bestätigung des Erhalts der
Anzeige. Im Falle einer Verweigerung der Annahme des Strafantrags
erwarte ich eine Begründung mit Angabe der für die Verweigerung
maßgeblichen gesetzlichen Bestimmungen sowie eine Erklärung
über die gesetzlich möglichen Rechtsmittel, Einspruch
gegen die Verweigerung der Annahme dieses Strafantrags zu erheben.
Begründung:
Dem Strafantrag liegen grundsätzliche Erwägungen zugrunde:
1. Deutschland hat bisher keinen Friedensvertrag und keine Verfassung.
Das Grundgesetz ist keine Verfassung, sondern ein Interimsersatz,
entwickelt auf Weisung der alliierten Besatzungsmächte nach
dem 2. Weltkrieg. In der Präambel und in Artikel 146 wurde
ausdrücklich festgeschrieben, dass nach der Wiedervereinigung
Deutschlands das Grundgesetz durch eine vom Volk in freier Entscheidung
verabschiedete Verfassung ersetzt werden soll. Das ist bisher
nicht geschehen, was den Schluss zulässt, dass Deutschland
noch immer besetztes Gebiet ist und somit ein nicht handlungsfähiges
Staatsgebilde auf der Basis der Reichsverfassung der Weimarer
Republik. Das Grundgesetz - nicht nur eine These der Völkerrechtslehre
und der Staatsrechtslehre - geht davon aus, dass das Deutsche
Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit
der Kapitulation, noch durch Ausübung fremder Staatsgewalt
in Deutschland durch die alliierten Besatzungsmächte, noch
später untergegangen ist; das ergibt sich aus der Präambel,
aus Art. 16, Art. 23, Art. 116 und Art. 146 GG. Das entspricht
auch der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts,
an der der Senat festhält. "Das Deutsche Reich existiert
fort […], besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist
allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation, insbesondere
mangels institutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig."
• „"Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland
und der Deutschen Demokratischen Republik werden sicherstellen,
dass die Verfassung des vereinten Deutschlands keinerlei Bestimmungen
enthalten wird, die mit diesen Prinzipien unvereinbar sind. Dies
gilt dementsprechend für die Bestimmungen, die in der Präambel
und in den Artikeln 23 Satz 2 und 146 des Grundgesetzes für
die Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind."
Daraus ist zu schließen, dass auch die Alliierten davon
ausgingen, dass mit der Wiederherstellung eines wiedervereinigten
souveränen Deutschland die Interimslösung des Grundgesetzes
durch eine Verfassung, die vom Volk in freier Abstimmung verabschiedet
wurde, ersetzt wird. Zwar wird der Zwei-plus-Vier-Vertrag faktisch
als Friedensvertrag gewertet, aber ob er den Völkerrechtlichen
und justiziellen Anforderungen eines Friedensvertrages standhält,
wurde meiner Kenntnis nach bisher nicht geprüft. Die Terminologie
"Friedensvertrag" wurde ausdrücklich vermieden
und mit dem Satz
• "Die Viermächte-Verantwortung in Bezug auf Berlin
und Deutschland als Ganzes wird beendet."
wurde lediglich die Verantwortung der vier Besatzungsmächte
für Deutschland aufgegeben. Gilt der Zwei-plus-Vier-Vertrag
aber nicht als Friedensvertrag, wäre die Bundesregierung
und das Parlament nicht befugt und nie befugt gewesen, die Verträge
von Rom, Amsterdam, Maastricht und Nizza zu unterschreiben, weil
die Handlungsfähigkeit nicht gegeben war.
2. Die Übertragung der Rechtsstaatlichen Ordnung bedarf einer
originären Verfassung, die nach Art. 146 GG vom Volk in freier
Abstimmung verabschiedet werden muss. Trotz der Möglichkeiten
einer großen Koalition, als "Diktatur auf Zeit"
beliebig das Grundgesetz ändern zu können, sind die
Grundrechte des Grundgesetzes nicht veränderbar.
3. Art. 20 Abs. 2 des Grundgesetzes betont den Grundsatz: Alle
Staatsgewalt geht vom Volke aus. Auch dieses Grundrecht des Grundgesetzes
verbietet es, die vorgenannten Verträge zu unterschreiben,
ohne die Einwilligung der Bevölkerung zu dieser Staatsauflösenden
Maßnahme einzuholen.
4. Im Maastricht-Urteil des BVerfG wurde von den Verfassungsrichtern
anerkannt, dass der Bürger Anspruch auf substantielle Vertretung
durch den Deutschen Bundestag hat. Die substanzielle Vertretung
des Bundestages wird mit der Übertragung der Rechtshoheit
aufgegeben und damit ein vom BVerfG ausdrücklich bestätigtes
Grundrecht. Die Staatlichkeit Deutschlands würde durch den
EU- Vertrag so sehr entleert, das Art. 38 - das Grundrecht, wonach
Abgeordnete Vertreter des ganzen Volkes sind - weitestgehend leerläuft.
Der Deutsche Bundestag würde mit der Unterzeichnung des EU-Vertrags
zur reinen Verwaltungsbehörde werden, die nur noch in Brüssel
erarbeitete Rechtsvorschriften in die deutsche Gesetzgebung einarbeitet.
Substanzielle Befugnisse wären nicht mehr gegeben. Dem EU-Parlament
fehlen diese substanziellen Befugnisse grundsätzlich, weil
es einer Demokratie unwürdigen Beschränkungen der Rechte
unterworfen ist. Es geht um die Frage "existentieller Staatlichkeit"
, also die wesentlichen Aufgaben und Befugnisse eines Staates,
die unmittelbar mit dem Staat - und damit dem Volk, organisiert
als Staat, die Bürgerschaft, verfasst durch das Verfassungsgesetz
- verbunden sind. Das ist der Kernsatz von Art. 20 Abs. 2, wenn
er sagt: Alle Staatsgewalt geht vom Volk aus. Aus dem Grunde darf
die Europäische Union nur Befugnisse im Rahmen einer "begrenzten
Ermächtigung" haben. Die EU ist kein Staat und die Bürger
der Union sind kein Volk. Damit muss die Frage nach "existentieller
Staatlichkeit" für die EU als nicht gegeben interpretiert
werden.
5. Die Finanzhoheit Deutschlands wurde an die EU übertragen.
Aber ein Land kann volkswirtschaftlich nur mit einem eigenständigen
Kredit- und Finanzsystem reüssieren. Die Folgen in Deutschland
sind unübersehbar. Ein Land ohne ein eigenes Währungssystem
und damit den daraus resultierenden Möglichkeiten der Steuerung
von volkswirtschaftlichen Gegebenheiten kann währungspolitisch
nicht reagieren, wenn es international zu Turbulenzen kommt. Die
Bundesbank war vom Gesetzgeber abhängig, der ihr andere Ziele
geben und andere Instrumente vorschreiben konnte. Die Europäische
Zentralbank hingegen ist völlig unabhängig. Für
sie gelten nur der Vertrag und die dort definierten Interessen
der privaten Finanzinstitute. Damit mangelt es der Geldpolitik
an der Möglichkeit, auf die nationalen volkswirtschaftlichen
Gegebenheiten zu reagieren, die Möglichkeiten, durch Aufwertung,
Abwertung usw. Fehlentwicklungen abzufangen, wurde von der Regierung
Kohl und Finanzminister Waigel gegen verbreiteten Widerstand und
ohne erkennbar Notwendigkeit aus der Hand gegeben. In der Folge
wurde auf Maßnahmen in der Lohn- und Steuerpolitikpolitik
ausgewichen, zum Schaden für die Bevölkerung und den
Binnenmarkt.
In Art. 20 GG, Abs. 4 heißt es:
• (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer
und sozialer Bundesstaat.
• (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom
Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der
Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung
ausgeübt.
• (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige
Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an
Gesetz und Recht gebunden.
• (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen,
haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe
nicht möglich ist.
Mit der Unterschrift unter den EG-Vertrag (Römische Verträge)
wurde bereits 1957 ohne Wissen der Bevölkerung mit diesem
Vertrag die Rechtshoheit des Staates Deutschland de facto an den
EuGH abgetreten, indem mit dem Vertrag der damaligen EWG, einem
reinen Wirtschaftsverbund der Länder Belgiens, Westdeutschlands,
Frankreichs, Italiens, Luxemburgs und den Niederlanden, ein völkerrechtliches
Übereinkommen statuiert und das Europarecht als Primärrecht
eingeführt wurde. Dieser Vorgang kommt dem 1933 von Hitler
vorgelegten Ermächtigungsgesetz sehr nahe, dem die damaligen
christlichen Parteien zugestimmt haben.
"Neue Gesetze mussten fortan nicht mehr verfassungskonform
sein und die Grundrechte wahren." Dieser Satz stammt aus
der Presseerklärung des Bundesministeriums der Justiz, die
dem Ermächtigungsgesetz 1933 gedenkt. Vor 75 Jahren wurde
das "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich"
erlassen, mit dem laut BMJ die Grundlage zur Abschaffung der parlamentarischen
Demokratie gelegt wurde. Weiter heißt es:
"Nach den Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus
wurden tragende Prinzipien unseres Rechtsstaats in einer sog.
Ewigkeitsklausel besonders vor Missbrauch geschützt. Die
Menschenwürde, das Demokratie-, Bundesstaats-, Sozialstaats-
und Rechtsstaatsprinzip sowie die Staatsform der Republik sind
nach Art. 79 des Grundgesetzes einer Verfassungsänderung
entzogen."
Ein "Ermächtigungsgesetz eigener Art" hat sich
die Bundesregierung durch die völlige Löschung des ursprünglichen
Art. 23 selbst gegeben, indem sie sich, wiederum ohne Referendum,
selbst befugte, Hoheitsrechte an die EU abzutreten.
Der Begriff Verfassungsänderung ist verfehlt, weil Deutschland
noch immer keine Verfassung hat, sondern "nur" ein Grundgesetz.
Der vorgenannte und als Ewigkeitsklausel bezeichnete Art. 79 wurde
mit der Abgabe des Primärrechts an den EuGH bereits ohne
Grundgesetzänderung ad absurdum geführt, weil der EuGH
jegliche nationale Gesetzgebung für nichtig erklären
kann. Damit kommen die römischen Verträge dem Ermächtigungsgesetz
von 1933 gleich. Zwar wurde offiziell der Parlamentarismus nicht,
wie im Ermächtigungsgesetz, aufgehoben, aber da bereits mehr
als 80% der Gesetze in Brüssel beschlossen und in Deutschland
nur in nationales Recht umformuliert werden müssen, ist der
Parlamentarismus in Deutschland nicht mehr substanziell, sondern
zu einer Verwaltungseinrichtung der EU verkommen und dient nur
noch dazu, Parteifunktionäre mit lukrativen Jobs zu versorgen
und gegenüber der Bevölkerung den Anschein der Rechtsstaatlichkeit
und der Demokratie zu wahren. Beides ist nicht mehr gegeben. Seine
Ohnmacht, das Grundgesetz auf in Brüssel beschlossene Gesetze
anzuwenden, hat das BVerfG in seiner Presseerklärung Nr.
37/2008 vom 19. März 2008 zum Ausdruck gebracht. Dort heißt
es:
"Das Bundesverfassungsgericht darf von seiner Befugnis, das
Inkrafttreten oder den Vollzug eines Gesetzes auszusetzen, nur
mit größter Zurückhaltung Gebrauch machen, da
der Erlass einer solchen einstweiligen Anordnung stets ein erheblicher
Eingriff in die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers ist. Der
Prüfungsmaßstab ist noch weiter verschärft, wenn
eine einstweilige Anordnung begehrt wird, durch die der Vollzug
einer Rechtsnorm ausgesetzt wird, soweit sie zwingende Vorgaben
des Gemeinschaftsrechts in das deutsche Recht umsetzt. Eine solche
einstweilige Anordnung droht über die Entscheidungskompetenz
des Bundesverfassungsgerichts in der Hauptsache hinauszugehen
und kann zudem das Gemeinschaftsinteresse an einem effektiven
Vollzug des Gemeinschaftsrechts stören."
Ob der Beschluss vom 22. Oktober 1986, Az: 2 BvR 197/83 des BVerfG,
bekannt unter der Bezeichnung Solange II, der die Anerkennung
des Gemeinschaftsrechts der EU als Primärrecht nun als tätige
Mithilfe oder stillschweigende Duldung des Hochverrats zu werten
ist, bleibt der Klärung durch die Bundesanwaltschaft überlassen.
Seit 1957 wird von Regierung und Parlament rechtswidrig und vorsätzlich
gegen den Verfassungsgrundsatz aus Art. 20 Abs. 3 verstoßen
und damit Hochverrat begangen, wie es in den §§ 81 und
83 StGB definiert wurde:
(1) Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt
1. den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen
oder
2. die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beruhende
verfassungsmäßige Ordnung zu ändern,
wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe
nicht unter zehn Jahren bestraft.
(2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe
von einem Jahr bis zu zehn Jahren.
§ StGB 83 besagt:
Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens
(1) Wer ein bestimmtes hochverräterisches Unternehmen gegen
den Bund vorbereitet, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr
bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe
von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.
(2) Wer ein bestimmtes hochverräterisches Unternehmen gegen
ein Land vorbereitet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten
bis zu fünf Jahren bestraft.
Damit ist die Unterzeichnung der römischen Verträge
Hochverrat gegen die damalige BRD nach § 83 Abs. 1 und wurde
mit den nachfolgenden Verträgen weiter betrieben und intensiviert.
Mit dem Beitritt zur Währungsunion wurde durch die Regierung
Kohl auch die Finanzhoheit, ein weiteres Hoheitsrecht der inzwischen
durch die Wiedervereinigung erweiterten BRD ohne Referendum an
eine externe Gruppierung abgetreten. Die maßgebliche Ausarbeitung
des Vertrags von Maastricht erfolgte durch den damaligen Staatssekretär
und heutigen Bundespräsidenten Horst Köhler, der damit
ebenfalls in die hochverräterischen Aktivitäten auch
um die Abgabe der Finanzhoheit an die EU verstrickt ist.
Mit der Ratifizierung der EU-Verfassung, wiederum ohne Referendum
und gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung haben sich
alle mit "ja" stimmenden Abgeordneten und die Regierung
Schröder/Fischer des Hochverrats schuldig gemacht, denn bereits
die Vorbereitung ist nach § 83 StGB strafbar.
Die jetzige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat seit ihrem Amtsantritt
permanent und wissentlich die Vorbereitung des EU-Vertrages betrieben,
der in Kürze durch das Parlament und den Bundesrat verabschiedet
werden soll. Unterstützung bei diesem Vorhaben findet sie
in der Regierung, in ihrer Partei und bei zahlreichen Abgeordneten.
Auf ihrer Internetseite hat sie ausdrücklich hervorgehoben,
dass für die Ratifizierung noch eine Grundgesetzänderung
erforderlich wäre, für die eine Zwei/Drittel-Mehrheit
im Parlament erforderlich sei. Die Änderung wäre zwingend,
weil mit dem Vertrag Hoheitsrechte an die Europäische Gemeinschaft
abgetreten würden.
Damit ist der Tatbestand der Vorbereitung zum Hochverrat erwiesen.
Dies gilt in gleichem Maße für alle Regierungsmitglieder
und Parlamentarier, die für diese Grundgesetzänderung
gestimmt haben.
Als deutscher Staatsbürger bin ich dem deutschen Staat und
dem deutschen Recht, basierend auf dem Grundgesetz, verpflichtet.
Europarecht ist für mich nicht bindend, da die demokratische
Legitimation für diese Rechtsprechung nicht gegeben ist bzw.
auf Grundlage von Verfassungsverstößen und Hochverrat
eingeführt wurde. Ich will nicht zusehen, wie Deutschland
ohne ausreichende Information der Bevölkerung an eine multinationale
Gruppe ausgeliefert wird, die keine staatliche Legimitation besitzt
und deren Einrichtungen auf einem undemokratischen Fundament beruhen.
Dieser lose Völkerbund präferiert ausschließlich
wirtschaftliche Zwecke, fordert in seinem Vertragswerk die ständige
Nachrüstung und Modernisierung des Militärs, will Präventivkriege
und Angriffskriege aus wirtschaftlichen Erwägungen weltweit
führen, führt unterschwellig die Todesstrafe wieder
ein, verbal begrenzt auf Fälle des Aufruhrs, ohne zu artikulieren,
wann eine Demonstration aufhört und ein Aufruhr beginnt und
ist maßgeblich mitverantwortlich für den wirtschaftlichen
Niedergang der Bundesrepublik Deutschland. Dieser lose Verbund
hat als einzige demokratische Einrichtung ein Parlament aus derzeit
785 Abgeordneten, von denen aber nur 99 Abgeordnete durch die
deutsche Bevölkerung gewählt werden konnten. Künftig
werden es nur noch 96 Abgeordnete sein. Dieses Parlament hat nur
sehr eingeschränkte Rechte, kein Initiativrecht, nur in beschränkten
Fällen ein Mitsprache- und Entscheidungsrecht, ansonsten
muss es nur gehört werden und in bestimmten Fällen nicht
einmal das.
Das Initiativrecht haben ausschließlich der jeweilige Ministerrat
und die EU-Kommissare, die nicht demokratisch gewählt, sondern
von den jeweiligen Regierungen eingesetzt wurden. Eine Regierung,
die bewusst den Staat und die Bevölkerung verrät, die
sie in ihre Position gewählt hat, hat kein Recht darauf,
die Auswahl der Person zu treffen, die als Einzige mit Rechten
ausgestattet ist, gesetzgeberische Maßnahmen zu veranlassen,
wobei die Interessen von 26 anderen Nationalstaaten mitunter konträr
zu den deutschen Interessen stehen.
Keine Bevölkerung der in der EU vertretenen Länder hat
die Möglichkeit einer Einflussnahme auf die Auswahl der Parlamentarier
oder Kommissare der anderen Mitgliedsstaaten der EU. Deutschland
ist ein föderaler Staat und alle Bürger der einzelnen
Länder wählen die Vertreter für den Bundestag.
Die EU ist lediglich ein föderaler Zusammenschluss auf wirtschaftlicher
Basis. An der Zusammensetzung des EU-Parlaments partizipieren
die Bürger der Mitgliedsstaaten immer nur an der Auswahl
der Parlamentarier ihres Staates und der in ihrem Staat vertretenen
Parteien. Schon dieser Umstand ist Beweis, dass die EU kein demokratisches
Gebilde ist und Demokratie auch nicht anstrebt.
Gleiches gilt für den EuGH. Entgegen dem demokratischen Grundprinzip
der Gewaltenteilung wird der einzige Richter (von 27), der deutsche
Interessen vertreten soll, von der Exekutive ausgewählt.
Die undemokratischen Einschränkungen des EU-Parlaments und
die Richterwahl sind ein Beweis, dass eine demokratische Gewaltenteilung
nicht gegeben ist und auch nicht angestrebt wird.
Ein weiterer Umstand ist irritierend. Im Internet und auf den
Seiten der Europäischen Union bzw. des Bundestages und der
Bundesregierung findet man den zur Ratifizierung anstehenden Vertrag
nicht, nur eine umfangreiche Aufzählung der Änderungen,
die in die Verträge der Europäischen Gemeinschaft, der
Euratom und der Arbeitsweise der Europäischen Gemeinschaft
eingearbeitet werden müssen. Das ist insofern merkwürdig,
weil damit 289 Seiten an Änderungen in die rund 3.000 Seiten
umfassende Vertragswerke eingearbeitet werden müssen, dabei
aber offensichtlich vermieden wird, die so entstandenen veränderten
Vertragswerke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Es
wirft ferner die Frage auf, ob die Abgeordneten der Mitgliedsstaaten
zumindest die endgültigen Versionen der Verträge zu
Gesicht bekommen, bevor sie über eine Ratifizierung abstimmen.
Damit entsteht der Verdacht, dass die Abgeordneten über das
Vertragswerk, abgesehen von einzelnen Juristen, ohne Kenntnis
des Inhalts aus reiner Parteidisziplin abstimmen werden. Das ist,
ich betone es ausdrücklich, nur ein Verdacht, basierend auf
der fehlenden Transparenz bei diesem Machwerk. In jedem Fall ist
es die Absicht, den Bürgern jegliche Kenntnis über den
Vertrag und die damit verbundenen Auswirkungen vorzuenthalten.
Ich bin für ein geeintes Europa, für die Einigung und
das gegenseitige Verständnis der Völker. Aber damit
hat die Europäische Gemeinschaft nichts zu tun. Sie vertritt
ausschließlich die Wirtschaftsinteressen, vor allem der
multinationalen Konzerne und die Interessen der Bankenkartelle.
Darüber hinaus betreibt sie die Auflösung der Nationalstaatlichkeit
der angeschlossenen Länder. Die Ablehnung der EU-Verfassung
durch die Referenden der Bevölkerungen Frankreichs und der
Niederlande wird ignoriert und mit dem EU-Vertrag gegen den im
Referendum ausgedrückten Willen der Bevölkerungen trotzdem
verwirklicht. Ein weiterer Beweis für eine Diktatur.
Die EU hat derzeit 27 Mitgliedsstaaten. Das sind 27 unterschiedliche
kulturelle und ethnische Hintergründe, das sind 27 verschiedene
Wirtschaftsräume mit erheblich unterschiedlichen Strukturen.
Daraus nach politischem Willen, oft gegen die Wünsche der
Bevölkerungen eine Einheit zu schmieden, ist nicht möglich.
Das kann nur auf der Basis eines langjährigen Prozesses des
Zusammenwachsens geschehen, in welchem die unterschiedlichen Kulturen
und Gebräuche auf freiwilliger Basis akzeptiert und verstanden
werden. Die so stark vorangetriebenen politischen Maßnahmen
deuten deshalb auf Hintermänner mit noch weit gefährlicheren
Intentionen hin.
Ich jedenfalls bin deutscher Staatsbürger und will es bleiben.
Dieses Recht der Geburt wird bereits seit 1957 von jeder bis heute
aktiven Regierung gegen Recht und Gesetz hintertrieben. Ich bin
Demokrat und auch das will ich bleiben. Wären die Verträge
in Referenden, versehen mit einer eingehenden Aufklärung
der Bürger dieses Landes, bestätigt worden, hätte
ich als Demokrat den Vorgang akzeptiert. Das ist in dieser Form
nicht geschehen und war ein Verstoß gegen unser Grundgesetz
und damit strafbar im Sinne der §§ 81 und 83 StGB. Dass
den Deutschen die in der Urfassung des Grundgesetzes vorgesehene
Ersetzung des Grundgesetzes durch eine Verfassung nach der Wiedervereinigung
vorenthalten wurde, ist wohl auf die Bestrebungen zur Aufhebung
der Nationalität zurückzuführen und auf den Umstand,
dass das Primärrecht bereits an die EU abgetreten worden
ist.
Ich bin gegen jede Art von Gewalt, insbesondere gegen militärische
Gewalt. Wenn Angela Merkel in ihrer Rede in Israel die historische
Verantwortung und die Herausforderungen der Gegenwart betont,
dokumentiert sie mit ihren Worten, im Zusammenhang gelesen, dass
sie weder die historische Verantwortung noch die Herausforderungen
der Gegenwart verstanden hat und ihre undemokratische Vergangenheit
als DDR-Funktionärin offenbar auf Deutschland und die EU
übertragen will, indem sie sich stolz brüstet, Mehrheitsverhältnisse,
die Basis der Demokratie, zu ignorieren. Ich zitiere:
"Oder wie gehen wir damit um, wenn in Umfragen eine deutliche
Mehrheit der Befragten in Europa sagt, die größere
Bedrohung für die Welt gehe von Israel aus und nicht etwa
vom Iran? Schrecken wir Politiker in Europa dann aus Furcht vor
dieser öffentlichen Meinung davor zurück, den Iran mit
weiteren und schärferen Sanktionen zum Stopp seines Nuklearprogramms
zu bewegen? Nein, wie unbequem es auch sein mag, genau das dürfen
wir nicht; denn täten wir das, dann hätten wir weder
unsere historische Verantwortung verstanden noch ein Bewusstsein
für die Herausforderungen unserer Zeit entwickelt. Beides
wäre fatal."
Als Frau Merkel in der Festtagsrede zum 60-jährigen Bestehen
der CDU den Satz verwendete:
"Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie
und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit"
brachte Sie zum Ausdruck, dass sie entweder Demokratie nicht versteht
oder sich nicht an die demokratischen Regeln des Grundgesetzes
gebunden fühlt. Obwohl als DDR-Bürgerin bis 1990 nicht
in die verfassungsfeindlichen und hochverräterischen Vorbereitungen
der Zerstörung der deutschen Nationalität involviert,
hat sie nach ihrer Kanzlerwahl diese Aktivitäten nicht nur
übernommen sondern ungemein forciert. Mit der Ratifizierung
des EU-Vertrages wird auch der Rest des Nationalstaates Deutschland
an die EU abgetreten, ohne ein Referendum, welches diesen Vorgang
mit Sicherheit negativ bescheiden würde.
§ 81, Abs. 1 StGB besagt, wer es unternimmt, mit Gewalt oder
der Drohung von Gewalt ....
Zu definieren wäre, wo Gewalt beginnt. Die Definition des
Begriffes "Gewalt" erlaubt weitgehende Interpretationen.
Ich als Bürger dieses Staates empfinde die der Mehrheit der
Bevölkerung mit der Agenda 2010 auferlegten Einschränkungen
und Eingriffe in die Privatsphäre eines großen Teils
der Bevölkerung als Gewalt. Ich als deutscher Staatsbürger
empfinde die Bestrebungen des Innenministers und des Verteidigungsministers,
die Bundeswehr im Innern einzusetzen, als Androhung von Gewalt.
Ich als deutscher Staatsbürger verstehe die Erläuterungen
zu EU-Charta der Art. 2 und 52 Abs. 3 als Wiedereinführung
der Todesstrafe und damit als besonders schlimme Drohung der Gewalt,
weil die Definition der Begriffsbedeutung unterbleibt. Dort ist
zu lesen:
3. Die Bestimmungen des Artikels 2 der Charta entsprechen den
Bestimmungen der genannten Artikel der EMRK und des Zusatzprotokolls.
Sie haben nach Artikel 52 Absatz 3 der Charta die gleiche Bedeutung
und Tragweite. So müssen die in der EMRK enthaltenen „Negativdefinitionen“
auch als Teil der Charta betrachtet werden:
a) a) Artikel 2 Absatz 2 EMRK:
„Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels
betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird,
die unbedingt erforderlich ist, um
a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;
b) jemanden rechtmäßig festzunehmen oder jemanden,
dem die Freiheit rechtmäßig entzogen ist, an der Flucht
zu hindern;
c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen“.
b) b) Artikel 2 des Protokolls Nr. 6 zur EMRK:
„Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für
Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr
begangen werden; diese Strafe darf nur in den Fällen, die
im Recht vorgesehen sind, und in Übereinstimmung mit dessen
Bestimmungen angewendet werden ...“.
(Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union v. 14.12.2007 (2007/C
303/02))
Was unter Aufruhr und Aufstand zu verstehen ist, verschweigt der
EU-Vertrag und erlaubt damit weitgehendste Interpretationen. Die
Tatsache, dass in der Charta diese Artikel ausdrücklich aufgenommen
wurden und nur in den Erklärungen in ihrer Funktionsweise
beschrieben wurden, legt den Schluss nahe, dass die EU nach der
Ratifizierung des Vertrages durch alle Länder Massendemonstrationen
befürchtet, wenn die weitgehend desinformierten Bevölkerungen
zu erkennen beginnen, dass man sie ihrer Identität beraubte
und ihnen weitere Opfer in Form von finanziellen Mitteln und der
Bereitstellung ihrer Kinder und Ehegatten für militärische
Aktivitäten der EU abverlangt. Demonstrationen dann als Aufruhr
zu deklarieren und gezielt mit Waffengewalt gegen die Demonstranten
vorzugehen, ist ein aus der Geschichte bekannter und üblicher
Vorgang. Welches Verständnis die deutsche Regierung über
das grundgesetzlich geschützte Demonstrationsrecht hat, wurde
beim G8-Gipfel in Heiligendamm deutlich demonstriert, incl. der
Einsätze der Bundeswehr (ohne Mandat) im Innern.
Ich als deutscher Staatsbürger verstehe die im EU-Vertrag
festgelegte Verpflichtung zur beständigen Aufrüstung
und der Bereitstellung von Kampftruppen (Battlegroups), deren
Bildung lt. Weißbuch der Bundeswehr bereits in Angriff genommen
wurde, als für Deutsche schlimmste Androhung von Gewalt.
Gegen den Friedenswillen der Bevölkerung soll der Einsatz
solcher Battlegroups mit und ohne UN-Mandat, auf Anregung der
NATO oder auch aus eigenen Erwägungen für weltweite
Einsätze und kriegerische Handlungen, u. a. zur Sicherung
wirtschaftlicher Vorteile nach den Bestimmungen des EU-Vertrages
erfolgen. Das scheint eine von der EU angestrebte moderne Form
des Kolonialismus zu sein.
Ich sehe die Ausübung von Gewalt und die Androhung von Gewalt
gemäß Art. 81 StGB als hinreichend gegeben an, auch
wenn physische Gewalt noch relativ selten angewendet wird (in
Heiligendamm wurde auch rohe Gewalt angewendet). § 81 spricht
nicht von roher Gewalt, folglich wurde in der Gesetzgebung auch
die Anwendung unterschwelliger und subtiler Gewalt zur Durchsetzung
hochverräterischer Vorhaben bzw. deren Vorbereitung in Betracht
gezogen.
Ich werde diesen Strafantrag auf meiner Internetseite veröffentlichen
und dafür werben, dass sich auch andere Bürger an diesem
Antrag beteiligen. Ich werde weiterhin diesen Strafantrag an verschiedene
Presseorgane versenden, um Publizität zu erzeugen.
Von der Polizei erwarte ich, dass sie schnellstmöglich gegen
die hochverräterischen Bestrebungen gemäß der
§§ 81, 83 und 92 StGB und auf der Basis von Art. 20
GG ermittelt. Die Beweislage ist offensichtlich.
Hochachtungsvoll
Martin Pausch
14.06.2008
Auch dieser Artikel von Politik-Global,
ist zum Nachdenken
IRLAND rettet Menschenrechte für
EU-Bürger
Sarkozy und das Merkel wollen die Gesetzlosigkeit !
In nur 5 Wahlkreisen hatten sich die Iren für den Lissabon-Vertrag
ausgesprochen, in allen anderen Wahlkreisen wurde der Lissabon-Vertrag
abgelehnt. Die Mehrheit der Iren haben sich gegen den Vertrag
ausgesprochen – gegen die Diktatur und für die Demokratie.
Meinen allerherzlichsten Dank an die Iren !
Wir sind FÜR ein einiges EUROPA –
ABER ein Europa der VATERLÄNDER !
Keine Zentraldiktatur Europa, in der Gesetze – und später
auch implantierte Microchips unter die Haut jedes Bürgers,
ihn zum ständig überwachten Vieh degradieren. Wir wollen
kein NATO-Anhängsel sein, in dem die Bürger nur noch
Erfüllungssoldaten für anglo-amerikanische Kolonialinteressen
dienen, im Iran oder in früheren Sowjetrepubliken für
die Profite von Exxon-Mobil, SHELL oder BP in einem Angriffskrieg
kämpfen.
Nous ne voulons pas une dictature sous les ordres d'un Joop de
Hoop Scheffer, sous les ordres de l'OTAN et promue par une marionette
telle que Sarkozy.
Wir wollen auch keine Diktatur unter einer US-beherrschten Angela
Merkel, die blind den Befehlen aus New York, Washington und der
'City of London' folgt.
Der Lissabon-Vertrag wurde bis jetzt von fremdgesteuerten Abgeordneten
ratifiziert. Das einzige Land, das sich eine demokratische Selbstbestimmung
ausbedungen hatte, war Irland – und Irland hat mit der Mehrheit
von 53,4% seiner Bevölkerung GEGEN den Lissabon-Vertrag gestimmt.
Ergreifen wir diese Gelegenheit beim Schopf und fordern gemäß
Artikel 146 Grundgesetz uns selbst als Souverän zuerst eine
Verfassung zu geben, bevor noch einmal über einen EU-Vertrag
weitere Maßnahmen zur Entmündigung ergriffen werden.
Was der EU-Vertrag bedeutet, MUSS (zwangsweise!!!) JEDER BÜRGER
sich ansehen unter:
Video 1 von 11 Prof. Dr. iur. K.A. Schachschneider / Lissabon-Vertrag
http://de.youtube.com/watch?v=g_kB6ejDlq8
Herr Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider ist eine Autorität
im Staatsrecht – IHM dürfen sie glauben – aber
nicht irgend einem deutschen Politiker, der von fremden Interessen
geleitet wird. Für mich als Autor dieser Zeilen ist auch
noch Herr Dr. Peter Gauweiler von deutschen Interessen geleitet
– aber eine Merkel und Konsorten halte ich für unehrlich
bis in das tiefste Innere eines schon lange nicht mehr vorhandenen
Charakters. Das Merkel verrät deutsche Interessen –
sie gehört abgesetzt – SOFORT !
Der Übergang zweier Teile Deutschlands ohne je staatliche
Berechtigung erhalten zu haben, Übergang aus dem Hochkommissariat
der Alliierten gemäß der SHAEF-Gesetze der Alliierten,
in eine EU-Diktatur ist ein Mißbrauch am deutschen Volk.
Ein Betrug an allen Deutschen.
Die Forderung von Politik-Global lautet: JETZT brauchen wir Deutsche
erst einmal eine Verfassung, die wir als Volk, als Souverän,
uns selbst geben. Dann können wir auch als Partner Europas
deutsche Interessen wahrnehmen.
Die Initiative dazu lautet: - bis eigener Domain bitte unter
Politik-Global@mail.ru melden -
Die e-mail Adresse hierzu lautet:
Jetzt ist die Zeit gekommen, zu handeln!
Mir als Autor dieser Zeilen ist jeder Deutsche willkommen (natürlich
außer das Merkel und Konsorten, die über Betrug am
Volk ihren Charakter offenbart haben). Wer an einer demokratischen
Verfassung konstruktiv mitarbeitet, ist nicht "verfassungsfeindlich",
sondern hat als Deutscher gleiches Recht, seine Vorschläge
für eine Verfassung nach demokratischen Grundsätzen
einzubringen.
Als Deutscher gibt es keine Linken oder Rechten, keine Grünen
oder Liberalen, keine Sozial-Scheindemokraten oder Christ-Scheindemokraten
– sie alle sind Deutsche, sie alle sind Bestandteil des
Souveräns, nämlich des Deutschen Volkes. Es gilt nun,
dem Deutschen Volk nicht mehr Lügen zu servieren, damit sie
unter dem Alliierten Hochkommissariat still halten, nach über
60 Jahren nach Kriegsende haben wir Deutsche das unbestreitbare
Recht auf eine Verfassung, so wie es im Artikel 146 des Grundgesetzes
festgehalten wurde.
Fordern wir unser Recht ein – setzen wir das Merkel und
die große Koalition ab – erstellen wir eine Verfassung
für das Deutsche Volk und für Deutschland.
Auch bitte ich die Herren Prof. Dr. iur. K.A. Schachtschneider
und Dr. Peter Gauweiler diese Initiative zu unterstützen.
Mit der Verfassungsbeschwerde gegen den EU Lissabon-Vertrag haben
sie bereits ihr hohes Rechtsverständnis bewiesen.
Selbst trete ich als aufrechter Demokrat für eine freiheitliche
Grundordnung eines demokratischen Rechtsstaates in einer sozial
geprägten Marktwirtschaft ein.
Eine Aufteilung Deutschlands Gesellschaft in Glücksritter
einer globalisierten neokonservativen Liberalwirtschaft, die sich
dem Finanz- und Machtkartell unterwirft, um in zugeteilten Restbereichen
noch arbeiten zu dürfen - um die Gemeinschaft der anderen
Bürger in das asoziale Abseits zu drängen, ist nicht
hinnehmbar.
Alleine in den letzten 10 Jahren wurde den Bürgern aus ihrem
Einkommen 60% ihrer Kaufkraft umverteilt hin zu denen, die ohnehin
mehr als genug haben. Das entspricht nicht einer sozialen Marktwirtschaft.
Eine Solidarität innerhalb eines Volkes grenzt nicht 90%
der Bevölkerung aus. Deutschland braucht keine Schein-Demokratie
zugunsten von nur 10% der Bevölkerung. Die Umverteilung,
die in den letzten 10 und 20 Jahren stattgefunden hat, muß
in einem Deutschen Staat ein Ende haben. Deutschland ist ein Land
ALLER Bürger – und nicht nur einer kleinen Gruppe von
Personen, die bereit ist, sich fremden Interessen anzudienen.
Die, wie im vorherigen Artikel N°0806-17 Alles wird immer
teurer - Denksportaufgabe benannten 40% der Einkünfte der
Bürger würden nicht 3 oder 4% Lohnerhöhung wieder
ausgleichen, sonder 40 T + 150% (=60 T) ergeben erst die einstmaligen
100 T. Ein entsprechend gestiegener Inlandskonsum würde den
Ausgleich erhöhter Kosten bringen.
Bitte tragt Euch ein als Bürger dieses Landes, die daran
interessiert sind, wieder gerechte Verhältnisse und rechtliche
Verhältnisse im Land herzustellen, als ein selbständiges
Deutschland mit einer selbst gegebenen Verfassung – die
wir seit 63 Jahren nicht haben.
07.06.2008
Ist es in unsere deutsche Heimat nicht
ähnlich
»Wir gehen an eurer Demokratie zugrunde«
Gespräch mit Hanifullah Hanif. Über die NATO-Präsenz
und den wachsenden Widerstand in Afghanistan, den boomenden Drogenhandel
und die korrupte Karsai-Regierung sowie die Gewalt gegen Frauen
und die Schwierigkeiten linker Oppositionsarbeit
Von Wilhelm Langthaler
»Freedom and democracy«
– US-Soldat in der afghanischen Provinz Helmand bei der Verbreitung
westlicher Werte (2. Mai 2008)
Foto: AP
Hanifullah Hanif lebt in Kabul und ist aktiv in der antiimperialistischen
Gruppe »Radikale Linke Afghanistans«
Die NATO gibt mit ihrer Forderung nach Truppenaufstockung zu, daß
sie Probleme in Afghanistan hat. Wächst der Widerstand weiter
an?
Der Widerstand – nicht nur der militärische –
zieht immer weitere Kreise. Von seinen Hochburgen im Südosten
verbreitet er sich über das ganze Land. Er ist nicht mehr
nur von Paschtunen getragen, sondern wird von den meisten Nationalitäten
wie Tadschiken, Balutschen, Nuristanis usw. unterstützt.
Anfangs waren die USA und ihre NATO-Verbündeten optimistisch.
Sie versprachen, den Widerstand militärisch auszulöschen
und hofften, damit auch die politische Opposition mundtot machen
zu können. Unter dem Vorwand, Demokratie zu bringen, wurde
in Kabul ein theokratisches und korruptes Marionettenregime installiert,
das kaum die Kraft zu eigenständigen Entscheidungen hat.
Armut, Preissteigerungen, Arbeitslosigkeit, Kriminalität
und Instabilität haben ein bisher unbekanntes Ausmaß
erreicht. Selbst in der afghanischen Hauptstadt und dem etwas
besser gestellten Norden gibt es Familien, die sich nicht mehr
ernähren können und sich gezwungen sehen, sogar ihre
Kinder zu verkaufen. Im vergangenen Monat band eine junge Mutter
in Kabul ihre zwei Kinder an ihren Körper und ertränkte
sich mit ihnen. Nach Auskunft ihrer Nachbarn litten sie seit Wochen
unter Hunger. Aber solche Berichte finden keinen Platz in den
westlichen Medien. Torab, ein afghanischer Gegenwartsdichter,
kommentiert das so: »Wir sterben hungers in eurer reichen
Demokratie.« Man braucht sich nur die langen Schlangen vor
der iranischen und pakistanischen Botschaft zu vergegenwärtigen.
Das sind alles Menschen, die hier keinen Lebensunterhalt finden,
und Arbeit im Ausland suchen.
Die sozialen Proteste will keiner hören. Wer es wagt, auf
die Straße zu gehen, wird als Al-Qaida-Terrorist abgestempelt
und im besten Fall niedergeknüppelt. Und die Karsai-Polizei
zögert nicht, auch auf Unbewaffnete zu schießen oder
sie in den Gefängnissen verschwinden zu lassen. Für
ganz gefährlich befundene Oppositionelle werden schon mal
in die US-Gefangenenlager Bagram oder Kandahar überstellt.
Erst Anfang Mai wurde im Zuge von Protesten der Schüler,
Studenten und Professoren in Kabul und vielen anderen Provinzen
scharf geschossen. Am Habibia-Gymnasium forderte das brutale Vorgehen
der Sicherheitskräfte sogar Todesopfer.
Vergangenes Jahr wurden 17 Häftlinge des Policharkhi-Gefängnisses,
die meisten von ihnen politische Gefangene, zum Tode verurteilt
und auf persönlichen Befehl Hamid Karsais hin im Oktober
2007 exekutiert. Etwa hundert weitere warten auf ihre Hinrichtung.
Laut einer Erklärung der Gefangenen der Policharkhi-Haftanstalt
verschwinden Insassen immer wieder über Nacht und kehren
nicht mehr zurück. Es wird der Verdacht ausgesprochen, daß
sie ohne jedes Gerichtsverfahren im Geheimen getötet werden.
Hinzu kommt der Krieg, der von Massakern an der Zivilbevölkerung
begleitet ist. Es bietet sich immer ein ähnliches Bild. Ein
Dorf wird bombardiert und dann mit Luftlandetruppen gestürmt.
Danach gibt es eine Pressekonferenz, auf der jubelnd verkündet
wird, daß man Dutzende wenn nicht Hunderte Aufständische
getötet hätte. Aber letztlich stellt sich heraus, daß
ein Großteil der Opfer Frauen, Kinder und Zivilisten sind.
Oder ein Fahrzeug eines ISAF-Konvois wird angegriffen: Die Soldaten
schießen wild um sich und töten zahlreiche unbeteiligte
Zivilisten.
Diese Kombination von stetiger Verschlechterung der Lebensbedingungen
und Erhöhung des militärischen Drucks auf große
Teile der Bevölkerung führt ganz natürlich dazu,
daß der Widerstand anwächst.
Handelt es sich beim Widerstand vor allem um die Taliban und andere
islamistische Gruppen? Sind diese nur auf dem Land aktiv oder
genießen sie auch in den Städten Unterstützung?
Bleibt der Widerstand vorwiegend paschtunisch oder beteiligen
sich nun auch die anderen Nationalitäten?
Wir wissen, daß die Schlagzeilen im Westen immer von den
Taliban dominiert werden. Doch das zeichnet ein falsches Bild.
Erstens gibt es viele unterschiedliche islamistische Gruppen.
Zweitens beteiligen sich am Widerstand auch nationalistische,
patriotische, tribale, demokratische und auch linke Kräfte.
Der Widerstand ist heute sehr breit geworden. Er umfaßt
Land wie Stadt, Paschtunen und andere Nationalitäten.
Es soll aber nicht verschwiegen werden, daß die Taliban
militärisch die führende Kraft des Widerstands sind
und es alle anderen Gruppen sehr schwer haben.
In Deutschland versucht man, die Bevölkerung mit der Behauptung
zu beruhigen, daß die Situation im Norden, im Einsatzbereich
der Bundeswehr, ruhig sei. Es hat einige Anschläge gegeben,
aber tatsächlich scheint der Widerstand viel schwächer.
Wird sich das auf absehbare Zeit ändern?
Wenn alles so ruhig ist, warum entsendet die deutsche Regierung
neue Truppen und die Tornados? Die Situation ist keineswegs so
wie vor fünf Jahren. Es gibt mittlerweile auch im Norden
offene Opposition, Straßendemonstrationen und militärische
Angriffe sowohl gegen NATO-Ziele wie gegen Regierungskräfte.
Gerade in Kundus und Badakhshan, wo deutsche Truppen an Massakern
beteiligt waren, manifestiert sich der Haß der Zivilbevölkerung.
Es kommt auch regelmäßig zu Angriffen auf die deutschen
Truppen. Diese können sich nicht mehr frei bewegen und bedürfen
spezieller Konvois mit Hubschrauberunterstützung. Das gleiche
gilt für die sogenannten Nichtregierungsorganisationen, die
sich nur mehr per Luft bewegen können. Die Karsai-Regierung
hat die Kontrolle über die Straßen verloren.
Die Provinzen Badakhshan und Takhar mit einer Mehrheit von Tadschiken
und Usbeken sind seit der Taliban-Herrschaft als deren Hochburgen
bekannt. Kundus gilt als Einflußbereich der Partei Hekmatyars.
Alle sind der NATO gegenüber sehr feindlich eingestellt.
Die Paschtunen stellen im Norden nur eine Minderheit, konzentriert
auf einige Landstriche. Hat das Einfluß auf die Situation?
Weder beschränkt sich der Widerstand auf die Paschtunen noch
auf die Taliban. Auf der anderen Seite verfügen die Taliban
auch im Norden über eine sehr starke Verankerung. In gewissen
Situationen unserer Geschichte führte die nationale Diversität
zu Konflikten, die sich die Besatzer wie Briten oder Sowjets zunutze
machten. Aber die fremde Militärpräsenz und deren Grausamkeit
drängen auf der anderen Seite alle zum Widerstand und zum
Zusammenschluß.
Unterscheiden Afghanen zwischen Amerikanern und Deutschen?
Vor 2002 hatte Deutschland einen guten Ruf dank der humanitären
Projekte in Afghanistan. Außerdem war Deutschland im Gegensatz
zu den USA, England oder Rußland nie an Kriegen gegen unser
Land beteiligt. Aber mit Unterstützung des amerikanischen
Überfalls und der Beteiligung an der Besatzung hat sich das
sehr schnell geändert. Heute werden NATO-Soldaten, egal woher
sie stammen, allgemein als »Angrizan«, als Engländer,
und »Kaferan«, als Ungläubige, bezeichnet.
Deutschland führt militärische Aufklärungsflüge
für die ISAF über ganz Afghanistan durch. Damit hilft
es den Amerikanern, Kanadiern und Holländer im Süden
ihre Unterdrückungspolitik fortzusetzen.
Die politisierten Menschen nehmen sehr wohl wahr, wie sehr Deutschland
unter der Fuchtel der USA steht. Einmal kommentierte ein Gymnasiast
bei einer politischen Versammlung in Masar-i Sharif das so: »Nicht
nur Afghanistan wird von